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  4. Was die sozialen Klassen einander schulden
Er arbeitet. Er spart. Er zahlt seine Steuern. Er beschwert sich
nie. Und genau deshalb kennt ihn niemand.

William Graham Sumner nannte ihn 1883 den „Vergessenen Mann" –
und beschrieb damit eine Figur, die heute aktuellerist als je
zuvor. In seinem Buch „Was die sozialen Klassen einander
schulden" stellt der Yale-Professor eine einfache Frage, die es
in sich hat: Wenn Politiker und Philanthropen beschließen,
jemandem zu helfen – wer bezahlt dafür? Und warum fragt ihn
niemand?

Sumners Antwort ist eine Formel, die man nicht mehr vergisst: A
und B stecken die Köpfe zusammen, um zu entscheiden, wasC für D
tun soll. A ist der Weltverbesserer. B ist der Gesetzgeber. D ist
der angeblich Bedürftige. Und C? C ist der stille Bürger, der die
Zeche zahlt – ohne je gefragt zu werden.

In dieser Folge sprechen wir über ein Buch, das vor über 140
Jahren geschrieben wurde und das klingt, als wäre es
gesternverfasst worden. Über Kapital als gespeicherte menschliche
Arbeit. Über Sozialdoktoren, die heilen wollen, ohne die
Krankheit zu kennen. Über Vetternwirtschaft als das wahre Übel
jeder Demokratie. Und über die Frage, warum Rechte sich auf
Chancen beziehen sollten – nicht auf Ergebnisse.

Am Ende stellen wir euch eine Frage, die ihr euch vielleicht noch
nie gestellt habt: Seid ihr selbst der Vergessene Mann oderhabt
ihr es einfach nur noch nicht bemerkt?

 Hier geht´s zum Buch:

William Graham Sumner – Was die sozialen Klassen einanderschulden

weitere Bücher zum Thema:

Walther Borgius - Die Ideenwelt des Anarchismus

Ludwig Bamberger – Deutschland und der Sozialismus

Herbert Spencer – Soziale Statik

Gustave de Molinari – Die Gesellschaft von morgen

Frédéric Bastiat - Volkswirtschaftliche Harmonien: Band 1

Frédéric Bastiat - Volkswirtschaftliche Harmonien: Band 2

Auberon Herbert – Für die Freiheit

Für mehr Literatur zur individuellen Freiheit und
Wirtschaftsgeschichte klicke ⁠hier (oeconimus.com)⁠
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„Was die sozialen Klassen einander schulden“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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