Ines Geipel: Buchenwald und der Riss der Erinnerung

Ines Geipel: Buchenwald und der Riss der Erinnerung

vor 3 Monaten
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Beschreibung

vor 3 Monaten
Auch 80 Jahre nach der Befreiung von Buchenwald ist die Erinnerung
an den Holocaust nicht in der demokratischen Mitte angekommen. Die
Angriffe auf das, was im Land Gedächtniskultur heißt, kommen nicht
mehr nur von rechts. Warum? Was ist da los? Ines Geipel taucht in
ihrem neuen Buch "Landschaft ohne Zeugen" noch einmal in die
Vergangenheit ein, sucht nach den Quellen der Lagerwelt und befragt
die Legenden nach 1945: von der vorbildlichen Aufarbeitung im
Westen bis zum antifaschistischen Staatsmythos der DDR. Ein
bestürzendes, hochaktuelles Buch über die alte und neue Unfähigkeit
zu trauern und die Erinnerungskälte nach zwei Diktaturen.

Für ihr Buch "Landschaft ohne Zeugen" wurde Ines Geipel für den
Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie
Sachbuch/Essayistik nominiert. Bettina Baltschev hat mit Ines
Geipel gesprochen. Das Gespräch ist bis zum 11. April 2027
verfügbar.
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Ines Geipel: Buchenwald und der Riss der Erinnerung
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