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  4. Ghost Kitchen - wann geistert es in Ihrer Küche ?
Warum sich jeder Gastronom damit beschäftigen sollte – und

worauf es ankommt:

• TIP 1 – Küchenauslastung prüfen: Wer zwischen 14:00–17:00

Uhr oder am Sonntag leere Küchen hat, verschenkt

Produktionskapazität. Ghost Kitchen kann diese Lücken füllen –
ohne grosse Investitionen.

• TIP 2 – Klein starten, eine Marke testen: Nicht gleich drei
virtuelle Brands. Eine Marke, ein klares Konzept, eine Plattform.
Drei Monate Testlauf – dann Entscheidung. Lieber fokussiert
erfolgreich als breit gescheitert.

• TIP 3 – Eigene Marke statt Franchise: White-Label-Anbieter

nehmen Marge und Kontrolle. Wer eine eigene virtuelle Marke

aufbaut, behält Identität und Kundendaten. Der Aufwand lohnt sich
besonders bei bereits bekannten Küchen.

• TIP 4 – Qualität zuerst, Logistik zuerst: Was nicht

transporttauglich ist, hat in einer Ghost Kitchen nichts
verloren. Menü konsequent auf Delivery optimieren – Verpackung,
Garzeiten, Temperaturen. Ein schlechtes Erlebnis = schlechte
Bewertung = weniger Sichtbarkeit.

• TIP 5 – Plattformabhängigkeit reduzieren: Eigenen Webshop

aufbauen, Newsletter und Social Media nutzen, Stammkunden über
direkte Kanäle binden. Wer nur über Lieferando sichtbar ist,
zahlt dauerhaft 25–30 % Provision.

• TIP 6 – Vernetzung mit anderen Betrieben:

Küchenzusammenlegung und Shared-Kitchen-Modelle mit

Seminarhotels oder Caterer sind ein unterschätzter Hebel.

Gemeinsame Produktionsküche = geteilte Fixkosten = höhere

Flexibilität. In Österreich und der Schweiz noch kaum genutzt –
und genau deshalb eine Chance.
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„Ghost Kitchen - wann geistert es in Ihrer Küche ?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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