Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 4 Tagen
Kriege – so hat man den Eindruck – muss es schon immer gegeben
haben. Die aktuellen Nachrichten oder der kurze Blick ins
Geschichtsbuch scheinen das zu bestätigen. Doch stimmt das
überhaupt? Tatsächlich haben Anthropologen und Archäologen in den
letzten Jahrzehnten eine ganz andere Sicht ans Tageslicht gebracht.
"Der Mensch ist von Natur aus freundlich", erklärt der
Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, Harald Meller. In den
hunderttausenden von Jahren der Altsteinzeit, als die Menschen in
kleinen Gruppen als Jäger und Sammler durch die Graslandschaften
streiften, lebten sie friedlich miteinander. Sie freuten sich, wenn
sie auf andere Gruppen trafen und dabei Geschichten und Geschenke
austauschen konnten.
Doch seit wann und warum ist unsere Spezies dann derart gewalttätig
geworden? Darum geht es in dem spannend zu lesenden Buch von Harald
Meller, dass er zusammen mit dem niederländischen
Evolutionsbiologen und Verhaltensforscher, Carel von Schaik und dem
Wissenschaftsjournalisten Kai Michel geschrieben hat. "Die
Evolution der Gewalt. Warum wir Frieden wollen, aber Kriege
führen", so der Titel, erschienen bei DTV. Und anders als man
vermuten könnte, hat das Buch eine durchaus positive Botschaft.
Wenn nämlich Kriege nichts Naturgegebenes sind, sondern ein
Ergebnis einer späteren, kulturellen Entwicklung, dann könnte es
uns auch eines Tages gelingen, sie abzuschaffen, so Harald Meller
im Gespräch mit MDR-Redakteur Stefan Nölke. Ein bisschen Balsam in
diesen kriegerischen Zeiten!
Verfügbar bis 13. Juni 2027
haben. Die aktuellen Nachrichten oder der kurze Blick ins
Geschichtsbuch scheinen das zu bestätigen. Doch stimmt das
überhaupt? Tatsächlich haben Anthropologen und Archäologen in den
letzten Jahrzehnten eine ganz andere Sicht ans Tageslicht gebracht.
"Der Mensch ist von Natur aus freundlich", erklärt der
Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, Harald Meller. In den
hunderttausenden von Jahren der Altsteinzeit, als die Menschen in
kleinen Gruppen als Jäger und Sammler durch die Graslandschaften
streiften, lebten sie friedlich miteinander. Sie freuten sich, wenn
sie auf andere Gruppen trafen und dabei Geschichten und Geschenke
austauschen konnten.
Doch seit wann und warum ist unsere Spezies dann derart gewalttätig
geworden? Darum geht es in dem spannend zu lesenden Buch von Harald
Meller, dass er zusammen mit dem niederländischen
Evolutionsbiologen und Verhaltensforscher, Carel von Schaik und dem
Wissenschaftsjournalisten Kai Michel geschrieben hat. "Die
Evolution der Gewalt. Warum wir Frieden wollen, aber Kriege
führen", so der Titel, erschienen bei DTV. Und anders als man
vermuten könnte, hat das Buch eine durchaus positive Botschaft.
Wenn nämlich Kriege nichts Naturgegebenes sind, sondern ein
Ergebnis einer späteren, kulturellen Entwicklung, dann könnte es
uns auch eines Tages gelingen, sie abzuschaffen, so Harald Meller
im Gespräch mit MDR-Redakteur Stefan Nölke. Ein bisschen Balsam in
diesen kriegerischen Zeiten!
Verfügbar bis 13. Juni 2027
Weitere Episoden
25 Minuten
vor 1 Woche
29 Minuten
vor 2 Wochen
21 Minuten
vor 3 Wochen
31 Minuten
vor 1 Monat
23 Minuten
vor 1 Monat
Abonnenten
Leipzig
Muster
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.