Judith Holofernes: «Ich wollte nett sein»
vor 13 Stunden
Judith Holofernes kennt man als Sängerin und Texterin der
Indie-Rock-Band «Wir sind Helden» und als Autorin. In ihrem
aktuellen Buch «Hummelhirn» schaut sie auf ihre Kindheit zurück und
stellt sich die Frage, was es mit einem macht, wenn man von Erwac
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Beschreibung
vor 13 Stunden
Judith Holofernes kennt man als Sängerin und Texterin der
Indie-Rock-Band «Wir sind Helden» und als Autorin. In ihrem
aktuellen Buch «Hummelhirn» schaut sie auf ihre Kindheit zurück und
stellt sich die Frage, was es mit einem macht, wenn man von
Erwachsenen als «komisch» wahrgenommen wird. Ihre frühen Jahre
verbringt Judith Holofernes mit ihren getrennten Eltern und anderen
Paaren mit Kindern in Westberliner WGs. Dann zieht sie mit ihrer
lesbischen Mutter ins damals noch beschauliche Freiburg im Breisgau
und eckt überall an. Zu laut, zu schnell, zu berlinerisch. Also
beschliesst sie, von nun an nett zu sein. Und bleibt es bis ins
Erwachsenenleben und in die Karriere hinein. Bis sie davon krank
wird. Zwei Burnouts und eine massive Stimmstörung, die das
Karriereende bedeutet, sind die Folge. Also beginnt sie zu
schreiben. Auch über ihre Kindheit. Und entdeckt dabei, wie sehr
sie die Ausgrenzung geprägt hat. Und noch etwas entdeckt sie: Dass
sie ADHS hat, und damit endlich eine Antwort auf die Frage, woher
ihr Andersartigkeit in Wirklichkeit kommt. Von all dem und
natürlich auch von der Musik, die für sie schlicht alles bedeutet,
erzählt die ehemalige Sängerin und Autorin im Gespräch mit
Gastgeber Michael Luisier. Die Musiktitel: - Wir sind Helden: The
Geek (Shall Inherit) - Peter Sarstedt: Where Do You Go To (My
Lovely) - Guitar Crusher: I Can’t Help It - Bob Marley & The
Wailers: The Little Birds - The Contours: Do You Love Me
Indie-Rock-Band «Wir sind Helden» und als Autorin. In ihrem
aktuellen Buch «Hummelhirn» schaut sie auf ihre Kindheit zurück und
stellt sich die Frage, was es mit einem macht, wenn man von
Erwachsenen als «komisch» wahrgenommen wird. Ihre frühen Jahre
verbringt Judith Holofernes mit ihren getrennten Eltern und anderen
Paaren mit Kindern in Westberliner WGs. Dann zieht sie mit ihrer
lesbischen Mutter ins damals noch beschauliche Freiburg im Breisgau
und eckt überall an. Zu laut, zu schnell, zu berlinerisch. Also
beschliesst sie, von nun an nett zu sein. Und bleibt es bis ins
Erwachsenenleben und in die Karriere hinein. Bis sie davon krank
wird. Zwei Burnouts und eine massive Stimmstörung, die das
Karriereende bedeutet, sind die Folge. Also beginnt sie zu
schreiben. Auch über ihre Kindheit. Und entdeckt dabei, wie sehr
sie die Ausgrenzung geprägt hat. Und noch etwas entdeckt sie: Dass
sie ADHS hat, und damit endlich eine Antwort auf die Frage, woher
ihr Andersartigkeit in Wirklichkeit kommt. Von all dem und
natürlich auch von der Musik, die für sie schlicht alles bedeutet,
erzählt die ehemalige Sängerin und Autorin im Gespräch mit
Gastgeber Michael Luisier. Die Musiktitel: - Wir sind Helden: The
Geek (Shall Inherit) - Peter Sarstedt: Where Do You Go To (My
Lovely) - Guitar Crusher: I Can’t Help It - Bob Marley & The
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