Beschreibung
vor 2 Tagen
Stockholm, Dezember 1974. Die Welt steckt in der schlimmsten
Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Inflation
undArbeitslosigkeit steigen gleichzeitig – etwas, das laut der
herrschenden Lehre gar nicht passieren dürfte. Und ausgerechnet
in diesem Moment betritt ein 75-jähriger Österreicher die Bühne
der Schwedischen Akademie, um den Nobelpreis für
Wirtschaftswissenschaften entgegenzunehmen.
Was Friedrich August von Hayek dann tut, ist beispiellos: Er
nutzt seine Dankesrede für eine schonungslose Abrechnung mitdem
eigenen Berufsstand. Die Ökonomen, sagt er, hätten „ziemlichen
Schaden angerichtet". Die Inflation, unter der die Welt leidet?
Eine direkte Folge ihrer Empfehlungen.
Doch Hayek geht weiter. Viel weiter. Er stellt eine Frage, die
weit über die Ökonomie hinausreicht: Was passiert, wenn
Wissenschaftler so tun, als wüssten sie mehr, als sie tatsächlich
wissen? Wenn Regierungen auf dieser Grundlage handeln? Wenn eine
ganze Gesellschaft glaubt, man könne komplexe Systeme wie den
Markt steuern wie eine Maschine?
Seine Antwort ist unbequem. Der Markt, argumentiert Hayek,
verarbeitet das Wissen von Millionen einzelner Menschen –Wissen,
das kein Planer, kein Computer und kein Ministerium jemals
zusammentragen kann. Wer diese Einsicht ignoriert und trotzdem
steuern will, richtet nicht nur wirtschaftlichen Schaden an. Er
gefährdet die Freiheit.Hier geht´s zum Buch:
Friedrich August von Hayek - Gesammelte Schriften:
Wirtschaftstheorie und Wissen. Aufsätze zur Erkenntnis- und
Wissenschaftslehre
weitere Bücher zum Thema:
Eugen von Böhm-Bawerk - Macht oder ökonomisches Gesetz?
Ludwig von Mises – Gewinn und Verlust
Eugen von Böhm-Bawerk – Kapital und Kapitalzins – Kritik und
Geschichte der Kapitalzins-Theorien
Frédéric Bastiat – Was man sieht und was man nicht sieht
Für mehr Literatur zur individuellen Freiheit und
Wirtschaftsgeschichte klicke hier (oeconimus.com)
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