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Beschreibung
vor 6 Tagen
Chronische Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten
Gesundheitsproblemen. Leitlinien empfehlen zahlreiche
nicht-chirurgische Interventionen. Diese Empfehlungen beruhen
jedoch überwiegend auf Studien mit kurzer bis mittlerer
Beobachtungsdauer. Viele Daten reichen nur wenige Monate nach
Therapieende. Rückenschmerzen verlaufen jedoch oft über Jahre und
zeigen fluktuierende Muster. Eine Behandlung, die kurzfristig
hilft, wirkt nicht zwingend langfristig. Gleichzeitig sind die
gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen erheblich. Menschen mit
chronischen Rückenschmerzen verursachen etwa doppelt so hohe
Gesundheitskosten wie Personen ohne Beschwerden. Eine
Kohortenstudie zeigt, dass zwei Drittel der Betroffenen ein Jahr
nach Beginn der Schmerzen weiterhin unter Einschränkungen leidet.
Viele empfohlene Interventionen wie etwa Bewegung, passive
Maßnahmen oder Medikamente wirken zu Beginn. Unklar bleibt jedoch,
ob und wie lange diese Effekte nach Therapieende bestehen bleiben.
Besonders relevant in diesem Kontext sind Interventionen wie
kognitive Verhaltenstherapie oder Schmerzaufklärung, die
Überzeugungen, Verhalten und Selbstmanagement stärken. Diese haben
das Potenzial für eine längerfristige Wirksamkeit.Forscher gingen
nun der Frage nach, welche nicht-chirurgischen Interventionen
nachweisbare, langfristige Vorteile bieten. Hierfür bewerteten sie
die langfristige Wirksamkeit verschiedener nicht-chirurgischer
Behandlungsformen. Sie kamen zu dem Resultat, dass die kognitive
Verhaltenstherapie, Achtsamkeit, Bewegung und multidisziplinäre
Versorgung langfristige Vorteile bringen könnten. Die Effekte sind
jedoch meist gering und die Evidenzstärke ungewiss. Link zur Studie
(PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40449512/ Jenkins HJ et
al. Long-term effectiveness of non-surgical interventions for
chronic low back pain: a systematic review and meta-analysis.
Lancet Rheumatol 2025; 7:e607-e617 Zu Risiken und Nebenwirkungen
lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren
Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von
künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller
Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten
[elevenlabs.io].
Gesundheitsproblemen. Leitlinien empfehlen zahlreiche
nicht-chirurgische Interventionen. Diese Empfehlungen beruhen
jedoch überwiegend auf Studien mit kurzer bis mittlerer
Beobachtungsdauer. Viele Daten reichen nur wenige Monate nach
Therapieende. Rückenschmerzen verlaufen jedoch oft über Jahre und
zeigen fluktuierende Muster. Eine Behandlung, die kurzfristig
hilft, wirkt nicht zwingend langfristig. Gleichzeitig sind die
gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen erheblich. Menschen mit
chronischen Rückenschmerzen verursachen etwa doppelt so hohe
Gesundheitskosten wie Personen ohne Beschwerden. Eine
Kohortenstudie zeigt, dass zwei Drittel der Betroffenen ein Jahr
nach Beginn der Schmerzen weiterhin unter Einschränkungen leidet.
Viele empfohlene Interventionen wie etwa Bewegung, passive
Maßnahmen oder Medikamente wirken zu Beginn. Unklar bleibt jedoch,
ob und wie lange diese Effekte nach Therapieende bestehen bleiben.
Besonders relevant in diesem Kontext sind Interventionen wie
kognitive Verhaltenstherapie oder Schmerzaufklärung, die
Überzeugungen, Verhalten und Selbstmanagement stärken. Diese haben
das Potenzial für eine längerfristige Wirksamkeit.Forscher gingen
nun der Frage nach, welche nicht-chirurgischen Interventionen
nachweisbare, langfristige Vorteile bieten. Hierfür bewerteten sie
die langfristige Wirksamkeit verschiedener nicht-chirurgischer
Behandlungsformen. Sie kamen zu dem Resultat, dass die kognitive
Verhaltenstherapie, Achtsamkeit, Bewegung und multidisziplinäre
Versorgung langfristige Vorteile bringen könnten. Die Effekte sind
jedoch meist gering und die Evidenzstärke ungewiss. Link zur Studie
(PubMed): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40449512/ Jenkins HJ et
al. Long-term effectiveness of non-surgical interventions for
chronic low back pain: a systematic review and meta-analysis.
Lancet Rheumatol 2025; 7:e607-e617 Zu Risiken und Nebenwirkungen
lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren
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