Spieltheorie - Warum Kooperation mathematisch bewiesen überlegen ist

Spieltheorie - Warum Kooperation mathematisch bewiesen überlegen ist

vor 3 Wochen
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Beschreibung

vor 3 Wochen

Ein Mutmacher; die Menschheit ist nicht verloren! ;)


Stell dir vor, zwei Menschen könnten gemeinsam gewinnen, und
beide entscheiden sich trotzdem dafür, zu verlieren. Klingt
absurd? Genau das geschieht jeden Tag: in Handelskriegen, in
Beziehungen, an jedem Verhandlungstisch. Ökonomen nennen den
Grund das Nullsummendenken, den hartnäckigen Glauben, der eine
könne nur gewinnen, wenn der andere verliert. Diese eine Annahme
hat Kriege entfacht, Zölle errichtet und Nachbarn zu Rivalen
gemacht.


In dieser Folge nehmen wir dich mit zum berühmtesten
Gedankenexperiment der Spieltheorie, dem Gefangenendilemma.
Geboren im Schatten des Kalten Krieges, erklärt es, warum zwei
vollkommen vernünftige Gegner sich gegenseitig ruinieren, obwohl
es beide besser wissen. Und dann drehen wir den Spieß um: Was
passiert, wenn das Spiel nicht einmal, sondern immer wieder
gespielt wird?


Die Antwort verblüffte selbst die klügsten Mathematiker. In einem
legendären Computerturnier gewann nicht die raffinierteste
Strategie, sondern die einfachste und, ja, die freundlichste. Wir
erzählen dir, warum „nett, versöhnlich, wehrhaft und klar" auf
lange Sicht jede Gerissenheit schlägt, und was das mit sich
putzenden Impalas, einem sowjetischen Frühwarnsystem und dem
Preis an deiner Supermarktkasse zu tun hat.


Am Ende steht eine unbequeme und zugleich befreiende Einsicht:
Die Welt ist weit seltener ein Verteilungskampf, als wir glauben.
Der Wohlstand ist kein Kuchen fester Größe, den wir einander
wegnehmen, sondern etwas, das wir miteinander schaffen.


Hier geht´s zum Buch:


Robert Axelrod - Die Evolution Der Kooperation


weitere Bücher zum Thema:


Frédéric Bastiat - Volkswirtschaftliche Harmonien: Band 1


Frédéric Bastiat - Volkswirtschaftliche Harmonien: Band 2


Frédéric Bastiat – Was man sieht und was man nicht sieht


Richard Cantillon – Abhandlung über die Natur des Handels im
allgemeinen


Auberon Herbert – Voluntarismus


Carl Menger - Untersuchungen über die Methode der
Sozialwissenschaften


Ludwig von Mises – Gewinn und Verlust


Herbert Spencer – Soziale Statik


Gustave de Molinari – Die Gesellschaft von morgenFür mehr
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