# 88| Erste Hilfe bei Kindern: Zwischen Pflaster und Notaufnahme

# 88| Erste Hilfe bei Kindern: Zwischen Pflaster und Notaufnahme

vor 1 Tag
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Beschreibung

vor 1 Tag

Ein aufgeschlagenes Knie, eine Platzwunde am Kopf, ein
eingezwickter Finger in der Autotür oder eine Murmel im
Nasenloch: Mit Kindern kann im Alltag immer etwas passieren. Umso
wichtiger ist es, in solchen Situationen ruhig zu bleiben und zu
wissen, was zu tun ist – ob ein Pflaster für die Wundversorgung
reicht oder man mit dem Nachwuchs gleich in die Notaufnahme
fahren sollte.


In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ erklärt
Kinderchirurg Dr. Uwe Weitzer, vielen auch als „Ninja-Doc“
bekannt, wie Eltern Verletzungen und Notfälle richtig
einschätzen, welche Maßnahmen sie selbst ergreifen können und
wann ein Arztbesuch notwendig ist. Man erfährt zudem, woran man
eine „echte“ Gehirnerschütterung erkennt und warum die Erdnuss
das am häufigsten unterschätze Teil ist, wenn’s ums Verschlucken
geht.


Apropos verschlucken: Grundsätzlich gilt, was über die „richtige“
Röhre, sprich die Speiseröhre, in den Magen-Darm-Trakt gelangt,
kommt ein bis drei Tage später auch auf natürlichem Wege wieder
heraus. Egal, ob Legostein,


Glassplitter, Nagel oder andere kleine Gegenstände. Absolute
Vorsicht ist laut Weitzer geboten, wenn Knopfbatterien oder
Magnete verschluckt werden, da sie schwere inneren Verletzungen
verursachen können. Auch, wenn der Nachwuchs Putzmittel getrunken
hat, sollte sofort das Spital aufgesucht werden. „Am besten die
Flüssigkeit oder die Flasche mit ins Krankenhaus bringen, das
erleichtert die Behandlung“, so der Kinderchirurg.





Q&A:


Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen Sie?





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