Neustart für Österreich: Förderdschungel ausholzen
vor 7 Stunden
Österreich gibt viel zu viel Geld für Förderungen aus, sagt der
Ökonom Hanno Lorenz. Er kritisiert, dass niemand den Überblick hat
und schlägt vor, das System neu aufzusetzen. Ein Podcast
von https://www.derpragmaticus.com/. Das Thema: In
Österreich...
Podcast
Podcaster
Unabhängige Experten besprechen die großen Fragen unserer Zeit. Unverfälscht. Im Originalton.
Beschreibung
vor 7 Stunden
Österreich gibt viel zu viel Geld für Förderungen aus, sagt der
Ökonom Hanno Lorenz. Er kritisiert, dass niemand den Überblick hat
und schlägt vor, das System neu aufzusetzen. Ein Podcast
von Pragmaticus.
Das Thema:
In Österreich gibt es so viele unterschiedliche Förderungen, dass
niemand mehr den Überblick darüber hat. Zu viele Fördertöpfe, zu
viele Fördergeber, zu viele lokale Interessen, politische
Einflussnahme, Doppelgleisigkeiten und Missbrauch sind die
Folge.
Und auch die Transparenzdatenbank, die mit dem Ziel Übersicht zu
bringen, eingeführt wurde, hat ihren Zweck verfehlt. Das behauptet
der Ökonom Hanno Lorenz vom Thinktank Agenda Austria und schlägt
radikale Reformen vor. Konkret, sagt er, sollten die 5.500
Förderinstrumente erstmal allesamt abgeschafft werden, damit Neues
entstehen kann. In der Pragmaticus-Serie Neustart für Österreich
geht es in dieser Podcast-Folge um das Ausholzen von Österreichs
Förderdschungel. Lorenz schlägt neue Rahmenbedingungen vor, er will
Überprüfungsinstrumente entwickeln – und einen Mechanismus, um
Fördertöpfe auch wieder abzuschaffen. Dabei sollen vor allem
marktwirtschaftliche Überlegungen eine Rolle spielen, nur in
Bereichen wie Forschung, Infrastruktur und Verkehr sollte es
Ausnahmen geben. Denn Fakt ist: Über Förderungen laufen heute auch
politische Einflussnahmen, werden Wählergruppen bedient und
Lobbyarbeit befördert.
Unser Gast in dieser Folge:
Hanno Lorenz ist Ökonom und stellvertretender Direktor
der Agenda Austria. Er lebt in Wien und arbeitet an Vorschlägen für
eine bessere Zukunft Österreichs. Seine Schwerpunkte sind
Arbeitsmarkt, Digitalisierung und Verteilung. Seit 2020 lehrt er am
Raiffeisencampus Wien zur Rolle des Staates in der
Wirtschaft.
Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden
uns auch
auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X
(Twitter)
Ökonom Hanno Lorenz. Er kritisiert, dass niemand den Überblick hat
und schlägt vor, das System neu aufzusetzen. Ein Podcast
von Pragmaticus.
Das Thema:
In Österreich gibt es so viele unterschiedliche Förderungen, dass
niemand mehr den Überblick darüber hat. Zu viele Fördertöpfe, zu
viele Fördergeber, zu viele lokale Interessen, politische
Einflussnahme, Doppelgleisigkeiten und Missbrauch sind die
Folge.
Und auch die Transparenzdatenbank, die mit dem Ziel Übersicht zu
bringen, eingeführt wurde, hat ihren Zweck verfehlt. Das behauptet
der Ökonom Hanno Lorenz vom Thinktank Agenda Austria und schlägt
radikale Reformen vor. Konkret, sagt er, sollten die 5.500
Förderinstrumente erstmal allesamt abgeschafft werden, damit Neues
entstehen kann. In der Pragmaticus-Serie Neustart für Österreich
geht es in dieser Podcast-Folge um das Ausholzen von Österreichs
Förderdschungel. Lorenz schlägt neue Rahmenbedingungen vor, er will
Überprüfungsinstrumente entwickeln – und einen Mechanismus, um
Fördertöpfe auch wieder abzuschaffen. Dabei sollen vor allem
marktwirtschaftliche Überlegungen eine Rolle spielen, nur in
Bereichen wie Forschung, Infrastruktur und Verkehr sollte es
Ausnahmen geben. Denn Fakt ist: Über Förderungen laufen heute auch
politische Einflussnahmen, werden Wählergruppen bedient und
Lobbyarbeit befördert.
Unser Gast in dieser Folge:
Hanno Lorenz ist Ökonom und stellvertretender Direktor
der Agenda Austria. Er lebt in Wien und arbeitet an Vorschlägen für
eine bessere Zukunft Österreichs. Seine Schwerpunkte sind
Arbeitsmarkt, Digitalisierung und Verteilung. Seit 2020 lehrt er am
Raiffeisencampus Wien zur Rolle des Staates in der
Wirtschaft.
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