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  3. Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity Podcast

Episoden

41 Minuten
Wenn künstliche Intelligenz heute Bilder erzeugen kann, für die wir früher viel Zeit, Geduld und fotografisches Können gebraucht hätten – warum sollten wir dann überhaupt noch selbst fotografieren? Diese Frage stellt uns Hörerin Melanie. Und tatsächlich hat sich Lars genau das schon einmal gefragt, als er begann, misslungene Fotos mithilfe von KI zu verbessern. Doch was passiert eigentlich, wenn ein Bild plötzlich schöner aussieht als der Moment, an den wir uns erinnern? Und wie verändert sich unser Verhältnis zur eigenen Fotografie, wenn wir jederzeit Ergebnisse erzeugen können, die unsere Fähigkeiten übertreffen? Interessanterweise entdecken wir dabei auch die andere Seite der KI. Denn dieselbe Technologie, die unsere fotografische Motivation infrage stellen kann, eröffnet Möglichkeiten, die uns wieder neugierig machen. Lars erzählt von quasi-analogen seinen Experimenten mit über ein [Firmware-Update seiner alten Canon 5D](https://latentstudios.art/firmware/), während Falk erklärt, warum er sich inzwischen ganz bewusst von bestimmten technischen Entwicklungen verabschiedet hat. Am Ende geht es um eine Frage, die angesichts der rasanten Entwicklung künstlicher Intelligenz immer wichtiger werden könnte: Was bleibt eigentlich von unserer eigenen Kreativität, wenn wir das Ergebnis nicht mehr selbst erschaffen müssen?
22 Minuten
Ein grauer Himmel, dunkle Silhouetten, eine Möwe im Abflug. Eigentlich ein Foto, bei dem man technisch einiges bemängeln könnte. Und trotzdem entdecken wir darin etwas, das uns begeistert. Anhand einer [analogen Schwarz-Weiß-Aufnahme von Christian Ege](https://www.fotocommunity.de/photo/die-imperia-christian-ege/50401198) sprechen wir darüber, warum gerade das, was ein Foto nicht zeigt, seine besondere Wirkung ausmachen kann. Warum fehlende Details unsere Fantasie anregen, eine leichte Schräglage plötzlich zur Stimmung passt und ein flüchtiger Augenblick wichtiger sein kann als die perfekte Belichtung. Dabei stellen wir fest, wie sehr sich unser eigener Blick auf Fotografien verändert hat. Bilder, die wir früher vielleicht aussortiert hätten, erzählen uns heute Geschichten. Und selbst das vermeintlich schlechte Licht eines trüben Herbsttages kann plötzlich Lust darauf machen, mit der Kamera loszuziehen. Eine Folge über das, was wir in Bildern entdecken, wenn wir aufhören, nur nach Fehlern zu suchen.
45 Minuten
Eine fast 20 Jahre alte Canon 5D bekommt plötzlich neue Filmsimulationen, die Fujifilm X-Half begeistert ausgerechnet damit, dass sie uns weniger Kontrolle über unsere Fotos gibt, und Kameras, die technisch längst überholt sind, werden wieder interessant. Was ist da eigentlich los? Ausgehend von unseren Urlaubserlebnissen sprechen wir über eine Entwicklung, die uns zunehmend auffällt: Offenbar verändert sich gerade, was wir von unseren Kameras erwarten. Dabei stellen wir fest, dass wir selbst ziemlich unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was Fotografieren heute angenehm macht. Während Falk begeistert davon erzählt, ein Foto erst viel später sehen zu können, möchte Lars seine Bilder am liebsten sofort fertig haben. Und trotzdem steckt hinter beiden Wünschen vielleicht derselbe Gedanke. Wir fragen uns, warum freiwillige Einschränkungen plötzlich attraktiv werden, ob der Drang nach immer neuer Ausrüstung tatsächlich nachlässt und weshalb eine alte Kamera heute möglicherweise interessanter sein kann als ihr hochmoderner Nachfolger. Und am Ende steht eine Frage, die weit über Kameratechnik hinausgeht: Was verändert sich an unserer Fotografie, wenn wir irgendwann nicht mehr das Gefühl haben, etwas verbessern zu müssen?
20 Minuten
Was würden wir einem Anfänger in der Fotografie heute auf keinen Fall mehr raten? Und wie viele der vermeintlichen Wahrheiten, die wir über Jahre weitergegeben haben, würden wir inzwischen selbst infrage stellen? In dieser Sonntagsfolge schauen wir auf unsere eigenen fotografischen Anfänge zurück und stellen fest, wie sehr sich unser Blick auf die Fotografie verändert hat. Früher ging es oft um die richtige Technik, den manuellen Modus, die perfekte Belichtung und klare Regeln. Heute fragen wir uns viel häufiger, was ein Foto eigentlich mit uns macht. Wir sprechen darüber, warum technische Perfektion nicht automatisch zu bedeutungsvollen Bildern führt, weshalb wir manche unserer früheren Fotos heute kaum noch zeigen würden und warum es vielleicht sinnvoller ist, erst einmal neugierig zu fotografieren, statt alles richtig machen zu wollen. Dabei geht es nicht nur um Anfänger, sondern auch um uns selbst. Um die Bereitschaft, alte Überzeugungen loszulassen, andere fotografische Wege zu akzeptieren und zu erkennen, dass unsere Bilder immer auch etwas darüber erzählen, wer wir gerade sind. Eine Folge über fotografische Erfahrungen, vermeintliche Wahrheiten und die Freiheit, Fotografie auf die eigene Weise zu entdecken.
42 Minuten
**Was wäre, wenn Du Dich für den Rest Deines Lebens auf eine einzige Kamera festlegen müsstest?** Keine Neuanschaffungen, keine Alternativen, kein Wechsel mehr. Welche Kamera würdest Du wählen – und was sagt diese Entscheidung darüber aus, warum Du eigentlich fotografierst? Ausgehend von Falks neuester analoger Errungenschaft stellen wir uns genau dieser Frage. Und stellen ziemlich schnell fest, dass unsere Antworten kaum unterschiedlicher sein könnten. Während Falk von einer analogen Hasselblad träumt, die ihn zu wenigen, besonders intensiven Aufnahmen führt, würde Lars lieber bei einer kleinen, flexiblen Digitalkamera bleiben, mit der er seinen Alltag entdecken und spontane Momente festhalten kann. Doch hinter dieser scheinbar einfachen Kamerafrage steckt viel mehr. Geht es uns beim Fotografieren darum, Erinnerungen zu bewahren, die Welt bewusster wahrzunehmen oder einen Zustand zu erreichen, in dem wir ganz bei uns selbst sind? Brauchen wir technische Einschränkungen, um langsamer und achtsamer zu fotografieren, oder ist das letztlich eine Frage unserer inneren Haltung? Wir sprechen über fotografische Sehnsüchte, unterschiedliche Lebensphasen und die Freiheit, nicht jeden Moment festhalten zu müssen. Und darüber, warum die Kamera, die uns heute glücklich macht, vielleicht nicht diejenige ist, mit der wir für den Rest unseres Lebens fotografieren möchten. Eine Folge über zwei sehr unterschiedliche Wege zur fotografischen Zufriedenheit – und eine Frage, die Ihr Euch vielleicht selbst einmal stellen solltet.
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Über diesen Podcast

Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verborgen, die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick, die die Fotografie so besonders machen. Und genau das ist unser Thema hier im Fotografie-Podcast der fotocommunity. Wir möchten Dich einladen, gemeinsam mit uns auf die Reise durch die spannende Welt der Fotografie zu gehen! Wir freuen uns auf Dich! Falk & Lars
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„Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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