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Beschreibung
vor 3 Tagen
In der Natur dient das Echo vielen Tieren zur Orientierung.
Stehen wir jedoch z.B. an einem Waldrand, dann gilt: Wie man in
den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Anders ausgedrückt:
Man hört sich selbst. So ein Echo kann Spaß machen, doch wird es
zum Problem, wenn unsere Kommunikation insgesamt nur noch dazu
dient, dass wir uns selbst hören. In der Folge nämlich leben wir
dann in „Blasen“, in denen wir uns vorwiegend nur noch selbst
wahrnehmen und uns in „Echoräumen“ selbst bestärken. Das Phänomen
selbst ist alt, doch die sogenannten „Sozialen Medien“ und
dazugehörige Algorithmen verstärken dies. Umso wichtiger ist es
zu schauen, wo es Begegnungsräume gibt, in denen
unterschiedlichste Menschen aufeinandertreffen und im besten
Falle zu echter, konstruktiver, weiterführender Kommunikation
finden. Mehr noch: Wo und wie können wir solche Räume schaffen?
Wenn es nur noch ums Rechthaben geht, kommen wir nicht wirklich
voran – weder als Einzelne noch als Gesellschaft. In der
Begegnung mit fundamentalistischen Positionen jedoch stoßen wir
unweigerlich an unsere Grenzen. Und was dann? Irgendwo in diesem
Raum zwischen Echo, Blase und echter Verständigung bewegen wir
uns in dieser Episode. Dabei stoßen wir auf viele Ideen.
Überhaupt: Wie wär’s mal mit Ikkimel beim nächsten
Kirchenkonzert?
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