Warum Bauern blockieren
vor 2 Tagen
Sie produzieren Nahrungsmittel, bewirtschaften das Land und sind
gut organisiert. Doch die Bauern blockieren immer wieder den
Handel. Warum machen sie das? Ein Podcast von
https://www.derpragmaticus.com/. Das Thema: Ohne Bauern kein Essen.
Ohne...
Podcast
Podcaster
Unabhängige Experten besprechen die großen Fragen unserer Zeit. Unverfälscht. Im Originalton.
Beschreibung
vor 2 Tagen
Sie produzieren Nahrungsmittel, bewirtschaften das Land und sind
gut organisiert. Doch die Bauern blockieren immer wieder den
Handel. Warum machen sie das? Ein Podcast von
Pragmaticus.
Das Thema:
Ohne Bauern kein Essen. Ohne Bauern keine Kulturlandschaft. Ohne
Bauern kein Erholungsraum. Und trotzdem wissen die wenigsten über
die Lebensrealitäten der Bauern und Bäuerinnen in der Europäischen
Union Bescheid. Vor allem: Gibt es den prototypischen Bauern in
dieser Form überhaupt?
Das ist eine der zentralen Fragen, die Franz Fischler, ehemaliger
Agrarkommissär der Europäischen Union, beantworten wird. Er
analysiert das Image, dröselt die Agrarförderungen im Detail auf
und zeigt, wie hochkomplex das Zusammenspiel mit anderen
Wirtschaftszweigen – allen voran dem Handel – ist.
Die kurze Version: Bauer ist nicht gleich Bauer. Nicht im eigenen
Land und EU-weit schon gar nicht. Fischler plädiert dringend für
Reformen, auch deshalb, weil er den Blick in die Zukunft gerichtet
hat. Wenn alles so bleibt, wie bisher, dann wird sich das alles
nicht mehr ausgehen, prognostiziert er mit Blick auf die
EU-Erweiterung Richtung Osten, dort, wo es – noch aus
kommunistischen Zeiten – riesige Landwirtschaftsbetriebe gibt.
Seine Forderung: Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU müsse von Grund
auf reformiert werden.
Unser Gast in dieser Folge:
Franz Fischler ist aktuell Präsident des Instituts für Höhere
Studien. Der Tiroler ÖVP-Politiker hat eine lange berufliche
Karriere hinter sich. Er studierte Landwirtschaft an der
Universität für Bodenkultur in Wien und begann dann, in der
Landwirtschaftskammer Tirol zu arbeiten. Von 1989 bis 1994 war er
Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft. 1995 wechselte er
nach Brüssel und war von 1995 bis 2004 Europäischer Kommissar,
zuständig für die Ressorts Landwirtschaft und die Entwicklung des
ländlichen Raums. Danach leitete er den Thinktank Ökosoziales
Forum. Von 2012 bis 2020 war er Präsident des Europäischen Forum
Alpbach.
Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden
uns auch
auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X
(Twitter).
gut organisiert. Doch die Bauern blockieren immer wieder den
Handel. Warum machen sie das? Ein Podcast von
Pragmaticus.
Das Thema:
Ohne Bauern kein Essen. Ohne Bauern keine Kulturlandschaft. Ohne
Bauern kein Erholungsraum. Und trotzdem wissen die wenigsten über
die Lebensrealitäten der Bauern und Bäuerinnen in der Europäischen
Union Bescheid. Vor allem: Gibt es den prototypischen Bauern in
dieser Form überhaupt?
Das ist eine der zentralen Fragen, die Franz Fischler, ehemaliger
Agrarkommissär der Europäischen Union, beantworten wird. Er
analysiert das Image, dröselt die Agrarförderungen im Detail auf
und zeigt, wie hochkomplex das Zusammenspiel mit anderen
Wirtschaftszweigen – allen voran dem Handel – ist.
Die kurze Version: Bauer ist nicht gleich Bauer. Nicht im eigenen
Land und EU-weit schon gar nicht. Fischler plädiert dringend für
Reformen, auch deshalb, weil er den Blick in die Zukunft gerichtet
hat. Wenn alles so bleibt, wie bisher, dann wird sich das alles
nicht mehr ausgehen, prognostiziert er mit Blick auf die
EU-Erweiterung Richtung Osten, dort, wo es – noch aus
kommunistischen Zeiten – riesige Landwirtschaftsbetriebe gibt.
Seine Forderung: Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU müsse von Grund
auf reformiert werden.
Unser Gast in dieser Folge:
Franz Fischler ist aktuell Präsident des Instituts für Höhere
Studien. Der Tiroler ÖVP-Politiker hat eine lange berufliche
Karriere hinter sich. Er studierte Landwirtschaft an der
Universität für Bodenkultur in Wien und begann dann, in der
Landwirtschaftskammer Tirol zu arbeiten. Von 1989 bis 1994 war er
Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft. 1995 wechselte er
nach Brüssel und war von 1995 bis 2004 Europäischer Kommissar,
zuständig für die Ressorts Landwirtschaft und die Entwicklung des
ländlichen Raums. Danach leitete er den Thinktank Ökosoziales
Forum. Von 2012 bis 2020 war er Präsident des Europäischen Forum
Alpbach.
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