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Beschreibung
vor 12 Stunden
Pling! Du warst gerade so schön in deine Arbeit vertieft, da kommt
eine Nachricht der besten Freundin, ob das Abendessen noch steht.
Als du die gerade beantwortet hast, fällt dir ein, dass du noch
diese eine E-Mail abschicken wolltest. Für die wolltest du
eigentlich nur kurz was nachgucken, aber irgendwie landest du auf
TikTok. Und 23 Minuten später fragst du dich: Was wollte ich jetzt
gerade noch mal machen? Es ist ein kollektives Gefühl, dass unsere
Aufmerksamkeit heute überall gleichzeitig ist und man sich auf
nichts mehr fokussieren kann. In einer neuen Folge des
ZEIT-Optimierungspodcasts »Geht da noch was?« widerlegen die
Moderatorinnen Lisa Hegemann und Rose Tremlett diesen Mythos. Denn
tatsächlich gibt es sogar wissenschaftliche Hinweise darauf, dass
die Aufmerksamkeitsspanne von Erwachsenen steigt! Nur warum haben
wir dann trotzdem alle das Gefühl, uns auf nichts mehr
konzentrieren zu können? Und vor allem: Wie ändern wir das? Diesen
Fragen gehen Lisa und Rose gemeinsam mit der Neurowissenschaftlerin
und Psychologin Louisa Kulke nach. Sie ist Professorin für
Entwicklungspsychologie mit pädagogischer Psychologie an der
Universität Bremen und forscht zu Aufmerksamkeit. Im Podcast
erklärt sie, warum wir uns heute oft überfordert fühlen und was das
kleine rechteckige Gerät in unseren Taschen damit zu tun hat.
Louisa Kulke räumt mit der Idee auf, dass wir multitasken können.
Und sie gibt pragmatische Ratschläge, wie wir unsere
Aufmerksamkeitsspanne wieder erhöhen. Ihr habt ein Thema, das wir
dringend optimieren sollten? Dann schreibt es uns an
gehtdanochwas@zeit.de. Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen
Rose Tremlett und Lisa Hegemann Tipps für ein leichteres und
entspannteres Leben. Sie sprechen dafür mit Vorbildern sowie
Expertinnen und wühlen sich durch Bücher wie Studien. Jeden zweiten
Montag erscheint eine neue Folge. Weiterführende Links und (im
Podcast erwähnte) Lektüre: - Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir uns heute besser
konzentrieren können als früher: Is there a Flynn effect for
attention? Cross-temporal meta-analytical evidence for better test
performance (1990–2021) (»Personality and Individual Differences«:
Andrzejewski et al., 2024). - In der Wissenschaft gibt es eine
Diskussion über den Begriff Aufmerksamkeit, wie dieses Paper
thematisiert: No one knows what attention is (»Attention,
Perception & Psychophysics«: Hommel et al., 2019). - Die
ZEIT-Journalistin Johanna Jürgens hat für einen Text an einem
Seminar für radikale Aufmerksamkeit teilgenommen. Was sie dabei
gelernt hat, erzählt sie hier: Wo war ich gerade? Was wollte ich
noch mal?. - Der sogenannte d2-Test ist in der Wissenschaft ein
Weg, um die konzentrierte Aufmerksamkeit zu messen. DIE ZEIT hat
daran angelehnt einen eigenen Konzentrationstest entwickelt: Wie
schlimm steht es um Ihr Konzentrationsvermögen?. - Die
Wissenschaftlerin Gloria Mark erzählt im ZEIT-Interview, warum es
nicht allein Smartphones und soziale Medien sind, die unsere
Aufmerksamkeit rauben (und warum alles sowieso etwas komplizierter
ist): Manche macht Facebook checken produktiver. - Co-Host Rose
Tremlett hat in ihrer früheren Kolumne »Frag Rose« darüber
geschrieben, wie man seine Handyzeit reduziert. - Diese Folge von
»Geht da noch was?« gibt spezifische Ratschläge zum Umgang mit
dem Smartphone: So entziehen Sie sich dem Smartphone-Sog. [ANZEIGE]
Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
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eine Nachricht der besten Freundin, ob das Abendessen noch steht.
Als du die gerade beantwortet hast, fällt dir ein, dass du noch
diese eine E-Mail abschicken wolltest. Für die wolltest du
eigentlich nur kurz was nachgucken, aber irgendwie landest du auf
TikTok. Und 23 Minuten später fragst du dich: Was wollte ich jetzt
gerade noch mal machen? Es ist ein kollektives Gefühl, dass unsere
Aufmerksamkeit heute überall gleichzeitig ist und man sich auf
nichts mehr fokussieren kann. In einer neuen Folge des
ZEIT-Optimierungspodcasts »Geht da noch was?« widerlegen die
Moderatorinnen Lisa Hegemann und Rose Tremlett diesen Mythos. Denn
tatsächlich gibt es sogar wissenschaftliche Hinweise darauf, dass
die Aufmerksamkeitsspanne von Erwachsenen steigt! Nur warum haben
wir dann trotzdem alle das Gefühl, uns auf nichts mehr
konzentrieren zu können? Und vor allem: Wie ändern wir das? Diesen
Fragen gehen Lisa und Rose gemeinsam mit der Neurowissenschaftlerin
und Psychologin Louisa Kulke nach. Sie ist Professorin für
Entwicklungspsychologie mit pädagogischer Psychologie an der
Universität Bremen und forscht zu Aufmerksamkeit. Im Podcast
erklärt sie, warum wir uns heute oft überfordert fühlen und was das
kleine rechteckige Gerät in unseren Taschen damit zu tun hat.
Louisa Kulke räumt mit der Idee auf, dass wir multitasken können.
Und sie gibt pragmatische Ratschläge, wie wir unsere
Aufmerksamkeitsspanne wieder erhöhen. Ihr habt ein Thema, das wir
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Rose Tremlett und Lisa Hegemann Tipps für ein leichteres und
entspannteres Leben. Sie sprechen dafür mit Vorbildern sowie
Expertinnen und wühlen sich durch Bücher wie Studien. Jeden zweiten
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Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir uns heute besser
konzentrieren können als früher: Is there a Flynn effect for
attention? Cross-temporal meta-analytical evidence for better test
performance (1990–2021) (»Personality and Individual Differences«:
Andrzejewski et al., 2024). - In der Wissenschaft gibt es eine
Diskussion über den Begriff Aufmerksamkeit, wie dieses Paper
thematisiert: No one knows what attention is (»Attention,
Perception & Psychophysics«: Hommel et al., 2019). - Die
ZEIT-Journalistin Johanna Jürgens hat für einen Text an einem
Seminar für radikale Aufmerksamkeit teilgenommen. Was sie dabei
gelernt hat, erzählt sie hier: Wo war ich gerade? Was wollte ich
noch mal?. - Der sogenannte d2-Test ist in der Wissenschaft ein
Weg, um die konzentrierte Aufmerksamkeit zu messen. DIE ZEIT hat
daran angelehnt einen eigenen Konzentrationstest entwickelt: Wie
schlimm steht es um Ihr Konzentrationsvermögen?. - Die
Wissenschaftlerin Gloria Mark erzählt im ZEIT-Interview, warum es
nicht allein Smartphones und soziale Medien sind, die unsere
Aufmerksamkeit rauben (und warum alles sowieso etwas komplizierter
ist): Manche macht Facebook checken produktiver. - Co-Host Rose
Tremlett hat in ihrer früheren Kolumne »Frag Rose« darüber
geschrieben, wie man seine Handyzeit reduziert. - Diese Folge von
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