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Beschreibung
vor 22 Stunden
Dominique und Tim sprechen in dieser Folge über die Methode des
Experience Market und darüber, was dieses Großgruppenformat in der
Produktentwicklung und der Product Discovery anderes bewirken kann
als viele andere "klassische" Austauschformate. In vielen
Unternehmen sitzen Product Owner, Entwickler:innen, UX und
Führungskräfte zwar regelmäßig zusammen in Meetings oder Reviews.
Und doch bleiben Erfahrungen oft in einzelnen Teams hängen. Dort
setzt der Experience Market an. Menschen sprechen strukturiert über
echte Situationen aus ihrem Alltag und machen sichtbar, was
funktioniert hat, wo Unsicherheit entsteht und welche Probleme sich
über Teams hinweg wiederholen. Der Experience Market lebt davon,
dass viele Perspektiven gleichzeitig zusammenkommen. Dominique
beschreibt das anhand der Product Owner Days in Köln, bei denen im
Rahmen einer Abendveranstaltung rund 200 Teilnehmende gemeinsam an
verschiedenen Themenstationen gearbeitet haben. Statt
Frontalvorträgen oder vorbereiteten Präsentationen entstehen
Gespräche direkt an großen Boards. Dort sammelten die Gruppen ihre
Erfahrungen zu Themen wie Outcome-Orientierung, Zusammenarbeit oder
Product Ownership. Entscheidend ist dabei, dass nicht nur Erfolge
sichtbar werden. Auch gescheiterte Ansätze oder schwierige
Situationen gehören bewusst dazu. Gerade dadurch entstehen oft die
wertvollsten Diskussionen. Wichtig und spannend ist beim Experience
Market vor allem die Dynamik zwischen den einzelnen Gruppen.
Menschen wechseln während des Formats in drei Runden zwischen
verschiedenen Stationen und bringen neue Gedanken mit. Eine Gruppe
ergänzt, was die vorherige begonnen hat. Andere widersprechen oder
erweitern bestehende Perspektiven aus ihrer eigenen Praxis. Dadurch
entsteht kein starres Ergebnisdokument, sondern ein gemeinsamer
Erfahrungsraum. Viele Organisationen unterschätzen, wie viel Wissen
bereits intern vorhanden ist. Häufig fehlt lediglich ein Rahmen, in
dem dieses Wissen sichtbar und anschlussfähig wird. Tim beschreibt
dabei seine Beobachtung, die viele Produktmenschen kennen mögen. In
klassischen Workshops sprechen oft dieselben Personen. Beim
Experience Market entsteht dagegen Bewegung im Raum und damit auch
Bewegung im Denken. Die Gastgeber:innen der einzelnen Stationen
moderieren nicht im klassischen Sinn. Sie sorgen dafür, dass
Gespräche entstehen, Gedanken dokumentiert werden und andere
Gruppen später nachvollziehen können, warum bestimmte Themen
relevant waren. Genau diese Verbindung aus Austausch, Sichtbarkeit
und gemeinsamer Reflexion macht den Experience Market für größere
Produktorganisationen interessant. Besonders relevant wird der
Experience Market dann, wenn Unternehmen ihre Produktarbeit stärker
miteinander verzahnen wollen. Viele Teams kämpfen mit ähnlichen
Herausforderungen, ohne voneinander zu lernen. Diskussionen über
Outcome Orientierung, Stakeholder oder Produktstrategie finden
parallel statt, aber oft isoliert voneinander. Der Experience
Market schafft dafür einen gemeinsamen Raum. Nicht als einmaliges
Event mit Hochglanzcharakter, sondern als Arbeitsformat, das
Menschen miteinander ins Gespräch bringt und Erfahrungen greifbar
macht. Ältere Folgen, auf die im Gespräch verwiesen wird: - Mit
"Jobs to Be Done"-Interviews zum besseren Kundenverständnis (JTBD)
- Welche Aufgaben gehören zur Product Owner Rolle? Product
Ownership Context Canvas (POCC) Habt ihr schonmal vom Experience
Market gehört oder sogar teilgenommen? Was sind eure Erfahrungen
und Meinungen zu diesem Format? Teilt eure Geschichten und
Erfahrungen doch mit uns und der Community. Hinterlasse gerne einen
Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker
LinkedIn-Seite.
Experience Market und darüber, was dieses Großgruppenformat in der
Produktentwicklung und der Product Discovery anderes bewirken kann
als viele andere "klassische" Austauschformate. In vielen
Unternehmen sitzen Product Owner, Entwickler:innen, UX und
Führungskräfte zwar regelmäßig zusammen in Meetings oder Reviews.
Und doch bleiben Erfahrungen oft in einzelnen Teams hängen. Dort
setzt der Experience Market an. Menschen sprechen strukturiert über
echte Situationen aus ihrem Alltag und machen sichtbar, was
funktioniert hat, wo Unsicherheit entsteht und welche Probleme sich
über Teams hinweg wiederholen. Der Experience Market lebt davon,
dass viele Perspektiven gleichzeitig zusammenkommen. Dominique
beschreibt das anhand der Product Owner Days in Köln, bei denen im
Rahmen einer Abendveranstaltung rund 200 Teilnehmende gemeinsam an
verschiedenen Themenstationen gearbeitet haben. Statt
Frontalvorträgen oder vorbereiteten Präsentationen entstehen
Gespräche direkt an großen Boards. Dort sammelten die Gruppen ihre
Erfahrungen zu Themen wie Outcome-Orientierung, Zusammenarbeit oder
Product Ownership. Entscheidend ist dabei, dass nicht nur Erfolge
sichtbar werden. Auch gescheiterte Ansätze oder schwierige
Situationen gehören bewusst dazu. Gerade dadurch entstehen oft die
wertvollsten Diskussionen. Wichtig und spannend ist beim Experience
Market vor allem die Dynamik zwischen den einzelnen Gruppen.
Menschen wechseln während des Formats in drei Runden zwischen
verschiedenen Stationen und bringen neue Gedanken mit. Eine Gruppe
ergänzt, was die vorherige begonnen hat. Andere widersprechen oder
erweitern bestehende Perspektiven aus ihrer eigenen Praxis. Dadurch
entsteht kein starres Ergebnisdokument, sondern ein gemeinsamer
Erfahrungsraum. Viele Organisationen unterschätzen, wie viel Wissen
bereits intern vorhanden ist. Häufig fehlt lediglich ein Rahmen, in
dem dieses Wissen sichtbar und anschlussfähig wird. Tim beschreibt
dabei seine Beobachtung, die viele Produktmenschen kennen mögen. In
klassischen Workshops sprechen oft dieselben Personen. Beim
Experience Market entsteht dagegen Bewegung im Raum und damit auch
Bewegung im Denken. Die Gastgeber:innen der einzelnen Stationen
moderieren nicht im klassischen Sinn. Sie sorgen dafür, dass
Gespräche entstehen, Gedanken dokumentiert werden und andere
Gruppen später nachvollziehen können, warum bestimmte Themen
relevant waren. Genau diese Verbindung aus Austausch, Sichtbarkeit
und gemeinsamer Reflexion macht den Experience Market für größere
Produktorganisationen interessant. Besonders relevant wird der
Experience Market dann, wenn Unternehmen ihre Produktarbeit stärker
miteinander verzahnen wollen. Viele Teams kämpfen mit ähnlichen
Herausforderungen, ohne voneinander zu lernen. Diskussionen über
Outcome Orientierung, Stakeholder oder Produktstrategie finden
parallel statt, aber oft isoliert voneinander. Der Experience
Market schafft dafür einen gemeinsamen Raum. Nicht als einmaliges
Event mit Hochglanzcharakter, sondern als Arbeitsformat, das
Menschen miteinander ins Gespräch bringt und Erfahrungen greifbar
macht. Ältere Folgen, auf die im Gespräch verwiesen wird: - Mit
"Jobs to Be Done"-Interviews zum besseren Kundenverständnis (JTBD)
- Welche Aufgaben gehören zur Product Owner Rolle? Product
Ownership Context Canvas (POCC) Habt ihr schonmal vom Experience
Market gehört oder sogar teilgenommen? Was sind eure Erfahrungen
und Meinungen zu diesem Format? Teilt eure Geschichten und
Erfahrungen doch mit uns und der Community. Hinterlasse gerne einen
Kommentar unterm Blog-Artikels oder auf unserer Produktwerker
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