Exil in Hollywood – Deutsche Künstler gerettet, gefeiert und verjagt

Exil in Hollywood – Deutsche Künstler gerettet, gefeiert und verjagt

vor 1 Monat
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Beschreibung

vor 1 Monat
Auf der Flucht vor den Nationalsozialisten fanden hunderte
deutschsprachige Schauspieler, Schriftsteller und Intellektuelle in
den 30er- und 40er-Jahren in Kalifornien ein neues Zuhause. Marlene
Dietrich, Billy Wilder, William Wyler, Franz Werfel, Thomas und
Heinrich Mann und viele andere Berühmtheiten bildeten eine illustre
Exil-Community, ein "Weimar am Pazifik" , wie Kulturhistoriker es
genannt haben.

Der in Berlin lebende Autor Jan Jekal hat deren Geschichte nun noch
einmal neu aufgerollt. In seinem Buch "Paranoia in Hollywood",
erschienen bei Matthes & Seitz, das für den Leipziger Buchpreis
2026 nominiert war, beschreibt er, wie deutschsprachige Künstler
und Intellektuelle zunächst gerettet, vielfach gefeiert, nach 1945
dann aber im Zuge der Hysterie gegen eine vermeintlich
kommunistische Unterwanderung von den US-Behörden bespitzelt,
verprellt und gewissermaßen verjagt wurden.

MDR KULTUR-Geschichtsredakteur Stefan Nölke hat mit Jan Jekal
gesprochen. Das Gespräch ist bis 16. Mai 2027 verfügbar.
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