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Beschreibung
vor 4 Tagen
In dieser Folge des Next Level Leadership Podcasts spricht Julia
Peters mit einer faszinierenden Gästin – der
Neurodiversitäts-Expertin und Gründerin des Europäischen Instituts
für Neurodivergenz, Coachin und ehemaligen Konzernmanagerin Sabine
Buch. Sabine, selbst neurodivergent, teilt ihre persönliche Reise:
von der Kindheit, in der sie den Fernseher auf den Boden warf, um
die „kleinen Menschen darin“ zu finden, bis zu ihrer heutigen
Mission, Neurodivergenz in Wirtschaft und Bildung sichtbar zu
machen und mehr Verständnis zu schaffen. Das Gespräch dreht sich um
die Chancen und Herausforderungen von Neurodivergenz – ein Thema,
das immer noch von Vorurteilen und Unwissen geprägt ist. Sabine
erklärt, warum Neurodivergenz kein Nischenthema ist, sondern ein
echter Gamechanger, wofür sich viel mehr Menschen interessieren
sollten. Sie entlarvt Mythen (nein, nicht jeder Autist ist wie Rain
Man!), spricht über die Dunkelziffern und die dramatischen Folgen
von Nicht-Erkennen: von Burnout über Depressionen bis hin zu einer
13 Jahre verringerten Lebenserwartung bei ADHS-Betroffenen. Doch es
geht auch um die Stärken: Neurodivergente Menschen sind oft
kreativ, querdenkend und loyal – wenn sie in einem Umfeld arbeiten
dürfen, das ihre Bedürfnisse respektiert. Sabine plädiert für klare
Kommunikation, Flexibilität und Offenheit in Teams und zeigt, wie
Führungskräfte mit einfachen Mitteln (z. B. drei-Wort-Sätze statt
langatmiger E-Mails) Neurodivergenz fördern können. Ihr Credo: „Es
geht nicht darum, ob jemand diagnostiziert ist, sondern was die
Person braucht, um sich wohl und sicher zu fühlen.“ Besonders
spannend wird es, wenn Sabine über ihre eigenen Unternehmen
spricht: das Europäische Institut für Neurodivergenz, das
Unternehmen und Schulen aufklärt, ausbildet und zertifiziert, oder
ihre Arbeit mit #ImpactNow, einer Initiative, die Deutschland „back
on stage“ bringen will. Ihr Appell: „Wir müssen aufhören,
Neurodivergenz defizitorientiert zu betrachten. Es ist eine andere
Form von Intelligenz – und die brauchen wir dringend für die
Zukunft.“ Ein Podcast, der aufrüttelt, informiert und Mut macht –
für Führungskräfte, Bildungsinstitute und Betroffene und alle, die
eine inklusivere Arbeitswelt gestalten wollen und so bislang nicht
genutzte Möglichkeiten für uns alle erschließen möchten. Zitate von
Sabine zum Mitnehmen: „Ich bin die Frau, die ganz ohne PowerPoint
beim Vorstand steht – und das mache ich aus Prinzip so. Da wird mir
keiner reinreden.“ „Wir sind heute da, wo wir vor 25 Jahren mit der
LGBTQ+-Community waren: Neurodivergenz muss normal werden.“ „Wenn
du einen neurodivergenten Menschen in deinem Team hast, der sich
wohlfühlt, dann hast du ein Goldstück.“ Für deine
Leadership-Praxis: Neuroinklusive Führung - so geht’s… 1. Offenheit
fördern: Teammitgliedern ermöglichen, neurodivergente Bedürfnisse
ohne Stigmatisierung zu kommunizieren. 2. Kommunikation
vereinfachen: Klare, einfache Sprache nutzen – kein Fachjargon,
keine vagen Begriffe wie „ASAP“. 3. Flexibilität bieten:
Arbeitsumgebungen und Regelungen (z. B. Urlaub) individuell
anpassen. 4. Stärken gezielt einsetzen: Buddy-Systeme und
Fokusinteressen fördern, um Expertenwissen zu nutzen. 5.
Bewertungssysteme hinterfragen: Karrierebrüche nicht als Schwäche
werten – Potenziale und Bedürfnisse stehen im Vordergrund. 6.
Awareness schaffen: Schulungen und sichtbare Vorbilder etablieren,
um Neurodiversität zu normalisieren. Tipps für Betroffene –
Kurzfassung - Selbstakzeptanz: "Ich bin cool, so wie ich bin – ich
habe eine Superpower." - Community: Austausch mit Gleichgesinnten
(z. B. Neurodiversity Circle). - Strategien: Coping-Mechanismen
(Timer, Routinen) und Tools (Fidget Spinner,
Noise-Cancelling-Kopfhörer) nutzen. - Offenheit: Langsam testen,
wie viel das Umfeld verträgt – Vorbilder (z. B. meine Gästin Sabine
Buch) motivieren.
Peters mit einer faszinierenden Gästin – der
Neurodiversitäts-Expertin und Gründerin des Europäischen Instituts
für Neurodivergenz, Coachin und ehemaligen Konzernmanagerin Sabine
Buch. Sabine, selbst neurodivergent, teilt ihre persönliche Reise:
von der Kindheit, in der sie den Fernseher auf den Boden warf, um
die „kleinen Menschen darin“ zu finden, bis zu ihrer heutigen
Mission, Neurodivergenz in Wirtschaft und Bildung sichtbar zu
machen und mehr Verständnis zu schaffen. Das Gespräch dreht sich um
die Chancen und Herausforderungen von Neurodivergenz – ein Thema,
das immer noch von Vorurteilen und Unwissen geprägt ist. Sabine
erklärt, warum Neurodivergenz kein Nischenthema ist, sondern ein
echter Gamechanger, wofür sich viel mehr Menschen interessieren
sollten. Sie entlarvt Mythen (nein, nicht jeder Autist ist wie Rain
Man!), spricht über die Dunkelziffern und die dramatischen Folgen
von Nicht-Erkennen: von Burnout über Depressionen bis hin zu einer
13 Jahre verringerten Lebenserwartung bei ADHS-Betroffenen. Doch es
geht auch um die Stärken: Neurodivergente Menschen sind oft
kreativ, querdenkend und loyal – wenn sie in einem Umfeld arbeiten
dürfen, das ihre Bedürfnisse respektiert. Sabine plädiert für klare
Kommunikation, Flexibilität und Offenheit in Teams und zeigt, wie
Führungskräfte mit einfachen Mitteln (z. B. drei-Wort-Sätze statt
langatmiger E-Mails) Neurodivergenz fördern können. Ihr Credo: „Es
geht nicht darum, ob jemand diagnostiziert ist, sondern was die
Person braucht, um sich wohl und sicher zu fühlen.“ Besonders
spannend wird es, wenn Sabine über ihre eigenen Unternehmen
spricht: das Europäische Institut für Neurodivergenz, das
Unternehmen und Schulen aufklärt, ausbildet und zertifiziert, oder
ihre Arbeit mit #ImpactNow, einer Initiative, die Deutschland „back
on stage“ bringen will. Ihr Appell: „Wir müssen aufhören,
Neurodivergenz defizitorientiert zu betrachten. Es ist eine andere
Form von Intelligenz – und die brauchen wir dringend für die
Zukunft.“ Ein Podcast, der aufrüttelt, informiert und Mut macht –
für Führungskräfte, Bildungsinstitute und Betroffene und alle, die
eine inklusivere Arbeitswelt gestalten wollen und so bislang nicht
genutzte Möglichkeiten für uns alle erschließen möchten. Zitate von
Sabine zum Mitnehmen: „Ich bin die Frau, die ganz ohne PowerPoint
beim Vorstand steht – und das mache ich aus Prinzip so. Da wird mir
keiner reinreden.“ „Wir sind heute da, wo wir vor 25 Jahren mit der
LGBTQ+-Community waren: Neurodivergenz muss normal werden.“ „Wenn
du einen neurodivergenten Menschen in deinem Team hast, der sich
wohlfühlt, dann hast du ein Goldstück.“ Für deine
Leadership-Praxis: Neuroinklusive Führung - so geht’s… 1. Offenheit
fördern: Teammitgliedern ermöglichen, neurodivergente Bedürfnisse
ohne Stigmatisierung zu kommunizieren. 2. Kommunikation
vereinfachen: Klare, einfache Sprache nutzen – kein Fachjargon,
keine vagen Begriffe wie „ASAP“. 3. Flexibilität bieten:
Arbeitsumgebungen und Regelungen (z. B. Urlaub) individuell
anpassen. 4. Stärken gezielt einsetzen: Buddy-Systeme und
Fokusinteressen fördern, um Expertenwissen zu nutzen. 5.
Bewertungssysteme hinterfragen: Karrierebrüche nicht als Schwäche
werten – Potenziale und Bedürfnisse stehen im Vordergrund. 6.
Awareness schaffen: Schulungen und sichtbare Vorbilder etablieren,
um Neurodiversität zu normalisieren. Tipps für Betroffene –
Kurzfassung - Selbstakzeptanz: "Ich bin cool, so wie ich bin – ich
habe eine Superpower." - Community: Austausch mit Gleichgesinnten
(z. B. Neurodiversity Circle). - Strategien: Coping-Mechanismen
(Timer, Routinen) und Tools (Fidget Spinner,
Noise-Cancelling-Kopfhörer) nutzen. - Offenheit: Langsam testen,
wie viel das Umfeld verträgt – Vorbilder (z. B. meine Gästin Sabine
Buch) motivieren.
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