Podcaster
Episoden
12.01.2026
38 Minuten
Gerade zum Jahresanfang plagen uns oft die großen Fragen. Sollte
ich den Job wechseln? Umziehen? Ein Kind kriegen? Manche sind
von solchen Lebensentscheidungen wochen- oder sogar monatelang hin-
und hergerissen, können in dieser Zeit an kaum etwas anderes
denken. Nur wie findet man zu einer guten Antwort für sich
selbst? Zumindest bei dieser Frage können Lisa Hegemann und Rose
Tremlett helfen, die Moderatorinnen des ZEIT-Optimierungspodcasts.
In einer neuen Folge von "Geht da noch was?" erklären sie, wie uns
mentale Abkürzungen aus dem Alltag auch in dramatischen Situationen
helfen können, und sie geben achteinhalb Tipps, wie man sich an
große Entscheidungen herantasten kann. Mit wissenschaftlicher
Expertise hilft in dieser Folge Ralph Hertwig. Er ist Direktor des
Forschungsbereichs Adaptive Rationalität am Max-Planck-Institut für
Bildungsforschung und erforscht seit Jahren, wie wir Entscheidungen
treffen. Er erklärt die drei Gründe, warum große Entscheidungen uns
häufig so schwerfallen, ob Pro-Contra-Listen etwas bringen – und
was den Unterschied zwischen einem Maximizer und einem Satisficer
bei der Entscheidungsfindung macht. Im ZEIT-Podcast "Geht da
noch was?" suchen Rose Tremlett und Lisa Hegemann Tipps für ein
leichteres und entspannteres Leben und sprechen dafür mit
Vorbildern und Expertinnen. Jeden zweiten Montag erscheint eine
neue Folge. Schreiben Sie uns mit Themenvorschlägen an:
gehtdanochwas@zeit.de. Weiterführende Links: - Ralph Hertwig hat
erforscht, inwiefern es einen Unterschied bei der
Entscheidungsfindung macht, ob wir etwas selbst schon erlebt oder
erfahren haben: "Decisions From Experience and the Effect of
Rare Events in Risky Choice" ("Psychological" Science: Hertwig
et al., 2004). - Der Wissenschaftler Steven Levitt hat vor zehn
Jahren ein bekanntes Experiment durchgeführt, in dem Menschen ihre
großen Entscheidungen per Münze treffen: "Heads or Tails: The
Impact of a Coin Toss on Major Life Decisions and Subsequent
Happiness" ("The Review of Economic Studies": Levitt, 2021). -
Weiterführende Informationen, wie man Entscheidungen
wissenschaftlich basiert treffen kann, finden sich auch beim "New
Scientist": "How neuroscience can help you make tough
decisions – with no regrets". - Das erste Interview mit Chesley
"Sully" Sullenberger, dem Piloten des Flugzeuges, das 2009 im
Hudson River in New York landete, findet man auf YouTube. Er sagt:
In vielerlei Hinsicht sei sein ganzes Leben eine Vorbereitung auf
die Landung im Hudson River gewesen. - Im Podcast "Geht da noch
was?" haben wir vor einiger Zeit besprochen, wie man Ziele so
setzt, dass man sie auch erreicht. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote
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29.12.2025
29 Minuten
Habt ihr auch Ziele, an die ihr mit schlechtem Gewissen denkt, weil
ihr sie immer noch nicht erreicht hat, obwohl sie doch schon so
lange auf eurer Liste stehen? Dann ist es womöglich Zeit, diese
Vorsätze loszulassen. In einer neuen Folge des
ZEIT-Optimierungspodcasts Geht da noch was? erklären die
Hosts Lisa Hegemann und Rose Tremlett, wann man Ziele streichen
sollte. In der Wissenschaft gibt es nämlich Erkenntnisse, dass es
Menschen, die sich gut von ihren Zielen lösen können, besser geht
als jenen, die eher an ihren Zielen hängen. Die Hosts haben zehn
Tipps zusammengetragen, wie man entscheidet, an welchem Vorsatz man
festhält – und welchen man guten Gewissens ziehen lassen kann. Wie
Marie Kondo, die Kanban-Methode und 30.000 Meter Flughöhe dabei
helfen können, erfahrt ihr in einer neuen Folge von Geht da noch
was?. Im ZEIT-Podcast "Geht da noch was?" suchen Rose Tremlett und
Lisa Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben und
sprechen dafür mit Vorbildern und Expertinnen. Jeden zweiten Montag
erscheint eine neue Folge. Schreibt uns mit Themenvorschlägen an:
gehtdanochwas@zeit.de. Weiterführende Links: - Die Goal Adjustment
Scale kann einen Hinweis darauf geben, wie gut man darin ist, Ziele
zu streichen: The importance of goal disengagement in adaptive
self-regulation: When giving up is beneficial (Self and Identity:
Wrosch et al., 2003) - Wann wir bei Zielen in eine action
crisis, in eine Handlungskrise, geraten, zum Beispiel, wenn wir ein
Ziel nur aus Pflichtgefühl verfolgen, hat dieses wissenschaftliche
Paper untersucht: When Goal Pursuit Gets Hairy: A Longitudinal
Goal Study Examining the Role of Controlled Motivation and Action
Crises in Predicting Changes in Hair Cortisol, Perceived Stress,
Health, and Depression Symptoms(Clinical Psychological Science:
Holding et al., 2021) - Der New Scientist hat einen umfassenden
Artikel auf Englisch über die Frage geschrieben, wie man Ziele
streicht: Why giving up on goals is good for you, and how to know
which to ditch [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer
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01.12.2025
46 Minuten
Kaum beginnt das Wochenende, trauern manche schon um sein
bevorstehendes Ende: Manche haben keine Lust, wieder arbeiten zu
gehen, andere sind traurig, weil sie das Gefühl haben, die kurze
Auszeit nicht richtig genutzt zu haben. Die Ironie daran? Genau
diese Gedanken ruinieren oft die Zeit, die wir eigentlich genießen
wollten. Im Englischen gibt es dafür einen Begriff: die "Sunday
Scaries". Eine Hörerin des ZEIT-Optimierungspodcasts "Geht da noch
was?" wollte wissen: Wie umgeht man die Angst, Panik oder einfach
das Unlustgefühl vor der neuen Woche und genießt seinen Sonntag in
vollen Zügen? Ein Thema, das auch Rose Tremlett und Lisa Hegemann,
die Moderatorinnen des Optimierungspodcasts, umtreibt. Deswegen
haben sie kurzerhand eine Expertin gefragt. Beate Muschalla,
Verhaltenstherapeutin an der TU Braunschweig und spezialisiert auf
arbeitsbezogene Ängste und Stress, erklärt, ab wann die "Sunday
Scaries" ein klinisches Problem werden – und wie man mit diesen
Gefühlen umgehen kann. Zum Abschluss hat Rose noch ein paar
praktische Tipps parat, die helfen, das Wochenende bewusst und
entspannt zu genießen. Weiterführende Links und Lektüre:
Selbsthilfebroschüre von der TU Braunschweig: Link zum Download
Saundra Dalton-Smith, Erfinderin der sieben Arten der Erholung:
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17.11.2025
49 Minuten
Wenn Umziehen keine Option ist, muss man eben die kleine Wohnung
optimieren, die man gerade bewohnt. Aber das ist nicht leicht: Wenn
man Hobbys, Kinder und/oder ein Homeoffice hat, kann der Platz in
der Bude sehr schnell knapp werden. Bevor ihr zum blau-gelben
Möbelladen eures Vertrauens rennt und billige Aufbewahrungslösungen
in euren Einkaufswagen werft, solltet ihr diese Folge des
ZEIT-Optimierungspodcasts Geht da noch was? hören. Die
Moderatorinnen Rose Tremlett und Lisa Hegemann haben Tipps von
Expertinnen gesammelt, wie man eine kleine Wohnung wie ein Profi
einrichtet – platzeffizient, aber gemütlich. Christina Ullrich ist
Innenarchitektin und entwirft Konzepte nach dem Tiny-House-Prinzip,
also inspiriert von Minihäusern. Und Regina Hoefter versteht als
erfahrene Innenarchitektin die Herausforderungen einer kleinen
Wohnung nur zu gut: Ihre eigene Wohnung in München ist nur 40
Quadratmeter groß. Im ZEIT-Podcast "Geht da noch was?" suchen Rose
Tremlett und Lisa Hegemann Tipps für ein leichteres und
entspannteres Leben und sprechen dafür mit Vorbildern und
Expertinnen. Jeden zweiten Montag erscheint eine neue Folge.
Schreiben Sie uns mit Themenvorschlägen an: gehtdanochwas@zeit.de.
Weiterführende Links und Lektüre: Mehr Inspiration von Christina
Ullrich auf ihrem Instagram-Kanal: @tinyhousestrategie Artikel über
Regina Hoefter und ihr Wohnkonzept: Architectural Digest Magazin
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03.11.2025
37 Minuten
Pling! Eine Nachricht von Steffi. Pling! Eine Nachricht von Papa.
Es dauert nur wenige Sekunden, eine Nachricht zu lesen und kurz zu
antworten – und trotzdem schaffen wir es oft nicht, allen zu
schreiben. Im schlimmsten Fall sieht die andere Person den blauen
Haken und weiß: Die Nachricht wurde gelesen. Ist dann die
Freundschaft vorbei? Oder gibt es einen anderen Weg? Lisa Hegemann
und Rose Tremlett, Moderatorinnen des ZEIT-Optimierungspodcasts
Geht da noch was?, haben sich gefragt, wie man seine Chats so
organisiert, dass niemand versehentlich ignoriert wird. Unser
Experte in dieser Folge, der Kommunikationswissenschaftler Jörg
Matthes, hat einige hilfreiche Tipps und Perspektiven parat. Wie
bleibt man mit dem Freundeskreis in Kontakt, ohne dass es sich wie
eine zusätzliche To-do-Liste anfühlt? Sollte man die blauen Häkchen
lieber abschalten? Und ist es wirklich so schlimm, wenn wir nicht
sofort antworten? Diese und weitere Fragen diskutieren Lisa
Hegemann und Rose Tremlett in der neuen Folge von Geht da noch
was?. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen
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Über diesen Podcast
Alle zwei Wochen widmen sich Rose Tremlett und Lisa Hegemann den
kleinen und großen Qualen des Alltags: Wie schaffe ich es, besser
aufzuräumen, häufiger laufen zu gehen, stressfreier Geschenke zu
kaufen und sinnvolle To-do-Listen zu pflegen? In jeder Folge
erzählen sie, wie sie eine dieser Herausforderungen angegangen sind
– und welche Tipps von Expertinnen und Experten ihnen wirklich
dabei geholfen haben, ihren Alltag ein wenig entspannter zu
gestalten. Rose Tremlett ist Entwicklungsredakteurin der ZEIT und
außerdem erste Ansprechpartnerin in der Redaktion für Life-Hacks
aller Art. Lisa Hegemann leitet das Digital-Ressort der ZEIT. Sie
weiß (fast) alles über den perfekten Schlaf, scheitert aber täglich
an ihrer To-Do-Liste.” Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch
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