Technologie gestalten statt nur nutzen: Doktorandin Josefine Hintz über das Potenzial von Künstlicher Intelligenz in der nachhaltigen Umgestaltung unserer Städte

Technologie gestalten statt nur nutzen: Doktorandin Josefine Hintz über das Potenzial von Künstlicher Intelligenz in der nachhaltigen Umgestaltung unserer Städte

vor 1 Woche
Absolventin der Leuphana Universität Lüneburg
53 Minuten
0
0 0 0
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 1 Woche

Wie können Städte gleichzeitig intelligenter und nachhaltiger
werden? Und welche Rolle spielt dabei künstliche Intelligenz? Mit
genau diesen Fragen beschäftigt sich Josefine Hintz heute als
Doktorandin an der Technischen Universität Berlin, zugleich ist
sie als Gastwissenschaftlerin am Mercator Institute on
Global Commons and Climate Change und der Hertie School tätig. In
Josefines Forschung geht es weniger um technische Möglichkeiten
als vielmehr um die Frage, wie Technologien sinnvoll umgesetzt
werden können. So erforscht sie, wie Städte Daten nutzen können,
um etwa Energieverbräuche besser zu verstehen oder gezielt
Maßnahmen zur Emissionsreduktion zu planen. Außerdem legt sie die
Hürden offen, die aktuell diesbezüglich noch bestehen.


Schon früh konnte sich Josefine für Fragestellungen begeistern,
die über klassische Fachgrenzen hinaus gedacht und untersucht
werden müssen. Ihr Studium Individuale mit dem Nebenfach
Rechtswissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg, das sie
bis 2016 als eine der ersten in diesem Studiengang absolvierte,
hat genau das gefördert: Indem sie als „Indi“-Studentin aus dem
gesamten Kursangebot der Leuphana auswählen und sich ihren
Stundenplan mit wenig Vorgaben vonseiten der Universität selbst
zusammenstellen durfte, konnte sie in ganz unterschiedliche
Bereiche hineinschauen und neue Perspektiven entdecken.


Auf die Zeit an der Leuphana folgten ein Auslandssemester in
Seoul, Südkorea, ein Masterstudium in Sustainable Urbanism
am University College London und Arbeit in einer
internationalen NGO. Diese Erfahrungen haben ihr gezeigt, dass
Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche
Entwicklung nicht getrennt voneinander gedacht werden sollten,
sondern eng miteinander verwoben sind.


In ihrer heutigen Forschung sieht Josefine großes Potenzial, aber
auch Verantwortung. Künstliche Intelligenz versteht sie nicht als
neutrale Technologie, sondern als Werkzeug, über dessen Einsatz
wir uns aktiv Gedanken machen müssen. Aus ihrer Sicht entscheidet
sich gerade, in welche Richtung sich diese Entwicklung bewegt:
Wird KI bestehende systemische Probleme weiter verstärken oder
dazu beitragen, unsere Gesellschaft nachhaltiger und gerechter zu
gestalten? Was sie antreibt, ist die Möglichkeit, mit ihrer
Arbeit einen konkreten Beitrag zu Letzterem zu leisten.
Gleichzeitig betont sie, wie wichtig es ist, dass sich möglichst
viele Menschen mit Themen wie KI und Klimaschutz
auseinandersetzen und eigene Perspektiven einbringen, unabhängig
davon, ob sie selbst in einem technischen Bereich arbeiten oder
nicht.


Davon und von vielem mehr berichtet Josefine Hintz in dieser
Episode und gibt uns unter anderem Antworten auf folgende
Fragen: Welche Chancen stecken in der wissenschaftlichen
Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz? Welche Rolle
spielen Städte als Treiber nachhaltiger Transformation? Und warum
ist es gerade jetzt so entscheidend, Technologien aktiv
mitzugestalten?


Moderiert wird diese Episode von Helena Minner.


Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen:
https://studium-und-dann.com/?p=26757
Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch
konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der
Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an:
podcast@studium-und-dann.com Wenn ihr selbst einmal Gast sein und
uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet,
kontaktiert uns ebenfalls gern unter: podcast@studium-und-dann.com
Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage
studium-und-dann.com
15
15
Close