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Beschreibung
vor 2 Wochen
Achtsamkeit hat oft einen schwierigen Ruf. Manche denken an
Meditation, Yoga oder stilles Sitzen. Für neurodivergente
Menschen passt dieses Bild oft nicht. Besonders bei Autismus,
ADHS oder Trauma braucht Achtsamkeit Anpassung statt starre
Übungen.
In dieser Folge erklärt Siri, was Achtsamkeit aus psychologischer
Sicht bedeutet: die eigene Wahrnehmung bewusst auf den
gegenwärtigen Moment richten, ohne sich sofort dafür zu
verurteilen. Es geht um Sinneseindrücke, Gedanken, innere
Anteile, automatische Bewertungen und den Unterschied zwischen
impulsivem Reagieren und bewusstem Handeln.
Die Folge zeigt, warum Achtsamkeit bei Stress, Reizüberflutung
und Gedankenkreisen helfen kann, aber auch, warum klassische
Meditation für manche Menschen nicht passend ist. Gerade bei
Trauma, Flashbacks, Angst oder Panik braucht es Übungen, die
Sicherheit geben und nicht zusätzlich überfordern.
Mit der 5-4-3-2-1-Übung enthält die Folge eine konkrete Praxis
für den Alltag. Dazu geht es um Selbstmitgefühl, Selbstakzeptanz
und die Frage, wie Achtsamkeit angepasst werden kann, damit sie
zu deinem Nervensystem, deiner Wahrnehmung und deiner Tagesform
passt.
Eine Folge für alle, die Achtsamkeit neu verstehen wollen: ohne
Druck, ohne Selbstoptimierung, ohne die Erwartung, dabei ruhig,
still oder perfekt sein zu müssen.
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