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  4. Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken
Herzlich willkommen zum Gebet am Montag.Auf unserer Internetseite
Franziskanerinnen.de gibt es eine Funktion "Gebetsanliegen".Da
heißt es: "Die Schwestern im Mutterhaus lösen sich während des
Tages zur Anbetung in der Sakramentskapelle ab. Die Anbetung Gottes
und das Gebet für die vielfältigen Nöte und Anliegen der Menschen
sind der verantwortungsvolle Inhalt unseres Betens. Lassen Sie uns
bitte wissen, wenn Sie ein besonderes Gebetsanliegen haben. Wir
nehmen alle ernst gemeinten Bitten und Anliegen in unsere täglichen
Gebete auf. Wenn Sie möchten, veröffentlichen wir Ihr Anliegen auch
anonym auf dieser Seite".Und so kommen seit Jahren immer Anliegen
der Menschen, die dem Gebet der Schwestern vertrauen, per Mail bei
mir an und wir beten dafür im Konvent und im Mutterhaus. Sehr oft
sind es die Nöte in den Familien um Krankheit, Arbeitslosigkeit,
Trennung und viele solcher Sorgen. Aber es gibt auch Anliegen,
wo Menschen von schweren inneren Problemen berichten und von
Schwierigkeiten, die sehr ins Pathologische abgleiten und bei denen
wir sehr hoffen, dass sie außer unserem Gebet auch medizinische und
psychologische Hilfe bekommen. Die Zusicherung unseres Gebets
bleibt. Aber ich hoffe immer sehr, dass sich Menschen auch solche
Hilfe holen und der Medizin ebenso vertrauen wie unserem
Beten.Gestern haben wir im Sonntagsgottesdienst dieses Evangelium
gehört in dem Jesus sagt: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt,
sondern die Kranken.“ Und an anderer Stelle sagt er: „Ich will das
sie das Leben haben und es in Fülle haben“ Ich denke, dass Beides
zusammen wichtig und notwendig ist: die Zusicherung Gottes, dass er
will, dass wir das Leben in Lebendigkeit und Fülle haben, aber
auch, dass wir uns an Ärzte wenden, die der Not an Leib und Seele
abhelfen können. 
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„Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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