Der Krieg kommt nach Russland
vor 1 Tag
Der Angreifer Russland kann die Ukraine nicht in die Knie zwingen.
Kiew dringt mittlerweile mit Drohnen bis nach Moskau vor. Der
Politologe Gerhard Mangott zieht Zwischenbilanz. Ein Podcast von
https://www.derpragmaticus.com/. Das Thema: Nach...
Podcast
Podcaster
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Beschreibung
vor 1 Tag
Der Angreifer Russland kann die Ukraine nicht in die Knie zwingen.
Kiew dringt mittlerweile mit Drohnen bis nach Moskau vor. Der
Politologe Gerhard Mangott zieht Zwischenbilanz. Ein Podcast von
Pragmaticus.
Das Thema:
Nach viereinhalb Jahren Krieg ist die Bilanz für die übermächtige
russische Armee ziemlich mager. Die Territorialgewinne an der 1.300
Kilometer langen Grenze sind marginal, im Donbass wehrt sich die
Ukraine erbittert und Russland schickt weiter Soldaten in den
Krieg, die Opferzahlen sind gigantisch.
Das Ende des Konflikts ist allerdings trotzdem nicht in Sicht.
Obwohl sich das Einfrieren des Konflikts gerade jetzt anbieten
würde, sagt Politologe Gerhard Mangott von der Universität
Innsbruck. Im Pragmaticus-Podcast ortet er eine neue Phase des
Konflikts: Die Ukrainer haben im Drohnenkrieg die Nase vorne und
dringen bis weit ins russische Kernland vor, unlängst gelang ein
Angriff auf eine Raffinerie im Süden von Moskau. Das macht den
Krieg nun auch in den großen Städten des Landes spürbar. Der
Treibstoff wird knapp, trotz vieler Incentives melden sich immer
weniger Männer freiwillig zum Kriegseinsatz und auf die Krim, die
beliebteste Ferienregion der Russen wird heuer auch niemand
fahren.
Der Krieg ist in Russland angekommen. Eine wirkliche Wende im
Konflikt sieht der Politologe Gerhard Mangott von der Universität
Innsbruck trotzdem nicht. In diesem Podcast zieht er
Zwischenbilanz, bezieht die geopolitischen Entwicklungen in seine
Analyse mit ein und kommt zu dem Schluss, dass Optimismus trotz der
aktuellen Pattstellung leider noch nicht angebracht ist.
Unser Gast in dieser Folge:
Gerhard Mangott ist Politologe und hat in Innsbruck und
Salzburg neben Politikwissenschaften auch Geschichte und Slawistik
studiert. 2001 hat er über „Russland als defekte Demokratie“
promoviert und sich ein Jahr später habilitiert. Er arbeitet an der
Universität Innsbruck und ist in den Medien ein gefragter
Auskunftsgeber in Sachen Russland, Ukraine und die geopolitischen
Implikationen.
Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden
uns auch
auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X
(Twitter).
Kiew dringt mittlerweile mit Drohnen bis nach Moskau vor. Der
Politologe Gerhard Mangott zieht Zwischenbilanz. Ein Podcast von
Pragmaticus.
Das Thema:
Nach viereinhalb Jahren Krieg ist die Bilanz für die übermächtige
russische Armee ziemlich mager. Die Territorialgewinne an der 1.300
Kilometer langen Grenze sind marginal, im Donbass wehrt sich die
Ukraine erbittert und Russland schickt weiter Soldaten in den
Krieg, die Opferzahlen sind gigantisch.
Das Ende des Konflikts ist allerdings trotzdem nicht in Sicht.
Obwohl sich das Einfrieren des Konflikts gerade jetzt anbieten
würde, sagt Politologe Gerhard Mangott von der Universität
Innsbruck. Im Pragmaticus-Podcast ortet er eine neue Phase des
Konflikts: Die Ukrainer haben im Drohnenkrieg die Nase vorne und
dringen bis weit ins russische Kernland vor, unlängst gelang ein
Angriff auf eine Raffinerie im Süden von Moskau. Das macht den
Krieg nun auch in den großen Städten des Landes spürbar. Der
Treibstoff wird knapp, trotz vieler Incentives melden sich immer
weniger Männer freiwillig zum Kriegseinsatz und auf die Krim, die
beliebteste Ferienregion der Russen wird heuer auch niemand
fahren.
Der Krieg ist in Russland angekommen. Eine wirkliche Wende im
Konflikt sieht der Politologe Gerhard Mangott von der Universität
Innsbruck trotzdem nicht. In diesem Podcast zieht er
Zwischenbilanz, bezieht die geopolitischen Entwicklungen in seine
Analyse mit ein und kommt zu dem Schluss, dass Optimismus trotz der
aktuellen Pattstellung leider noch nicht angebracht ist.
Unser Gast in dieser Folge:
Gerhard Mangott ist Politologe und hat in Innsbruck und
Salzburg neben Politikwissenschaften auch Geschichte und Slawistik
studiert. 2001 hat er über „Russland als defekte Demokratie“
promoviert und sich ein Jahr später habilitiert. Er arbeitet an der
Universität Innsbruck und ist in den Medien ein gefragter
Auskunftsgeber in Sachen Russland, Ukraine und die geopolitischen
Implikationen.
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