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Beschreibung
vor 5 Tagen
Die Zeit vom 18. zum 19. Jahrhundert war in der Geistesgeschichte
eine ungeheuer fruchtbare Epoche. Kant, Herder, Hölderlin,
Schelling oder auch Goethe können hier als Beispiele genannt
werden. Zu den ganz Großen zählt gewiss Georg Wilhelm Friedrich
Hegel (1770-1831). Dass die Geschichte einem Muster folgt,
welches wir „Dialektik“ nennen, und dass die Welt fortschreitet –
dies und mehr gehört zu seinem Denken. Dabei spielt der „Geist“
eine ganz besondere Rolle. Widersprüche und Spannungen bringen
die Welt voran, indem sie in immer wieder neuen Synthesen
„aufgehoben“ werden. Freilich kann es auch in dieser Episode
lediglich um einzelne Aspekte gehen. Am Ende jedoch stellt sich
die Frage, ob die Beschreibung der Sichtweise Hegels nur eine
weitere Brillentönung bei der Betrachtung der Welt darstellt,
oder ob es um den „klaren Blick“ geht. Was ist eigentlich „wahr“?
Irgendwann werden wir um diese Frage nicht umhin kommen …
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