Hormuz-Blockade: Warum der grosse Ölschock ausgeblieben ist

Hormuz-Blockade: Warum der grosse Ölschock ausgeblieben ist

vor 6 Tagen
13 Minuten
0
0 0 0
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 6 Tagen
Über hundert Tage lang war die Strasse von Hormuz blockiert. Doch
während Analysten einen dramatischen Preissprung befürchteten,
blieb die globale Wirtschaft verschont. In dieser Podcast-Folge
erklärt NZZ-Pro-Redaktorin Catherine Bosley die Hintergründe.
Anfang März griffen die USA und Israel Iran an. Als Reaktion
blockierte Iran die Meerenge bei Hormuz - der Ölpreis stieg an,
Analysten rechneten mit dem Schlimmsten. Drei Monate später lässt
sich feststellen: Länder wie Indien und die Philippinen haben mit
Knappheiten bei Brennstoff zu kämpfen. In den Industrieländern in
Europa und Nordeuropa ist ein unkontrollierbarer Ölschock
aber  ausgeblieben. Einerseits habe es China geschafft, die
Öl-Importe drastisch herunterzufahren, sagt Bosley. Andererseits
hätten die USA in den letzten Wochen mehr
Erdöl exportiert, als vor dem Krieg. Auch die
strategischen Notreserven der internationalen Energieagentur
halfen, die Notlage zu überbrücken. Heutiger Gast: Catherine
Bosley, Redaktorin NZZ Pro Host: Alice Grosjean Redaktion: David
Vogel Die Analyse von Catherine könnt ihr auch in der NZZ
nachlesen:
https://www.nzz.ch/pro/dank-china-und-den-usa-ist-die-ganz-grosse-energiekrise-ausgeblieben-doch-fuer-entwarnung-ist-es-noch-zu-frueh-ld.10011338
Hier findet ihr weitere Artikel von Catherine zum Thema
Geoökonomie:
https://www.nzz.ch/impressum/catherine-bosley-ld.1918458
15
15
Close