Erfahrungsbericht: Von UX zu PM

Erfahrungsbericht: Von UX zu PM

vor 2 Wochen
Paul Wall im Gespräch mit Dominique
24 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Wochen
Paul Wall spricht gemeinsam mit Dominique über seinen Weg von der
User Experience ins Produktmanagement und darüber, warum der
Wechsel von UX zu PM für ihn der nächste konsequente Schritt war.
Viele Menschen mit einem Hintergrund in Design oder User Experience
erleben, dass sie Nutzerinnen und Nutzer zwar sehr gut verstehen,
auf wichtige Produktentscheidungen aber nur begrenzten Einfluss
haben. Genau das hat Paul während seiner persönlichen Entwicklung
gespürt. Er sucht nach mehr Verantwortung, möchte früher an
Entscheidungen beteiligt sein und findet im Produktmanagement die
Möglichkeit, seine Erfahrungen wirksamer einzubringen. Damit wird
UX zu PM für ihn weit mehr als ein Rollenwechsel. Es verändert die
eigene Perspektive auf Produkte und die Zusammenarbeit mit anderen
Bereichen. Der Weg von UX zu PM beginnt bei Paul nicht mit einer
Bewerbung, sondern mit der Erkenntnis, dass Veränderungen innerhalb
seines damaligen Unternehmens kaum möglich sind. Er versucht
zunächst, das Verständnis für User Experience auf unterschiedlichen
Ebenen zu stärken. Als dieser Ansatz an Grenzen stößt, sucht er
nach einer fundierten Weiterbildung statt nach einem kurzen
Zertifikatskurs. Die Entscheidung für ein mehrmonatiges
Vollzeitprogramm gibt ihm die Gelegenheit, Methoden des
Produktmanagements intensiv kennenzulernen und direkt an einem
eigenen Projekt anzuwenden. Gleichzeitig baut er auf Fähigkeiten
auf, die er bereits aus der User Experience mitbringt. Empathie,
das Verständnis für unterschiedliche Menschen und die Gewohnheit,
Ideen früh sichtbar zu machen, helfen ihm dabei, auch in der neuen
Rolle schnell Wirkung zu entfalten. Besonders spannend war für ihn,
wie sich die Arbeitsweise verändert hat. Statt lange über Konzepte
zu diskutieren, entstehen früh greifbare Entwürfe und Prototypen,
die Gespräche mit Stakeholdern erleichtern. Gleichzeitig wächst das
Bewusstsein dafür, dass erfolgreiche Produktarbeit mehr verlangt
als gute Lösungen für Nutzerinnen und Nutzer. Wer den Schritt von
UX zu PM geht, muss lernen, die Sprache von Geschäftsführung,
Vertrieb und weiteren Beteiligten zu sprechen. Paul beschreibt, wie
schon kleine Veränderungen in der Kommunikation die Akzeptanz für
Ideen erhöhen können. Damit rückt nicht die Methode in den
Vordergrund, sondern die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven
miteinander zu verbinden und gemeinsame Entscheidungen zu
ermöglichen. Pauls Erfahrung zeigt, dass der Wechsel von UX zu PM
weder zufällig noch einfach verläuft. Er verlangt die Bereitschaft,
vertraute Denkmuster zu hinterfragen, neues Handwerkszeug zu lernen
und Verantwortung für das gesamte Produkt zu übernehmen.
Gleichzeitig wird deutlich, dass viele Kompetenzen aus der User
Experience ihren Wert behalten und sogar an Bedeutung gewinnen,
wenn sie mit Produktmanagement verbunden werden. Wer heute über den
eigenen nächsten Karriereschritt nachdenkt, findet darin viele
praktische Anknüpfungspunkte und erkennt, wie sich vorhandene
Stärken in einer neuen Rolle gezielt weiterentwickeln lassen. Was
Paul in dieser Folge erwähnt: - Event: Product Lean Coffee
(https://www.linkedin.com/groups/12524562/) - Empfehlung: Simonetta
Batteiger (https://www.linkedin.com/in/simonettabatteiger/) -
Folge: JTBD
(https://produktwerker.de/podcast-episode/mit-jobs-to-be-done-zu-mehr-kundenverstaendnis/)
- Folge: Assumption Mapping
(https://produktwerker.de/podcast-episode/assumption-mapping/) -
Event: UX Festival (https://www.ux-festival.org/) - Fortbildung:
Digitale Leute School (https://school.digitale-leute.de/) -
Buch:  50 Arten Nein zu sagen
(https://dpunkt.de/produkt/50-arten-nein-zu-sagen/)
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