Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 2 Jahren
Stefanie und Dominique haben beide große Sorge vor ihrem
Feierabend: Sie wissen, dass jedes Mal Streit ansteht. Während
Stefanie das Gefühl hat, dass ihr Partner Streit provoziert, fühlt
Dominique sich in seinem Bedürfnis nach Nähe und Verbindung nicht
wahrgenommen. Die unterschiedlichen Erwartungen treffen aufeinander
und es ist ein täglicher Tanz zwischen Vermeidung und Gegenangriff.
Ihre Verbindung, die ohnehin schon schlecht ist, wird durch eine
anstehende Fernbeziehung weiter belastet. Wie können sie mit der
Veränderung umgehen?
Erics Ratschläge:
11:20 Nähe herstellen: Klingt simpel, ist aber wahr – nur Nähe
schafft Nähe. Welche Nähe ist euch wichtig? Emotionale,
körperliche, örtliche? Redet drüber!
36:00 Stressreaktionen: Schnell genervt sein oder ein unfairer
Spruch – Stressreaktionen sind ganz normal und das Ablegen gar
nicht so leicht. Wenn ihr euch öfter dabei ertappt, fragt euch: Was
sind meine Bedürfnisse dahinter und warum nutze ich diese Waffe?
Das Bewusstmachen kann helfen, dass Stressituationen weniger
eskalieren.
38:20 "Nein“ aushalten: Wenn ich einen Herzenswunsch an meinen
Partner habe und die Person ihn ablehnt, kann das treffen und
schnell ein Gefühl von Unsicherheit gegenüber der Beziehung
hervorrufen. Doch „nein“ sagen ist erlaubt – hier hilft es, eine
gewisse Frustrationstoleranz zu lernen. Natürlich gilt das nur in
einem gewissen Ausmaß – das grundsätzliche Gefühl, dass der Partner
meine Bedürfnisse erfüllen kann, sollte da sein.
42:10 Der Tanz: Sobald eine Beziehungsperson strauchelt, werden
beide unsicher – wie beim Tanz. Die Idee ist, die Musik zu ändern.
Viele Paare führen Diskussionen auf Sachebene, obwohl eine
Kommunikation auf Gefühlsebene passender für sie wäre.
43:00 Übung: Beim „Daily Double“ versucht ihr, einen Monat lang
jeden Tag gegenseitig zwei Dinge füreinander zu machen. Sie dürfen
sich nicht wiederholen und reden müsst ihr darüber nicht – es geht
ums Erleben und Spüren. Die Übung hilft, Achtsamkeit und
Dankbarkeit zu erleben und kann die partnerschaftliche Verbindung
stärken.
46:20 Akzeptanz: Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse, etwa
nach Nähe und Distanz oder Symbiose und Autonomie. Diese bekommt
man nicht wegdiskutiert oder umgedreht: Hier helfen nur Akzeptanz
und Verständnis.
Alle Folgen und Hintergrundinfos:
https://www.ndr2.de/paartherapie
Unsere E-Mail-Adresse:
paartherapie@ndr2.de
Host und Autorin: Maria Richter
Formatentwicklung: Kira Drössler
Redaktion: Sascha Sommer
Sound-Design: Isola Music & Warner Chappell Production
Music
Produktion: Michael Woddow und Oliver Kleist
"Die Paartherapie" ist ein Podcast von NDR 2 von 2023/24 in
Zusammenarbeit mit dem NDR Fernsehen.
Podcastipp: Jeder Mensch tickt anders, doch warum? Antworten gibt’s
in „Wie wir ticken“
https://www.ardaudiothek.de/sendung/wie-wir-ticken-euer-psychologie-podcast/94700346/
(00:00:00) Intro
Feierabend: Sie wissen, dass jedes Mal Streit ansteht. Während
Stefanie das Gefühl hat, dass ihr Partner Streit provoziert, fühlt
Dominique sich in seinem Bedürfnis nach Nähe und Verbindung nicht
wahrgenommen. Die unterschiedlichen Erwartungen treffen aufeinander
und es ist ein täglicher Tanz zwischen Vermeidung und Gegenangriff.
Ihre Verbindung, die ohnehin schon schlecht ist, wird durch eine
anstehende Fernbeziehung weiter belastet. Wie können sie mit der
Veränderung umgehen?
Erics Ratschläge:
11:20 Nähe herstellen: Klingt simpel, ist aber wahr – nur Nähe
schafft Nähe. Welche Nähe ist euch wichtig? Emotionale,
körperliche, örtliche? Redet drüber!
36:00 Stressreaktionen: Schnell genervt sein oder ein unfairer
Spruch – Stressreaktionen sind ganz normal und das Ablegen gar
nicht so leicht. Wenn ihr euch öfter dabei ertappt, fragt euch: Was
sind meine Bedürfnisse dahinter und warum nutze ich diese Waffe?
Das Bewusstmachen kann helfen, dass Stressituationen weniger
eskalieren.
38:20 "Nein“ aushalten: Wenn ich einen Herzenswunsch an meinen
Partner habe und die Person ihn ablehnt, kann das treffen und
schnell ein Gefühl von Unsicherheit gegenüber der Beziehung
hervorrufen. Doch „nein“ sagen ist erlaubt – hier hilft es, eine
gewisse Frustrationstoleranz zu lernen. Natürlich gilt das nur in
einem gewissen Ausmaß – das grundsätzliche Gefühl, dass der Partner
meine Bedürfnisse erfüllen kann, sollte da sein.
42:10 Der Tanz: Sobald eine Beziehungsperson strauchelt, werden
beide unsicher – wie beim Tanz. Die Idee ist, die Musik zu ändern.
Viele Paare führen Diskussionen auf Sachebene, obwohl eine
Kommunikation auf Gefühlsebene passender für sie wäre.
43:00 Übung: Beim „Daily Double“ versucht ihr, einen Monat lang
jeden Tag gegenseitig zwei Dinge füreinander zu machen. Sie dürfen
sich nicht wiederholen und reden müsst ihr darüber nicht – es geht
ums Erleben und Spüren. Die Übung hilft, Achtsamkeit und
Dankbarkeit zu erleben und kann die partnerschaftliche Verbindung
stärken.
46:20 Akzeptanz: Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse, etwa
nach Nähe und Distanz oder Symbiose und Autonomie. Diese bekommt
man nicht wegdiskutiert oder umgedreht: Hier helfen nur Akzeptanz
und Verständnis.
Alle Folgen und Hintergrundinfos:
https://www.ndr2.de/paartherapie
Unsere E-Mail-Adresse:
paartherapie@ndr2.de
Host und Autorin: Maria Richter
Formatentwicklung: Kira Drössler
Redaktion: Sascha Sommer
Sound-Design: Isola Music & Warner Chappell Production
Music
Produktion: Michael Woddow und Oliver Kleist
"Die Paartherapie" ist ein Podcast von NDR 2 von 2023/24 in
Zusammenarbeit mit dem NDR Fernsehen.
Podcastipp: Jeder Mensch tickt anders, doch warum? Antworten gibt’s
in „Wie wir ticken“
https://www.ardaudiothek.de/sendung/wie-wir-ticken-euer-psychologie-podcast/94700346/
(00:00:00) Intro
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