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Beschreibung
vor 1 Woche
Der Blindenlangstock gehört bis heute zu den wichtigsten
Hilfsmitteln für blinde und sehbehinderte Menschen. Doch wie hat
sich der Langstock über die Jahrhunderte entwickelt? Welche
Innovationen verbessern heute tatsächlich den Alltag – und welche
Technologien könnten die Mobilität in Zukunft weiter verändern?
In dieser Folge von Retina Innovation sprechen wir mit Dennis
Cory, einem der Pioniere des modernen O&M-Trainings
(Orientation & Mobility) in Deutschland, über die Entwicklung
des Blindenlangstocks – von frühen Orientierungshilfen bis hin zu
modernen Materialien wie Carbon oder Titan, elektronischen
Assistenzsystemen und KI-gestützter Hinderniswarnung.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Welche Innovationen sind
bereits heute Teil der Versorgung und helfen Menschen mit
Sehbehinderung konkret im Alltag?
Wir sprechen unter anderem darüber:
seit wann es O&M-Trainings gibt und warum sie bis heute
unverzichtbar sind,
welche Veränderungen es in der Mobilitätsschulung in den
vergangenen Jahren gegeben hat,
wie Apps und digitale Orientierungssysteme die selbstständige
Fortbewegung unterstützen können,
wer den modernen Langstock geprägt und weiterentwickelt hat,
welche technischen Neuerungen heute bereits verfügbar sind,
welche Entwicklungen sinnvoll sind – und welche eher kritisch
gesehen werden,
sowie über die Frage, ob KI-Systeme oder smarte Brillen den
Langstock eines Tages ersetzen könnten.
Dabei wird deutlich: Der Langstock ist längst mehr als ein
klassisches Hilfsmittel. Moderne Technologien erweitern seine
Möglichkeiten kontinuierlich – ersetzen jedoch nicht die
Bedeutung von Orientierung, Training und praktischer Erfahrung.
Viele Entwicklungen sind in der Fachwelt seit Jahren bekannt, im
Alltag Betroffener jedoch oft noch wenig präsent. Genau hier
setzt Retina Innovation an: Wir möchten Innovationen verständlich
erklären und zeigen, wie sie die Selbstständigkeit und Versorgung
von Menschen mit Sehverlust verbessern können.
Wichtig ist dabei auch: Der Langstock unterstützt nicht nur
vollständig blinde Menschen. Auch Menschen mit hochgradiger
Sehbehinderung oder fortschreitendem Sehverlust – beispielsweise
infolge einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) – können
durch den Einsatz eines Langstocks mehr Sicherheit, Orientierung
und Selbstständigkeit im Alltag gewinnen.
Ein Hilfsmittel für Kinder und Senioren, welches Teilhabe
ermöglicht.
Besonderer Tipp
Die IRIS-Stiftung sowie IRIS e.V. unterstützen blinde und
sehbehinderte Menschen unter anderem in den Bereichen
Orientierung und Mobilität, Rehabilitation und selbstständige
Lebensführung. Die Einrichtungen wurden von Pamela und Dennis
Cory mit aufgebaut und zählen zu den frühen Institutionen in
Deutschland, die modernes Langstocktraining etabliert haben.
Weitere Informationen:
IRIS-Stiftung, https://www.iris-stiftung.de
IRIS Hamburg e.V., https://www.iris-hamburg.org
Verband der O+M Lehrer, https://www.rehalehrer.de/
Retina Innovation vermittelt Entwicklungen, die heute bereits
verfügbar sind – verständlich erklärt und mit klarem Bezug zum
praktischen Nutzen für Betroffene.
Disclaimer:Die Inhalte dienen der neutralen Information und
ersetzen keine medizinische oder versorgungsbezogene Beratung.
Produkt-, Hilfsmittel- oder Software-Nennungen erfolgen ohne
werblichen Anspruch und ohne Einfluss von Sponsoren.
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