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oeconimus
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Beschreibung
vor 1 Woche
Über 400 Millionen Euro. Jedes Jahr.
So viel Steuergeld fließt mittlerweile in die deutsche
Filmförderung – und die Bundesregierung hat die Summe gerade erst
verdoppelt. Der Grund? Deutschland soll endlich Blockbuster und
Serienhits produzieren, die mit Hollywood mithalten können. Das
klingt ambitioniert. Es klingt nach Aufbruch. Aber es klingt vor
allem nach einem Versprechen, das seit fast 60 Jahren gebrochen
wird.
Denn die unbequeme Wahrheit lautet: Fast kein deutscher Film kann
ohne staatliche Förderung überleben. Der Marktanteil deutscher
Produktionen dümpelt bei rund 24 Prozent. Die Zuschauer wählen
mit ihren Füßen – und laufen zum amerikanischen Kino.
Ausgerechnet zu den Filmen aus einem Land, das auf Bundesebene
keinen einzigen Cent an Filmförderung ausgibt.
In dieser Folge nehmen wir das deutsche Fördersystem auseinander
– und zwar gründlich. Wir fragen: Was passiert, wenn nicht der
Zuschauer entscheidet, welche Filme es verdienen, gemacht zu
werden, sondern eine Förderjury? Was macht es mit einer Branche,
wenn der Kunde nicht mehr der Kinobesucher ist, sondern der
Beamte, der über den Förderantrag entscheidet? Und warum muss der
deutsche Steuerzahler Millionen für Hollywood-Produktionen wie
„Inglourious Basterds" bezahlen, nur weil ein paar Szenen in
Deutschland gedreht wurden?
Wir schauen uns die grotesken Regionaleffekte der
Länderförderungen an, das Subventionskarussell aus über einem
Dutzend Förderinstitutionen und die politische Ökonomie einer
Branche, deren bestorganisierte Lobbyverbände bei jeder
Haushaltsdebatte nach mehr Geld rufen. Und wir bringen Bastiat,
Mises und Hayek ins Gespräch – Denker, die genau diese Art von
staatlicher Anmaßung schon vor langer Zeit durchschaut haben.
Weitere Bücher zum Thema:
Frédéric Bastiat – Was man sieht und was man nicht sieht
Gustave de Molinari – Die Gesellschaft von morgenLudwig von
Mises – Die Bürokratie
Ludwig Bamberger – Deutschland und der Sozialismus
Herbert Spencer – Soziale StatikFür mehr Literatur zur
individuellen Freiheit und Wirtschaftsgeschichte klicke hier
(oeconimus.com)
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