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Beschreibung
vor 19 Stunden
Was bedeutete das Saisonnierstatut für Hunderttausende Familien
in der Schweiz – und warum droht diese Geschichte sich zu
wiederholen? In dieser Folge Meyer:Wermuth sprechen die
Historikerin Paola de Martin und die Journalistin Giulia Bernardi
über ein dunkles Kapitel der Schweizer Migrationsgeschichte:
Jahrzehntelang wurden Menschen als Arbeitskräfte ins Land geholt,
aber systematisch entrechtet – getrennt von ihren Kindern, ohne
sozialen Schutz, ohne Recht auf ein Familienleben. Durch ihre
eigene Familiengeschichte betroffen engagieren sie sich im
Vorstand des Verein Tesoro, welcher sich für die Aufarbeitung
dieses Unrechts und die Stimmen der betroffenen Familien
einsetzt.Wir sprechen über die strukturelle Gewalt, die dieses
System bedeutete, über das grosse Schweigen in den betroffenen
Familien, über die Parallelen zur Schwarzenbach-Initiative – und
darüber, warum die 10-Millionen-Schweiz-Initiative der SVP eine
Rückkehr zu genau dieser Entrechtung bedeuten würde.
((01:15)) Was war das Saisonnierstatut?((17:54)) Was hat dies für
die Betroffenen bedeutet?((15:22)) Aufarbeitung und Forderungen
an die Politik((30:57)) Bezug zur Aktuellen Debate um die
10-Millionen Schweiz
Verein Tesoro: https://www.tesoro2021.ch/Austellung: Wir,
Saisonniers…
https://memoriav.ch/de/neuigkeit/wir-saisonniers-zuerich-1931-2026-eine-ausstellung-ueber-sichtbare-arbeit-und-unsichtbar
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