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Beschreibung
vor 5 Tagen
Freundschaft leben In diesen Tagen gehen Kinder wahrscheinlich
besonders gerne zum Kiosk oder zur Eisdiele, um sich ein Eis zu
holen. Die Auswahl ist oft erstaunlich: so viele Sorten, dass einem
das Wasser im Mund zusammenläuft.Wahrscheinlich war es bei euch
ähnlich wie bei mir als Kind: Man hat sich endlich entschieden –
„Dieses Eis möchte ich haben!“ – und dann kam die große
Enttäuschung: „Haben wir nicht“, „Gibt es nicht mehr“, „Ist heute
nicht da.“ Was draufstand, war nicht drin.Eine Erfahrung, die wir
aus unserem Leben kennen: Enttäuschung, weil etwas nicht erfüllt,
was versprochen schien. Manchmal passiert es auch umgekehrt: Wir
glauben, etwas sei versprochen, obwohl es gar nicht auf der Karte
steht.Bei Enttäuschungen ärgert man sich schnell. Aber wer Teil des
Angebots ist, kann sich nicht einfach herausreden. Authentizität
zählt: Was drin ist, muss auch draufstehen.Das lässt sich auf unser
Leben übertragen – besonders auf Freundschaft. Verwandtschaft hat
man, Freunde findet man. Und doch sollen wir als Gemeinschaft, als
Christen, Freunde sein. Aber was haben wir eigentlich zu bieten?
Wirkliche Freundschaft? Ehrliche Geschwisterlichkeit?Ein
mittelalterlicher Wahlspruch kann uns vielleicht ein Leitbild
geben:Im Notwendigen herrsche Einmut, im Zweifelhaften Freiheit, in
allem aber die Nächstenliebe.Das ist ein Grundgesetz des
Zusammenlebens und zugleich ein Modell christlicher Freundschaft:
klar in den wesentlichen Dingen, tolerant in den Zweifelsfällen und
immer geprägt von Liebe.Wir können nicht wie ein isoliertes Dorf
existieren, abgeschottet und nur für uns selbst. Aber wir können
hinausgehen, Freundschaft zeigen, uns einbringen und für andere da
sein.Authentische Freundschaft bedeutet: Man streitet, man hadert,
aber man bleibt verbunden. Und dann geht man gemeinsam hinaus in
die Welt, um Gutes zu tun. Ein bisschen wie Asterix und Obelix in
ihrem kleinen Dorf in Gallien: Drinnen haben sie manches Mal
gestritten, aber draußen haben sie zusammengehalten.Vielleicht ist
genau das das Geheimnis: Freundschaft leben heißt, sich wirklich
einzubringen, verlässlich zu sein und die Verbindung nicht
aufzugeben – damit drin ist, was auch draufsteht.
besonders gerne zum Kiosk oder zur Eisdiele, um sich ein Eis zu
holen. Die Auswahl ist oft erstaunlich: so viele Sorten, dass einem
das Wasser im Mund zusammenläuft.Wahrscheinlich war es bei euch
ähnlich wie bei mir als Kind: Man hat sich endlich entschieden –
„Dieses Eis möchte ich haben!“ – und dann kam die große
Enttäuschung: „Haben wir nicht“, „Gibt es nicht mehr“, „Ist heute
nicht da.“ Was draufstand, war nicht drin.Eine Erfahrung, die wir
aus unserem Leben kennen: Enttäuschung, weil etwas nicht erfüllt,
was versprochen schien. Manchmal passiert es auch umgekehrt: Wir
glauben, etwas sei versprochen, obwohl es gar nicht auf der Karte
steht.Bei Enttäuschungen ärgert man sich schnell. Aber wer Teil des
Angebots ist, kann sich nicht einfach herausreden. Authentizität
zählt: Was drin ist, muss auch draufstehen.Das lässt sich auf unser
Leben übertragen – besonders auf Freundschaft. Verwandtschaft hat
man, Freunde findet man. Und doch sollen wir als Gemeinschaft, als
Christen, Freunde sein. Aber was haben wir eigentlich zu bieten?
Wirkliche Freundschaft? Ehrliche Geschwisterlichkeit?Ein
mittelalterlicher Wahlspruch kann uns vielleicht ein Leitbild
geben:Im Notwendigen herrsche Einmut, im Zweifelhaften Freiheit, in
allem aber die Nächstenliebe.Das ist ein Grundgesetz des
Zusammenlebens und zugleich ein Modell christlicher Freundschaft:
klar in den wesentlichen Dingen, tolerant in den Zweifelsfällen und
immer geprägt von Liebe.Wir können nicht wie ein isoliertes Dorf
existieren, abgeschottet und nur für uns selbst. Aber wir können
hinausgehen, Freundschaft zeigen, uns einbringen und für andere da
sein.Authentische Freundschaft bedeutet: Man streitet, man hadert,
aber man bleibt verbunden. Und dann geht man gemeinsam hinaus in
die Welt, um Gutes zu tun. Ein bisschen wie Asterix und Obelix in
ihrem kleinen Dorf in Gallien: Drinnen haben sie manches Mal
gestritten, aber draußen haben sie zusammengehalten.Vielleicht ist
genau das das Geheimnis: Freundschaft leben heißt, sich wirklich
einzubringen, verlässlich zu sein und die Verbindung nicht
aufzugeben – damit drin ist, was auch draufsteht.
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