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Wir sind zwei Unternehmer aus Hamburg, die von de…
Beschreibung
vor 6 Stunden
Unser heutiger Gast ist gelernter Fluggerätmechaniker,
Wirtschaftsingenieur, täglich Meditierender und Gründer eines der
am schnellsten wachsenden SaaS-Startups in Deutschland. Keine
gewöhnliche Kombination – aber genau das macht seine Geschichte so
spannend. Julian Wiedenhaus begann mit einem dualen Studium bei
Airbus in Bremen. Er baute Flugzeuge, lernte, was
Produktionstechnik bedeutet, und wechselte für den Master an die TU
Hamburg – bewusst, weil dort Entrepreneurship im Lehrplan stand.
Dort traf er Alexander Noll, einen Bauingenieur, dessen Vater eine
Zimmerei in Niedersachsen betreibt. Und genau dort, zwischen
Werkstatt und Büro, sahen die beiden, was Hunderttausende
Handwerksbetriebe in Deutschland jeden Tag erleben: veraltete
Software, Excel-Tabellen, Stift und Papier. Gleichzeitig ein
enormer Fachkräftemangel, steigender Kostendruck und eine Branche,
auf die wir alle angewiesen sind – für jede Sanierung, jeden
Neubau, jede Wärmepumpe. Im Februar 2020 gründeten sie mit dem
Entwickler Richard Keil Plancraft. Die erste Tischlerei in
Hamburg-Ottensen ging im Sommer als Pilotkunde live. Heute, fünf
Jahre später, nutzen über 20.000 Kunden in elf Ländern die
Software, das Team ist auf über 130 Mitarbeitende gewachsen, und
mit mehr als 50 Millionen Euro Finanzierung – zuletzt eine Series B
über 38 Millionen, angeführt von Headline – spielt Plancraft in der
ersten Liga europäischer ConstructionTech-Startups. Die Vision: das
europäische Betriebssystem für das Handwerk. Weniger Büro, mehr
Handwerk. Doch was Julian Wiedenhaus besonders macht, zeigt sich
nicht in den Zahlen, sondern in der Kultur. Er meditiert seit über
fünf Jahren jeden Morgen, hat mit dem „Weekly Fight Club" ein
gemeinsames Achtsamkeitsritual im Team etabliert und führt nach dem
Prinzip: Vertrauen gegen Engagement. Die Unternehmenswerte bei
Plancraft heißen #stoked, #together, #humble. Als er 2024 drei
Wochen auf Sri Lanka verbrachte, schrieb er auf LinkedIn offen
darüber, was es bedeutet, als CEO loszulassen und seinem Team zu
vertrauen. Seit mehr als neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem
Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu
schwächen. Wir haben in über 500 Episoden mit fast 700
Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich bereits verändert hat
und was sich weiter ändern muss. Fünf Millionen Menschen arbeiten
im deutschen Handwerk, die meisten in Betrieben mit weniger als
zwanzig Mitarbeitenden. Wie verändert sich Arbeit, wenn eine
Branche, die Jahrhunderte lang analog funktioniert hat, plötzlich
digital denken muss – und kann? Plancraft entwickelt sich zunehmend
zum KI-Unternehmen. Der neue Telefonassistent PORTA nimmt Anrufe
an, dokumentiert Anfragen, koordiniert Termine. Wenn die Vision
lautet, dass Handwerker bald nur noch ihre Stimme brauchen – was
bedeutet das für die Rolle des Menschen im Betrieb? Und wie baut
man als junger Gründer eine Unternehmenskultur, die gleichzeitig
Höchstleistung und Menschlichkeit trägt – mit Meditation im
Kalender, Vertrauen als Führungsprinzip und dem Mut, als CEO drei
Wochen zu verschwinden? Fest steht: Für die Lösung unserer
aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Wir suchen
weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die
uns dem Kern von New Work näher bringen. Darüber hinaus beschäftigt
uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden
und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen.
Ihr seid bei On the Way to New Work – heute mit Julian Wiedenhaus.
[Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links
zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Wirtschaftsingenieur, täglich Meditierender und Gründer eines der
am schnellsten wachsenden SaaS-Startups in Deutschland. Keine
gewöhnliche Kombination – aber genau das macht seine Geschichte so
spannend. Julian Wiedenhaus begann mit einem dualen Studium bei
Airbus in Bremen. Er baute Flugzeuge, lernte, was
Produktionstechnik bedeutet, und wechselte für den Master an die TU
Hamburg – bewusst, weil dort Entrepreneurship im Lehrplan stand.
Dort traf er Alexander Noll, einen Bauingenieur, dessen Vater eine
Zimmerei in Niedersachsen betreibt. Und genau dort, zwischen
Werkstatt und Büro, sahen die beiden, was Hunderttausende
Handwerksbetriebe in Deutschland jeden Tag erleben: veraltete
Software, Excel-Tabellen, Stift und Papier. Gleichzeitig ein
enormer Fachkräftemangel, steigender Kostendruck und eine Branche,
auf die wir alle angewiesen sind – für jede Sanierung, jeden
Neubau, jede Wärmepumpe. Im Februar 2020 gründeten sie mit dem
Entwickler Richard Keil Plancraft. Die erste Tischlerei in
Hamburg-Ottensen ging im Sommer als Pilotkunde live. Heute, fünf
Jahre später, nutzen über 20.000 Kunden in elf Ländern die
Software, das Team ist auf über 130 Mitarbeitende gewachsen, und
mit mehr als 50 Millionen Euro Finanzierung – zuletzt eine Series B
über 38 Millionen, angeführt von Headline – spielt Plancraft in der
ersten Liga europäischer ConstructionTech-Startups. Die Vision: das
europäische Betriebssystem für das Handwerk. Weniger Büro, mehr
Handwerk. Doch was Julian Wiedenhaus besonders macht, zeigt sich
nicht in den Zahlen, sondern in der Kultur. Er meditiert seit über
fünf Jahren jeden Morgen, hat mit dem „Weekly Fight Club" ein
gemeinsames Achtsamkeitsritual im Team etabliert und führt nach dem
Prinzip: Vertrauen gegen Engagement. Die Unternehmenswerte bei
Plancraft heißen #stoked, #together, #humble. Als er 2024 drei
Wochen auf Sri Lanka verbrachte, schrieb er auf LinkedIn offen
darüber, was es bedeutet, als CEO loszulassen und seinem Team zu
vertrauen. Seit mehr als neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem
Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu
schwächen. Wir haben in über 500 Episoden mit fast 700
Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich bereits verändert hat
und was sich weiter ändern muss. Fünf Millionen Menschen arbeiten
im deutschen Handwerk, die meisten in Betrieben mit weniger als
zwanzig Mitarbeitenden. Wie verändert sich Arbeit, wenn eine
Branche, die Jahrhunderte lang analog funktioniert hat, plötzlich
digital denken muss – und kann? Plancraft entwickelt sich zunehmend
zum KI-Unternehmen. Der neue Telefonassistent PORTA nimmt Anrufe
an, dokumentiert Anfragen, koordiniert Termine. Wenn die Vision
lautet, dass Handwerker bald nur noch ihre Stimme brauchen – was
bedeutet das für die Rolle des Menschen im Betrieb? Und wie baut
man als junger Gründer eine Unternehmenskultur, die gleichzeitig
Höchstleistung und Menschlichkeit trägt – mit Meditation im
Kalender, Vertrauen als Führungsprinzip und dem Mut, als CEO drei
Wochen zu verschwinden? Fest steht: Für die Lösung unserer
aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Wir suchen
weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die
uns dem Kern von New Work näher bringen. Darüber hinaus beschäftigt
uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden
und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen.
Ihr seid bei On the Way to New Work – heute mit Julian Wiedenhaus.
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