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Beschreibung
vor 4 Tagen
Nach gut 3 Jahren zum zweiten Mal zu Gast im LectureCast ist PD
Dr. Martin Ebner, Leiter der Abteilung für Lerntechnologien an
der TU Graz und Kopf der österreichischen MOOC-Plattform
iMOOX-AT. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs steht die KI-gestützte
Produktion von Lehrvideos mit Avataren und mehrsprachigen
Synchronisierungen. Ebner schildert, wie an der TU Graz zunächst
aus dem Wunsch nach niedrigschwelliger Mehrsprachigkeit im
europäischen Hochschulraum heraus erste Experimente mit
Talking-Head-Avataren entstanden, welche Rolle das Prinzip „Human
in the Loop" dabei für die Qualitätssicherung spielt und welche
rechtlichen wie ethischen Fragen insbesondere in Bezug auf das
synthetisierte Double dabei noch ungeklärt sind. Darüber hinaus
diskutieren wir, ob die Personalisierung von Lernmaterialien
durch KI mittelfristig zu einem Paradigmenwechsel in der
Hochschullehre führt: weg vom idealtypischen Lehrenden-Avatar,
hin zu einem Lernangebot, das Lernende selbst nach ihren
Präferenzen konfigurieren können. Ebners Fazit bleibt dabei
nüchtern-optimistisch: je mehr Technologie, desto wichtiger werde
die Rolle der Lehrperson für die Orchestrierung des
Lernprozesses.
Video:
VoiceClone und VideoAvatar in der Lehre:
https://youtu.be/qlJ7b6nwr1k?si=maBRz04uXk6G88jM
Literatur:
Brünner, B. & Ebner, M. (2024). Creating Educational Videos
with an AI Avatar Video Generator. In T. Bastiaens
(Ed.), Proceedings of EdMedia + Innovate Learning (pp.
1165-1166). Brussels, Belgium: Association for the Advancement of
Computing in Education (AACE). Retrieved May 5, 2026
from https://www.learntechlib.org/primary/p/224664/.
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