Podcaster
Episoden
15.01.2026
15 Minuten
Bauern kippen Kartoffeln auf den Grand Place in Brüssel, Traktoren
blockieren Autobahnen in Spanien und Frankreichs Landwirte gehen
auf die Barrikaden. Der Grund: das Mercosur-Abkommen. Mercosur
steht für "Mercado Común del Sur", ein Freihandelsabkommen zwischen
der EU und vier südamerikanischen Staaten. Nach 25 Jahren
Verhandlungen steht der Vertrag kurz vor der Unterzeichnung – und
sorgt für heftige Kontroversen. In dieser Episode erklärt
NZZ-Brüssel-Korrespondent Daniel Imwinkelried, warum viele
europäische Bauern massive Konkurrenz fürchten und weshalb
besonders Frankreich so vehement Widerstand leistet. Gleichzeitig
zeigt er auf, warum das Abkommen für die EU von grosser
strategischer Bedeutung ist. Bei nächsten Abkommen sind deshalb
weitere Konflikte vorprogrammiert. Gast: Daniel Imwinkelried,
Brüssel-Korrespondent Host: Antonia Moser Daniels Analyse kannst du
auch nachlesen, in der
[NZZ](https://www.nzz.ch/wirtschaft/eu-einigung-weg-fuer-mercosur-handelsabkommen-ist-frei-ld.1919533).
Und ein Probeabo dazu findest du
[hier](https://abo.nzz.ch/25085842-2/).
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14.01.2026
18 Minuten
Olexi Jukow fährt dorthin, wo andere fliehen. Mit Helm, Schutzweste
und einem alten Pick-up sucht er im Donbass nach Kriegstoten –
ukrainischen wie russischen. Seine Aufgabe: Leichen bergen,
identifizieren und den Angehörigen Gewissheit geben. Auch dann,
wenn nur noch Knochen übrig sind. Und auch dann, wenn er und sein
Team von Freiwilligen ständig Gefahr laufen, von Minen oder Drohnen
überrascht zu werden. NZZ-Reporterin Katharina Bracher hat Olexi
und seine Organisation "Platsdarm", zu deutsch Brückenkopf, auf
einer Bergungsmission begleitet. Sie erzählt, warum Olexi diese
schwierige Aufgabe übernimmt und warum nicht alle Ukrainer
verstehen, dass Olexi auch russische Kriegstote birgt. Gast:
Katharina Bracher, NZZ-Reporterin Host: Simon Schaffer Katharinas
Reportage findest du auch in der
[NZZ](https://www.nzz.ch/gesellschaft/da-liegt-ein-fuss-im-feld-ein-ukrainer-riskiert-sein-leben-fuer-den-toten-feind-ld.1915990).
Falls du noch kein Abo hast, empfehlen wir dir das dreimonatige
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13.01.2026
18 Minuten
Yaakov Barchaim ist ultraorthodoxer Jude – und hat dennoch
freiwillig in der israelischen Armee gedient. Für viele in seinem
Umfeld ist das ein Tabubruch. Denn strenggläubige Juden sind
weitgehend vom Militärdienst befreit. Was einst eine Ausnahme für
wenige war, betrifft heute Hunderttausende. Spätestens seit dem
Gaza-Krieg ist daraus einer der grössten gesellschaftlichen
Konflikte Israels geworden. In dieser Folge NZZ Akzent erfährst du,
weshalb die grosse Mehrheit der ultraorthodoxen Juden den
Militärdienst strikt ablehnt. Gast: Rewert Hoffer,
Israel-Korrespondent Host: Nadine Landert Rewerts Reportage findest
du auch in der
[NZZ](https://www.nzz.ch/international/israel-nur-eine-kleine-minderheit-der-ultraorthodoxen-will-zur-armee-ld.1911833).
Und das Probe-Abo für die NZZ gibt es
[hier](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
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12.01.2026
12 Minuten
Die USA verhafteten den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro
– und seine Ehefrau Cilia Flores. Sie war seine treue First Lady
und zeigte sich auf Social Media stets an Maduros Seite, tanzte mit
ihm, brachte ihm Kaffee. Dabei geht ihre politische Karriere schon
weiter zurück als die ihres Mannes. Die Juristin holte den
Vorgänger Maduros, Hugo Chávez, aus dem Gefängnis. Sie half ihm bei
Reformen, mit denen er seine Macht ausbaute. Nun wird ihr in den
USA der Prozess gemacht, unter anderem auch wegen Drogenhandels.
Gast: Alexander Busch, Südamerika-Korrespondent Host: Antonia Moser
Das Porträt von [Cilia
Flores](https://www.nzz.ch/international/die-sphinx-an-der-seite-maduros-wer-ist-cilia-flores-ld.1918993)
(und auch sonst einiges über Venezuela) dazu kannst du in der NZZ
nachlesen. Was die Verhaftung von Maduro und Flores für die
Geopolitik bedeutet, das analysiert der [Podcast NZZ
Geopolitik](https://www.nzz.ch/podcast/venezuela-die-festnahme-maduros-alarmiert-lateinamerika-und-staerkt-chinas-strategie-im-geopolitischen-schachspiel-ld.1918933).
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09.01.2026
16 Minuten
In Iran gehen wieder Menschen auf die Strasse und protestieren
gegen das Regime. Auslöser dafür ist die miserable Wirtschaftslage.
Die Währung ist ins Bodenlose abgesackt, die Preise sind gestiegen.
Andererseits ist Iran aussenpolitisch unter Druck. Die regionalen
Verbündeten sind geschwächt, Israel und die USA haben das Land
militärisch gedemütigt. Die Verhaftung des venezolanischen
Präsidenten Maduro sei dabei ein zusätzlicher Schock gewesen, sagt
Nahostkorrespondent Daniel Böhm. Doch reicht das, um das Regime in
die Knie zu zwingen? Denn bis jetzt konnte sich das Regime in
Krisen immer an der Macht halten. Gast: Daniel Böhm,
Nahostkorrespondent der NZZ Host: Antonia Moser Die Analyse dazu
kannst du in der [NZZ
](https://www.nzz.ch/international/iran-proteste-weiten-sich-aus-tausende-auf-den-strassen-20-tote-ld.1918863?ga=1&kid=nl165&mktcid=nled&mktcval=165&utm_medium=EMAIL&utm_source=MoEngage)nachlesen.
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Über diesen Podcast
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