005: Wie bleiben Clubs relevant in der Ära von Gen Z, Player Brands und TikTok?
vor 1 Woche
“Kulturkampf: Gen Z verändert den Fußball”, “Junge Fans folgen
Spielern statt Clubs”, “Keiner schaut mehr 90 Minuten”. Das sind
die alarmistischen Headlines vieler Branchen-Reports der letzten
Zeit rund um Veränderungen im Fußball. Aber stimmt das...
Podcast
Podcaster
Fußball ist längst mehr als 90 Minuten – und genau dort wird’s spannend: zwischen Popkultur, Mode, Medien und Milliarden-Business. In BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast besprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Gästen, warum.....
Beschreibung
vor 1 Woche
“Kulturkampf: Gen Z verändert den Fußball”, “Junge Fans folgen
Spielern statt Clubs”, “Keiner schaut mehr 90 Minuten”. Das sind
die alarmistischen Headlines vieler Branchen-Reports der letzten
Zeit rund um Veränderungen im Fußball. Aber stimmt das wirklich? In
Episode 005 fragen wir nüchtern: Ist das ein Kulturkampf oder
einfach normaler Strukturwandel im Fandom?
Tim Santen bespricht mit Co-Host und Markenstratege Misha
Verollet-Dahncke die zwei großen Verschiebungen: Fandom wird
fluider und Konsum wird fragmentierter. Und wir schauen dahin, wo
viele Studien zu kurz greifen: bei der Trennung von Ursache und
Wirkung.
Beispiel “90 Minuten zu lang“: Vielleicht ist nicht die Spielzeit
das Problem, sondern die Paywall, hinter der Fußball zunehmend
verschwindet. Dazu kommt: Dropout-Phase, Bindungslücken, Third
Places, und warum Clubs gerade außerhalb des Stadions wieder Räume
schaffen müssen, bevor sie nur noch Formate sind, in denen Spieler
stattfinden.
Aus der Markenbrille destilliert Misha drei Hebel, die keine
Raketenwissenschaft sind, aber entscheiden können, ob ein Club
langfristig relevant bleibt, gerade jenseits der Champions League:
Bedeutung (Story & Identitätsstiftung), Zugehörigkeit
(Community & echte Räume) und Verfügbarkeit (Zugang bezahlbar
und erlebbar halten).In dieser Episode sprechen wir unter anderem
über:
Gen Z ist kein Monolith: warum viele „Gen Z“-Thesen zu grob
sind
Player Brand vs. Club Brand: was Transfers mit
Social-Following machen (und was das nicht beweist)
FUT als Player-Brand-Booster: warum FIFA Ultimate Team
Spielerfokus verstärkt
90 Minuten & Paywall: zu lang oder einfach zu teuer?
Bundesliga-Konsum realistischer lesen: Sportschau/TV ist
nicht „tot“, auch bei Gen Z nicht
Dropout-Phase bis 30: warum Clubs genau hier Bindung
verlieren (und was hilft)
Third Place Fußball: warum Zugehörigkeit nicht nur digital
entsteht
Verfügbarkeit als Zukunftsfrage: Stadion, Preise, Public
Viewing, Club-Orte – Zugang organisieren
Markenarbeit ≠ Logo-Spielerei: warum „Rebrands“ keine
Abkürzung sind
Ausgewählte Quellen, die in der Folge besprochen werden,
findest du hier: brace.fm/shownotes/005.html
Wenn dich Fußball zwischen Abpfiff und Anpfiff interessiert,
abonniere BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast mit Tim
Santen und Misha Verollet-Dahncke und komm mit in die Schnittmenge
aus Fandom, Medienlogik und Markenarbeit. Du findest uns auf
brace.fm, LinkedIn, Instagram oder schreibe uns eine Mail:
bracepodcast@proton.me
BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen
& Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm.
- Impressum: brace.fm/impressum.html -
Spielern statt Clubs”, “Keiner schaut mehr 90 Minuten”. Das sind
die alarmistischen Headlines vieler Branchen-Reports der letzten
Zeit rund um Veränderungen im Fußball. Aber stimmt das wirklich? In
Episode 005 fragen wir nüchtern: Ist das ein Kulturkampf oder
einfach normaler Strukturwandel im Fandom?
Tim Santen bespricht mit Co-Host und Markenstratege Misha
Verollet-Dahncke die zwei großen Verschiebungen: Fandom wird
fluider und Konsum wird fragmentierter. Und wir schauen dahin, wo
viele Studien zu kurz greifen: bei der Trennung von Ursache und
Wirkung.
Beispiel “90 Minuten zu lang“: Vielleicht ist nicht die Spielzeit
das Problem, sondern die Paywall, hinter der Fußball zunehmend
verschwindet. Dazu kommt: Dropout-Phase, Bindungslücken, Third
Places, und warum Clubs gerade außerhalb des Stadions wieder Räume
schaffen müssen, bevor sie nur noch Formate sind, in denen Spieler
stattfinden.
Aus der Markenbrille destilliert Misha drei Hebel, die keine
Raketenwissenschaft sind, aber entscheiden können, ob ein Club
langfristig relevant bleibt, gerade jenseits der Champions League:
Bedeutung (Story & Identitätsstiftung), Zugehörigkeit
(Community & echte Räume) und Verfügbarkeit (Zugang bezahlbar
und erlebbar halten).In dieser Episode sprechen wir unter anderem
über:
Gen Z ist kein Monolith: warum viele „Gen Z“-Thesen zu grob
sind
Player Brand vs. Club Brand: was Transfers mit
Social-Following machen (und was das nicht beweist)
FUT als Player-Brand-Booster: warum FIFA Ultimate Team
Spielerfokus verstärkt
90 Minuten & Paywall: zu lang oder einfach zu teuer?
Bundesliga-Konsum realistischer lesen: Sportschau/TV ist
nicht „tot“, auch bei Gen Z nicht
Dropout-Phase bis 30: warum Clubs genau hier Bindung
verlieren (und was hilft)
Third Place Fußball: warum Zugehörigkeit nicht nur digital
entsteht
Verfügbarkeit als Zukunftsfrage: Stadion, Preise, Public
Viewing, Club-Orte – Zugang organisieren
Markenarbeit ≠ Logo-Spielerei: warum „Rebrands“ keine
Abkürzung sind
Ausgewählte Quellen, die in der Folge besprochen werden,
findest du hier: brace.fm/shownotes/005.html
Wenn dich Fußball zwischen Abpfiff und Anpfiff interessiert,
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Santen und Misha Verollet-Dahncke und komm mit in die Schnittmenge
aus Fandom, Medienlogik und Markenarbeit. Du findest uns auf
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