Podcaster
Episoden
07.06.2026
22 Minuten
920.000 Euro. So viel kostet rechnerisch ein einziger Tag imGästehaus der Bundesregierung auf Schloss Meseberg, das 2027 ohnehin aufgegeben wird. 600 Millionen, die der Staat über die KfW in eine Batteriefabrik gesteckt hat, die längst insolvent ist. 390 Millionen schon gezahlt für Masken-Vergleiche, mit einem Risiko von weiteren 2,3 Milliarden. 46 Millionen für den Nachbau eines Segelschiffs, das kaum jemand kennt und dessen Original abgebrannt ist. Und 30 verschiedene Wandkalender der Bundeswehr, deren Zahl im eigenen Ministerium niemand zu nennen weiß.
Willkommen zur neuen Folge, in der wir das "Schwarzbuch2025/26" des Bundes der Steuerzahler aufschlagen, 100 Fälle öffentlicher Verschwendung, und die eine unbequeme Frage stellen: Warum geht der Staat mit deinem Geld so um, wie es niemand mit dem eigenen täte?
Milton Friedman hatte die Antwort längst gegeben: Werfremdes Geld für fremde Zwecke ausgibt, achtet weder auf den Preis noch auf den Nutzen. Genau das ist das Betriebssystem des Apparats. Dazu kommt, was Nassim Taleb "Skin in the Game" nennt: Wer entscheidet, muss die Folgen selbst tragen. Doch wenn ein Minister 600 Millionen versenkt, haftet bekanntlich niemand. Kein Pech, keine Pannenserie, sondern System.
Wir nehmen die spektakulärsten Fälle auseinander, vomPrestige-Neubau über die Subventionsruine, vom Masken-Desaster bis zum Webseiten-Wildwuchs im Wirtschaftsministerium, und legen das Muster dahinter frei.
Wir zeigen, warum gerade Prestigebauten, Subventionen undteure Öffentlichkeitsarbeit so anfällig sind, und warum keine Reform daran etwas ändert, solange Haftung und Risiko fehlen.
Hier geht´s zum Schwarzbuch:
Schwarzbuch - Steuergeldverschwendung
Weitere Bücher zum Thema: Amilcare Puviani – Theorie der sanften Plünderung
Auberon Herbert – Voluntarismus
Eugen Richter – Wider die Aufrüstung!
Frédéric Bastiat – Was man sieht und was man nicht sieht
Herbert Spencer - Mensch gegen Staat
Für mehr Literatur zur individuellen Freiheit und Wirtschaftsgeschichte klicke hier (oeconimus.com)
Willkommen zur neuen Folge, in der wir das "Schwarzbuch2025/26" des Bundes der Steuerzahler aufschlagen, 100 Fälle öffentlicher Verschwendung, und die eine unbequeme Frage stellen: Warum geht der Staat mit deinem Geld so um, wie es niemand mit dem eigenen täte?
Milton Friedman hatte die Antwort längst gegeben: Werfremdes Geld für fremde Zwecke ausgibt, achtet weder auf den Preis noch auf den Nutzen. Genau das ist das Betriebssystem des Apparats. Dazu kommt, was Nassim Taleb "Skin in the Game" nennt: Wer entscheidet, muss die Folgen selbst tragen. Doch wenn ein Minister 600 Millionen versenkt, haftet bekanntlich niemand. Kein Pech, keine Pannenserie, sondern System.
Wir nehmen die spektakulärsten Fälle auseinander, vomPrestige-Neubau über die Subventionsruine, vom Masken-Desaster bis zum Webseiten-Wildwuchs im Wirtschaftsministerium, und legen das Muster dahinter frei.
Wir zeigen, warum gerade Prestigebauten, Subventionen undteure Öffentlichkeitsarbeit so anfällig sind, und warum keine Reform daran etwas ändert, solange Haftung und Risiko fehlen.
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Schwarzbuch - Steuergeldverschwendung
Weitere Bücher zum Thema: Amilcare Puviani – Theorie der sanften Plünderung
Auberon Herbert – Voluntarismus
Eugen Richter – Wider die Aufrüstung!
Frédéric Bastiat – Was man sieht und was man nicht sieht
Herbert Spencer - Mensch gegen Staat
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31.05.2026
18 Minuten
Vom Frankfurter Ghetto zur heimlichen sechsten Großmacht Europas: Die Geschichte des Hauses Rothschild liest sich wie ein Thriller, in dem Geld, Macht und Information die Waffen sind.
Als Meyer Amschel Rothschild Ende des 18. Jahrhunderts im Frankfurter Judenviertel mit alten Münzen handelt, ahnt niemand, dass seine fünf Söhne ein halbes Jahrhundert später die Geschicke ganzer Nationen lenken werden. Egon Caesar Conte Corti hat diese Geschichte auf Grundlage tausender Archivdokumente aus Wien, London, Paris und Frankfurt aufgeschrieben: nüchtern, quellenbasiert, frei von den Lobhudeleien und Schmähschriften, die bis dahin die Rothschild-Literatur bestimmt hatten.
Was Corti zeigt, ist mehr als eine Familienchronik. Es ist eine Anatomie der Symbiose zwischen Finanzkapital und staatlicher Macht. Die Rothschilds steigen auf, weil Fürsten Kriege führen und dafür Geld brauchen. Sie werden unentbehrlich, weil sie als erste ein internationales Netzwerk schaffen, das schneller kommuniziert als jede Regierung. Eigene Kuriere, verschlüsselte Briefe, Brieftauben: Wer vor allen anderen weiß, ob morgen Krieg oder Frieden herrscht, diktiert heute die Kurse an der Börse.
Die Familie finanziert Napoleon und seine Gegner, Österreich und Preußen, Revolution und Restauration. Nicht aus Zynismus, sondern aus Kalkül: Jeder Krieg bedroht die eigenen Anleihen, also drängen die Rothschilds die Mächtigen zum Frieden. Ob Metternich, Bismarck oder Napoleon III., keiner kommt an ihnen vorbei. Doch als 1848 die Revolution ausbricht, stehen auch die Rothschilds am Abgrund.
Diese Podcast-Folge taucht tief in ein Werk ein, das die Frage stellt, die heute aktueller ist denn je: Wer kontrolliert wen, der Staat die Banken oder die Banken den Staat?
Hier geht´s zum Buch:
Egon Ceasar Conte Corti – Das Haus Rothschild 1770-1871
Weitere Bücher zur Wirtschaftsgeschichte:
Richard Ehrenberg - Grosse Vermögen: Die Fugger - Rothschild- Krupp
Richard Ehrenberg – Wie wurde Hamburg groß?
Richard Ehrenberg – Die Unternehmungen der Brüder Siemens: Bis 1870
Carl Colbert - Der Börsenschwindel des John Law: Ein Beitragzur Revolutions- und Sittengeschichte
Amilcare Puviani – Theorie der sanften Plünderung
Hans Ostwald - Sittengeschichte der Inflation
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Als Meyer Amschel Rothschild Ende des 18. Jahrhunderts im Frankfurter Judenviertel mit alten Münzen handelt, ahnt niemand, dass seine fünf Söhne ein halbes Jahrhundert später die Geschicke ganzer Nationen lenken werden. Egon Caesar Conte Corti hat diese Geschichte auf Grundlage tausender Archivdokumente aus Wien, London, Paris und Frankfurt aufgeschrieben: nüchtern, quellenbasiert, frei von den Lobhudeleien und Schmähschriften, die bis dahin die Rothschild-Literatur bestimmt hatten.
Was Corti zeigt, ist mehr als eine Familienchronik. Es ist eine Anatomie der Symbiose zwischen Finanzkapital und staatlicher Macht. Die Rothschilds steigen auf, weil Fürsten Kriege führen und dafür Geld brauchen. Sie werden unentbehrlich, weil sie als erste ein internationales Netzwerk schaffen, das schneller kommuniziert als jede Regierung. Eigene Kuriere, verschlüsselte Briefe, Brieftauben: Wer vor allen anderen weiß, ob morgen Krieg oder Frieden herrscht, diktiert heute die Kurse an der Börse.
Die Familie finanziert Napoleon und seine Gegner, Österreich und Preußen, Revolution und Restauration. Nicht aus Zynismus, sondern aus Kalkül: Jeder Krieg bedroht die eigenen Anleihen, also drängen die Rothschilds die Mächtigen zum Frieden. Ob Metternich, Bismarck oder Napoleon III., keiner kommt an ihnen vorbei. Doch als 1848 die Revolution ausbricht, stehen auch die Rothschilds am Abgrund.
Diese Podcast-Folge taucht tief in ein Werk ein, das die Frage stellt, die heute aktueller ist denn je: Wer kontrolliert wen, der Staat die Banken oder die Banken den Staat?
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Egon Ceasar Conte Corti – Das Haus Rothschild 1770-1871
Weitere Bücher zur Wirtschaftsgeschichte:
Richard Ehrenberg - Grosse Vermögen: Die Fugger - Rothschild- Krupp
Richard Ehrenberg – Wie wurde Hamburg groß?
Richard Ehrenberg – Die Unternehmungen der Brüder Siemens: Bis 1870
Carl Colbert - Der Börsenschwindel des John Law: Ein Beitragzur Revolutions- und Sittengeschichte
Amilcare Puviani – Theorie der sanften Plünderung
Hans Ostwald - Sittengeschichte der Inflation
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24.05.2026
20 Minuten
Dein Vermögen ist schuldig, bis du das Gegenteil beweist. Klingt nach einem schlechten Witz? Ist es leider nicht. Im Frühjahr 2026 hat der Deutsche Bundestag drei Gesetzentwürfe vorgelegt, die genau das möglich machen sollen: Beweislastumkehr bei der Vermögensabschöpfung. Wenn der Staat findet, dass du zu viel besitzt, musst künftig du beweisen, woher es stammt. Nicht er, dass es illegal ist. Schweigst du, verlierst du dein Eigentum. Redest du, belastest du dich möglicherweise selbst. Willkommen in der Zwickmühle.
Und das Beste: Der Staat nennt das Ganze ausdrücklich „keine Strafe". Sondern eine „kondiktionsähnliche Maßnahme". Eine Art Rückforderung, nur ohne konkreten Geschädigten, ohne konkrete Tat und ohne konkreten Vermögensfluss. Es reicht die Vermutung, dass jemand mehr besitzt, als er nach Einschätzung des Staates besitzen dürfte. Der Schuldgrundsatz? Gilt nicht, istja keine Strafe. Die Unschuldsvermutung? Gilt auch nicht, gleiches Argument. Das Schweigerecht? Kannst du ausüben, kostet dich aber dein Haus.
Parallel dazu baut die EU ein grenzüberschreitendes Netzwerk auf, in dem Behörden innerhalb von acht Stunden auf Steuerdaten, Fahrzeugregister und Kontoinformationen zugreifen und Vermögen vorläufig sicherstellen können, nochbevor ein Gericht auch nur eingebunden ist. Richterliche Kontrolle wird vom Schutzinstrument zum nachgelagerten Feigenblatt.
In dieser Folge nehmen wir alle drei Entwürfe auseinander, Paragraph für Paragraph, und fragen, was davon mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Wir schauen uns an, warum der Staat sein eigenes Versagen bei der Ermittlung von „Straftaten“,seine sogenannte „strukturelle Beweisnot", als Argument gegen deine Grundrechte verwendet. Und wir lesen die Entwürfe mit den Augen von Lysander Spooner und Henry David Thoreau, zwei Denkern, die vor über 170 Jahren beschrieben haben, was passiert, wenn eine Verfassung nur Papier ist, das alleserträgt, sogar die eigene Widerlegung derjenigen Grundsätze, mit denen die „Verfassung“ einst Sicherheit und Anerkennung schaffen wollte.
Hier geht´s zu den Gesetzesvorlagen:
Gesetzesantrag des Landes Berlin - Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Beweislastumkehr bei der selbständigen erweiterten Einziehung nach § 76a Absatz 4 des Strafgesetzbuches Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Beweislastumkehr bei der selbständigen erweiterten Einziehung nach § 76a Absatz 4 des Strafgesetzbuches
Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/1260 über die Abschöpfung und Einziehung von Vermögenswerten Bücher zum Thema: Lysander Spooner - Die Verfassung hat keine Autorität Henry David Thoreau - Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat Albert Jay Nock – Unser Feind, der Staat Andreas Tiedkte – Die Erlöser Franz Oppenheimer - Der Staat Herbert Spencer - Mensch gegen Staat Ludwig von Mises – Der allmächtige Staat Für mehr Literatur zur individuellen Freiheit und Wirtschaftsgeschichte klicke hier (oeconimus.com)
Und das Beste: Der Staat nennt das Ganze ausdrücklich „keine Strafe". Sondern eine „kondiktionsähnliche Maßnahme". Eine Art Rückforderung, nur ohne konkreten Geschädigten, ohne konkrete Tat und ohne konkreten Vermögensfluss. Es reicht die Vermutung, dass jemand mehr besitzt, als er nach Einschätzung des Staates besitzen dürfte. Der Schuldgrundsatz? Gilt nicht, istja keine Strafe. Die Unschuldsvermutung? Gilt auch nicht, gleiches Argument. Das Schweigerecht? Kannst du ausüben, kostet dich aber dein Haus.
Parallel dazu baut die EU ein grenzüberschreitendes Netzwerk auf, in dem Behörden innerhalb von acht Stunden auf Steuerdaten, Fahrzeugregister und Kontoinformationen zugreifen und Vermögen vorläufig sicherstellen können, nochbevor ein Gericht auch nur eingebunden ist. Richterliche Kontrolle wird vom Schutzinstrument zum nachgelagerten Feigenblatt.
In dieser Folge nehmen wir alle drei Entwürfe auseinander, Paragraph für Paragraph, und fragen, was davon mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Wir schauen uns an, warum der Staat sein eigenes Versagen bei der Ermittlung von „Straftaten“,seine sogenannte „strukturelle Beweisnot", als Argument gegen deine Grundrechte verwendet. Und wir lesen die Entwürfe mit den Augen von Lysander Spooner und Henry David Thoreau, zwei Denkern, die vor über 170 Jahren beschrieben haben, was passiert, wenn eine Verfassung nur Papier ist, das alleserträgt, sogar die eigene Widerlegung derjenigen Grundsätze, mit denen die „Verfassung“ einst Sicherheit und Anerkennung schaffen wollte.
Hier geht´s zu den Gesetzesvorlagen:
Gesetzesantrag des Landes Berlin - Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Beweislastumkehr bei der selbständigen erweiterten Einziehung nach § 76a Absatz 4 des Strafgesetzbuches Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Beweislastumkehr bei der selbständigen erweiterten Einziehung nach § 76a Absatz 4 des Strafgesetzbuches
Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/1260 über die Abschöpfung und Einziehung von Vermögenswerten Bücher zum Thema: Lysander Spooner - Die Verfassung hat keine Autorität Henry David Thoreau - Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat Albert Jay Nock – Unser Feind, der Staat Andreas Tiedkte – Die Erlöser Franz Oppenheimer - Der Staat Herbert Spencer - Mensch gegen Staat Ludwig von Mises – Der allmächtige Staat Für mehr Literatur zur individuellen Freiheit und Wirtschaftsgeschichte klicke hier (oeconimus.com)
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17.05.2026
21 Minuten
Er arbeitet. Er spart. Er zahlt seine Steuern. Er beschwert sich nie. Und genau deshalb kennt ihn niemand.
William Graham Sumner nannte ihn 1883 den „Vergessenen Mann" – und beschrieb damit eine Figur, die heute aktuellerist als je zuvor. In seinem Buch „Was die sozialen Klassen einander schulden" stellt der Yale-Professor eine einfache Frage, die es in sich hat: Wenn Politiker und Philanthropen beschließen, jemandem zu helfen – wer bezahlt dafür? Und warum fragt ihn niemand?
Sumners Antwort ist eine Formel, die man nicht mehr vergisst: A und B stecken die Köpfe zusammen, um zu entscheiden, wasC für D tun soll. A ist der Weltverbesserer. B ist der Gesetzgeber. D ist der angeblich Bedürftige. Und C? C ist der stille Bürger, der die Zeche zahlt – ohne je gefragt zu werden.
In dieser Folge sprechen wir über ein Buch, das vor über 140 Jahren geschrieben wurde und das klingt, als wäre es gesternverfasst worden. Über Kapital als gespeicherte menschliche Arbeit. Über Sozialdoktoren, die heilen wollen, ohne die Krankheit zu kennen. Über Vetternwirtschaft als das wahre Übel jeder Demokratie. Und über die Frage, warum Rechte sich auf Chancen beziehen sollten – nicht auf Ergebnisse.
Am Ende stellen wir euch eine Frage, die ihr euch vielleicht noch nie gestellt habt: Seid ihr selbst der Vergessene Mann oderhabt ihr es einfach nur noch nicht bemerkt?
Hier geht´s zum Buch:
William Graham Sumner – Was die sozialen Klassen einanderschulden
weitere Bücher zum Thema:
Walther Borgius - Die Ideenwelt des Anarchismus
Ludwig Bamberger – Deutschland und der Sozialismus
Herbert Spencer – Soziale Statik
Gustave de Molinari – Die Gesellschaft von morgen
Frédéric Bastiat - Volkswirtschaftliche Harmonien: Band 1
Frédéric Bastiat - Volkswirtschaftliche Harmonien: Band 2
Auberon Herbert – Für die Freiheit
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William Graham Sumner nannte ihn 1883 den „Vergessenen Mann" – und beschrieb damit eine Figur, die heute aktuellerist als je zuvor. In seinem Buch „Was die sozialen Klassen einander schulden" stellt der Yale-Professor eine einfache Frage, die es in sich hat: Wenn Politiker und Philanthropen beschließen, jemandem zu helfen – wer bezahlt dafür? Und warum fragt ihn niemand?
Sumners Antwort ist eine Formel, die man nicht mehr vergisst: A und B stecken die Köpfe zusammen, um zu entscheiden, wasC für D tun soll. A ist der Weltverbesserer. B ist der Gesetzgeber. D ist der angeblich Bedürftige. Und C? C ist der stille Bürger, der die Zeche zahlt – ohne je gefragt zu werden.
In dieser Folge sprechen wir über ein Buch, das vor über 140 Jahren geschrieben wurde und das klingt, als wäre es gesternverfasst worden. Über Kapital als gespeicherte menschliche Arbeit. Über Sozialdoktoren, die heilen wollen, ohne die Krankheit zu kennen. Über Vetternwirtschaft als das wahre Übel jeder Demokratie. Und über die Frage, warum Rechte sich auf Chancen beziehen sollten – nicht auf Ergebnisse.
Am Ende stellen wir euch eine Frage, die ihr euch vielleicht noch nie gestellt habt: Seid ihr selbst der Vergessene Mann oderhabt ihr es einfach nur noch nicht bemerkt?
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William Graham Sumner – Was die sozialen Klassen einanderschulden
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Walther Borgius - Die Ideenwelt des Anarchismus
Ludwig Bamberger – Deutschland und der Sozialismus
Herbert Spencer – Soziale Statik
Gustave de Molinari – Die Gesellschaft von morgen
Frédéric Bastiat - Volkswirtschaftliche Harmonien: Band 1
Frédéric Bastiat - Volkswirtschaftliche Harmonien: Band 2
Auberon Herbert – Für die Freiheit
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10.05.2026
17 Minuten
Darf der Staat dich impfen lassen? Dein Kind in die Schule zwingen? Dir Steuern abnehmen, ohne dich zu fragen? Vor 140 Jahren hat ein Mann all das mit einem einzigen Wort beantwortet: Nein.
Auberon Herbert war Aristokrat, Kriegsteilnehmer und Parlamentsabgeordneter – und wurde zum radikalsten Feind der Staatsmacht im viktorianischen England. Er beobachtete den Amerikanischen Bürgerkrieg aus nächster Nähe und zog daraus eine Lehre, die heute noch unbequem ist: Auch wenn das Ziel gut ist – Gewalt bleibt Gewalt. Die Sklaverei abschaffen? Ja. Durch einen Krieg mit 620.000 Toten? Nein. Kinder erziehen? Ja. Durch Schulzwang und Strafandrohung? Nein. Armut bekämpfen? Ja. Durch Zwangssteuern? Nein.
In dieser Folge sprechen wir über Herberts Streitschrift „Recht und Unrecht des Staatszwanges", die jetzt erstmals vollständig auf Deutsch vorliegt. Wir diskutieren, warum seine Argumente gegen die Pocken-Impfpflicht von 1853 klingen, als wären sie für die COVID-Debatte geschrieben. Warum er jeder Kolonie das Recht auf Sezession geben wollte – Jahrzehnte vor dem Ende der Kolonialreiche. Und warum er glaubte, dass freiwillige Vereinigungen alles besser können als der Staat – von der Erziehung bis zur Altersvorsorge.
Herbert Spencer nannte ihn seinen besten Schüler. Benjamin Tucker nannte ihn einen Anarchisten, der sich nur nicht so nannte. Wir nennen ihn: überfällig.
Hier geht´s zum Buch:
Auberon Herbert - Für die Freiheit
weitere Bücher zum Thema:
Eugen Richter – Wider die Aufrüstung!
Frédéric Bastiat - Volkswirtschaftliche Harmonien: Band 1
Frédéric Bastiat - Volkswirtschaftliche Harmonien: Band 2
Gustave de Molinari – Die Gesellschaft von morgen
Herbert Spencer - Mensch gegen Staat Herbert Spencer – Soziale Statik
Lysander Spooner - Die Verfassung hat keine Autorität
Henry David Thoreau - Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
Für mehr Literatur zur individuellen Freiheit und Wirtschaftsgeschichte klicke hier (oeconimus.com)
Auberon Herbert war Aristokrat, Kriegsteilnehmer und Parlamentsabgeordneter – und wurde zum radikalsten Feind der Staatsmacht im viktorianischen England. Er beobachtete den Amerikanischen Bürgerkrieg aus nächster Nähe und zog daraus eine Lehre, die heute noch unbequem ist: Auch wenn das Ziel gut ist – Gewalt bleibt Gewalt. Die Sklaverei abschaffen? Ja. Durch einen Krieg mit 620.000 Toten? Nein. Kinder erziehen? Ja. Durch Schulzwang und Strafandrohung? Nein. Armut bekämpfen? Ja. Durch Zwangssteuern? Nein.
In dieser Folge sprechen wir über Herberts Streitschrift „Recht und Unrecht des Staatszwanges", die jetzt erstmals vollständig auf Deutsch vorliegt. Wir diskutieren, warum seine Argumente gegen die Pocken-Impfpflicht von 1853 klingen, als wären sie für die COVID-Debatte geschrieben. Warum er jeder Kolonie das Recht auf Sezession geben wollte – Jahrzehnte vor dem Ende der Kolonialreiche. Und warum er glaubte, dass freiwillige Vereinigungen alles besser können als der Staat – von der Erziehung bis zur Altersvorsorge.
Herbert Spencer nannte ihn seinen besten Schüler. Benjamin Tucker nannte ihn einen Anarchisten, der sich nur nicht so nannte. Wir nennen ihn: überfällig.
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Auberon Herbert - Für die Freiheit
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Frédéric Bastiat - Volkswirtschaftliche Harmonien: Band 2
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Lysander Spooner - Die Verfassung hat keine Autorität
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