Erik Neutsch: Der letzte Jakobiner

Erik Neutsch: Der letzte Jakobiner

vor 3 Tagen
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Beschreibung

vor 3 Tagen
Der in Schönebeck geborene Schriftsteller Erik Neutsch (1931 bis
2013) bewegte sich zwischen Bitterfelder Weg und Parteistrafe,
zwischen linientreuer Propagandaliteratur und DDR-kritischer
Alltagsschilderung.

Als junger Mann aus eigentlich sozialdemokratisch orientiertem
Arbeiterhaushalt, begeistert sich Neutsch für die Heldenbilder der
Nationalsozialisten, erlebt dann nach Kriegsende Denunziation und
Willkür auch der neuen Machthaber. Erik Neutsch wird mit "Spur der
Steine", "Zwei leere Stühle", "Auf der Suche nach Gatt" und "Der
Friede im Osten" zu einem der wichtigsten Schriftsteller der DDR
und bewegt sich ein Leben lang zwischen Anpassung und Widerspruch.
Die Stadt Halle wird zum Austragungsort vieler seiner biografischen
Konflikte.

Eben das, diese für DDR-Intellektuelle typische Zerrissenheit,
untersucht der Publizist Gunnar Decker in seiner Neutsch-Biografie
"Der letzte Jakobiner" und gibt dazu Auskunft im Gespräch mit Jörg
Schieke.
Das Gespräch ist bis zum 20. Juni 2027 verfügbar.
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