Von der Studie in die Versorgung – Telemedizin als gelebte Innovation in der Augenheilkunde

Von der Studie in die Versorgung – Telemedizin als gelebte Innovation in der Augenheilkunde

vor 5 Tagen
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Beschreibung

vor 5 Tagen

In dieser Folge spricht Moderator Thomas M. Duda
mit Dr.med. Claus Gruber, Gründer von Mirantus
Health, über die Entwicklung telemedizinischer
Versorgungskonzepte in der Augenheilkunde – von den
wissenschaftlichen Grundlagen der OVIS- und TOVIS-Studien bis zur
praktischen Umsetzung im Rahmen einer Gesundheitspartnerschaft
mit der TechnikerKrankenkasse (TK) in Sachsen.


Die OVIS-Studie zeigte deutlich: In deutschen
Senioreneinrichtungen besteht eine relevante augenärztliche
Unterversorgung, viele Bewohnerinnen und Bewohner weisen bislang
unerkannte oder unbehandelte Befunde auf. Die TOVIS-Studie
erprobte daraufhin ein teleophthalmologisches Modell, bei dem
Untersuchungen vor Ort durchgeführt und digital durch
Augenärztinnen und Augenärzte ausgewertet werden.


Doch entscheidend ist für uns die Frage: Was ist aus
diesenErkenntnissen geworden?


Heute existieren Versorgungsmodelle, die genau dort ansetzen –
insbesondere in Regionen mit augenärztlicher Unter- oder
drohender Unterversorgung. In Sachsen hat die Techniker
Krankenkasse gemeinsam mit Mirantus Health ein Pilotprojekt
initiiert, um niedrigschwellige Augenuntersuchungen in ländliche
Regionen zu bringen.


Gerade in einigen Regionen Sachsens sind Augenarzttermine schwer
zu bekommen, Wartezeiten lang, Praxen stark belastet. Hier setzt
das Hybridmodell an.


Versicherte können Untersuchungen entweder in teilnehmenden
Optikgeschäften oder im mobilen „Augenmobil“ durchführen lassen.
Speziell geschulte Fachkräfte erheben mithilfe moderner
Diagnostikgeräte strukturierte Messdaten – darunter Sehschärfe,
Refraktion, Netzhautaufnahmen mit Darstellung von Makula und
Sehnervenkopf sowie Vorderabschnittsfotografie mittelsSpaltlampe.


Die erhobenen Daten werden digital an ein Netzwerk
vonAugenärztinnen und Augenärzten übermittelt und dort
fachärztlich beurteilt. Innerhalb von 24 bis 72 Stunden erhalten
die Nutzerinnen und Nutzer eine Rückmeldung. Bei auffälligen
Befunden unterstützt Mirantus bei der zeitnahenOrganisation eines
augenärztlichen Termins oder einer telemedizinischen
Weiterbehandlung.


Wichtig: Dieses Angebot richtet sich an Menschen ab 18 Jahren
ohne akute Beschwerden. Es ersetzt keine ärztliche Diagnose oder
Therapie, sondern dient der strukturierten, niedrigschwelligen
Früherkennung und Versorgungssteuerung.


Genau hier liegt die Innovation, die wir im Podcast in
denMittelpunkt stellen möchten.


Gemeinsam sprechen wir in dieser Folge über:


Die Entstehungsgeschichte von Mirantus und die Impulseaus
OVIS und TOVIS

Die technische Grundlage teleophthalmologischerScreenings –
von moderner Bildgebung bis zu KI-gestützter Auswertung

Die Zusammenarbeit zwischen Pflege,
Optometrie,Augenärzteschaft und Krankenkassen

Internationale Best Practices im BereichTeleophthalmologie

Die Vision einer niedrigschwelligen Basisversorgungvon morgen

Und die Frage, welche strukturellen Voraussetzungenfür eine
nachhaltige Expansion solcher Modelle notwendig sind



Mit „Retina Innovation“ möchten wir Innovation
verständlichmachen. Wir richten uns bewusst an Menschen mit
Sehverlust, ihre Angehörigen und an Fachkräfte im
Gesundheitswesen, die wissen möchten, welche Möglichkeiten heute
bereits Teil der medizinischen Versorgung sind.


Weiterführende Links: www.mirantus.com


Disclaimer:


Die Inhalte dienen der neutralen Information und ersetzen keine
medizinische oder versorgungsbezogene Beratung. Produkt-,
Hilfsmittel- oder Software-Nennungen erfolgen ohne werblichen
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