479 - Woran merkst du, dass die Fotografie dir noch etwas bedeutet? – Extremismus ist halt immer scheiße.

479 - Woran merkst du, dass die Fotografie dir noch etwas bedeutet? – Extremismus ist halt immer scheiße.

vor 3 Wochen
Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
52 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Wochen
Es fängt mit Gurken an. Lars zweifelt gerade – aber nicht an Fotos,
sondern daran, ob er seine Tomaten- und Gurkenpflanzen auf dem
Balkon richtig beschneidet. Abknipsen oder nicht? Und wann sieht
man das Ergebnis überhaupt? Falk schmunzelt – und sagt, das ist
eigentlich gar nicht so anders als der Zweifel an den eigenen
Fotos. Du tust etwas, weißt nicht, ob es richtig ist, und das
Ergebnis zeigt sich erst viel später. Vielleicht nie. In dieser
Folge nehmen sich die beiden das Thema vor, das letzte Woche
zwischen den Zeilen aufgetaucht ist – und das so viele kennen, aber
selten laut aussprechen: den Zweifel an der eigenen Fotografie.
Lars erzählt, wie sich sein Blick auf die eigenen Bilder über die
Jahre verändert hat – weg von der Zeit, in der Zangenlicht, die
richtige Lichtsetzung und das perfekte Motiv darüber entschieden,
ob ein Bild gut war, hin zu einer Fotografie, die fragt, was ein
Moment mit einem selbst macht. Falk erkennt darin einen Weg, den er
schon länger geht – und der ihn vom Vergleichen, von Likes und
Follower-Zahlen weggeführt hat. Irgendwo dazwischen entsteht ein
offenes Gespräch über die 80/20-Regel, Vincent Peters, das
365-Tage-Projekt als leisen Ausweg aus dem Perfektionismus – und
die Frage, was passiert, wenn Fotografie zur einzigen
Projektionsfläche im Leben wird. Eine Folge über Zweifel, Loslassen
und die Erkenntnis, dass Extremismus halt immer scheiße ist. Setz
Dich gern zu uns.
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