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Sprechstunde am Uniklinikum Archiv

97 Episoden
22 Minuten
Gesunde Zähne sind keine Frage des Alters! Doch mit zunehmenden Lebensjahren verändern sich die Anforderungen an die Mundgesundheit. Mundtrockenheit, Probleme mit Zahnprothesen oder Zahnverlust können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Die gute Nachricht: Viele Beschwerden lassen sich vermeiden oder erfolgreich behandeln.In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ sprechen wir mit Dr. Michaela Nebl-Vogl von der Universitätsklinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit am Uniklinikum Graz über die Besonderheiten der Alterszahnmedizin. Wir erfahren, warum gesunde Zähne auch im hohen Alter wichtig sind und was Mundgesundheit mit unserer allgemeinen Gesundheit zu tun hat. Außerdem klären wir, ob Implantate auch im höheren Alter noch sinnvoll sind, was bei schlechtsitzenden Prothesen hilft und geben praktische Tipps für die tägliche Zahnpflege und wie Angehörige und Pflegekräfte ältere Menschen dabei unterstützen können.

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Produziert von: The Voice Agency
17 Minuten
Muss man wirklich alle Anforderungen einer Stellenausschreibung erfüllen? Wie wichtig ist beim Bewerben die Persönlichkeit – und wie gelingt ein guter Start im neuen Job? In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ dreht sich alles um Recruiting, Bewerbung und Onboarding. Zu Gast ist Lukas Steinkellner, Leiter des Recruitings am Uniklinikum Graz. Er erzählt, warum die klassische Stellenausschreibung allein längst nicht mehr ausreicht und welche Rolle Social Media und authentische Einblicke in den Arbeitsalltag bei der Suche nach neuen Mitarbeiter*innen spielen. Als Arbeitgeber hat das Uniklinikum Graz einiges zu bieten: Hier treffen Spitzenmedizin, Forschung und Lehre aufeinander – und Menschen aus über 100 Berufsgruppen arbeiten gemeinsam für die Patient*innen.

Und natürlich gibt es Tipps aus erster Hand für alle, die gerade über eine Bewerbung nachdenken. Einer der wichtigsten davon: Den Mut zur Bewerbung haben! Auch wenn man die Anforderungen einer Stellenausschreibung nicht zu 100 % erfüllt, denn neben der fachlichen Kompetenz zählt auch, ob ein Mensch mit seiner Persönlichkeit ins Team passt.

Eine Folge für alle, die einen neuen Job suchen, über einen Wechsel nachdenken – oder wissen möchten, wie modernes Recruiting am Uniklinikum Graz funktioniert.

Q&A:

Welche lustige, überraschende oder vielleicht ungewöhnliche Situation haben Sie schon bei einem Bewerbungsgespräch erlebt?

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Produziert von ⁠The Voice Agency
17 Minuten
„Eine Hautstelle, die ich nicht kenne, die neu ist, und die wächst und – und im schlimmsten Fall noch knotig ist: Das ist ein Warnsignal!“, sagt Univ.-Prof. in Dr. in Teresa Maria Kränke, Leiterin des Hautkrebszentrums am Uniklinikum Graz.

Jedes Jahr erhalten in der Steiermark rund 300 bis 400 Menschen die Diagnose schwarzer Hautkrebs. Trotz großer Fortschritte in der Behandlung ist das maligne Melanom nach wie vor die gefährlichste Form des Hautkrebses und für den Großteil der hautkrebsbedingten Todesfälle verantwortlich.

Doch woran erkennt man schwarzen Hautkrebs?

Welche Veränderungen an Muttermalen sollten aufmerksam machen?

Und wann ist es Zeit für einen Termin bei der Hautärztin oder beim Hautarzt?

In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ erklärt Dermatologin Teresa Maria Kränke, welche Menschen ein besonders hohes Risiko haben, an Hautkrebs zu erkranken, warum die Früherkennung entscheidend ist und worauf man bei Muttermalen achten sollte. Außerdem spricht sie über moderne Behandlungsmöglichkeiten sowie über die Chancen und Grenzen von Apps und Künstlicher Intelligenz bei der Hautkrebsfrüherkennung.

Eine Folge mit wertvollen Tipps für Ihre Hautgesundheit – denn beim schwarzen Hautkrebs gilt: Je früher er erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Q&A:

Warum ist es so wichtig, Hautkrebs früh zu erkennen?

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Produziert von The Voice Agency
13 Minuten
Seit 22. Juni 2026 verstärkt Dr. Bernd Leinich das Direktorium des LKH-Univ. Klinikum Graz als neuer Betriebsdirektor. Der gebürtige Grazer lernte das Uniklinikum erstmals mit 14 Jahren als Patient kennen. Sein weiterer Weg führte ihn über ein Jus- und Betriebswirtschaftsstudium, auch in die USA, danach in verantwortungsvolle Führungspositionen im Gesundheitswesen und zuletzt in die des Geschäftsführers des Gesundheitsfonds Steiermarks.

In dieser Folge spricht Bernd Leinich über seinen Führungsstil und die Herausforderungen, die er für das Uniklinikum Graz in den kommenden Jahren sieht. Er setzt dabei auf Zuhören, Verstehen und Gestalten. Bevor Veränderungen angestoßen werden, ist es ihm wichtig, bestehende Projekte kennenzulernen, auf Bewährtem aufzubauen und herauszufinden, wo tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Seine drei zentralen Schwerpunkte skizziert Leinich so: verbesserte Patient*innensteuerung und Nachsorge, Wirtschaftlichkeit und Produktivität als Grundlage einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung sowie Sinnstiftung und Mitarbeiter*innenzufriedenheit als zentrale Erfolgsfaktoren. Denn ein zukunftsfit aufgestelltes Universitätsklinikum braucht für den neuen Betriebsdirektor nicht nur moderne Strukturen, sondern vor allem engagierte Menschen. Einen solchen lernen wir in dieser Podcastfolge mit Bernd Leinich kennen, der erzählt, wo er Ausgleich zum Berufsalltag findet, wie er seine Batterien wieder auflädt und was für ihn persönlich Lebensqualität bedeutet.

Was würden Sie gerne den Betriebsdirektor des Uniklinikum Graz fragen?

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Produziert von: The Voice Agency
25 Minuten
Nach dem ersten richtig heißen Wochenende des Jahres läuft sie wieder auf Hochtouren – unsere körpereigene Klimaanlage. Schweiß ist vielen unangenehm – dabei wäre unser Körper ohne ihn schnell überhitzt. Aber weshalb geraten manche Menschen schon bei kleinen Belastungen ins Schwitzen, während andere kaum einen Tropfen verlieren? Und warum riecht Achselschweiß eigentlich anders als Schweiß an Händen oder Füßen?

Die Antworten auf diese und viele andere Fragen rund um‘s Thema „Schwitzen“ hat Dermatologin Dr. Maria-Lisa Repelnig vom LKH-Univ. Klinikum Graz. So erklärt sie in dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ zum Beispiel, wann starkes Schwitzen noch normal ist und ab wann eine sogenannte Hyperhidrose dahinterstecken kann. Weiters erfahren wir, welche Rolle die Körperhygiene spielt, welchen Einfluss Kleidung und Ernährung aufs Schwitzen haben und worin sich Deo und Antitranspirant unterscheiden – und wie man beides richtig verwendet. Außerdem fragen wir unsere Expertin, ob Hausmittel wie Salbei wirken und wann Behandlungen wie Botox oder die Iontophorese gegen übermäßiges Schwitzen eingesetzt werden können.

Was tun Sie gegen Achselschweiß?

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Produziert von: The Voice Agency
20 Minuten
Ein aufgeschlagenes Knie, eine Platzwunde am Kopf, ein eingezwickter Finger in der Autotür oder eine Murmel im Nasenloch: Mit Kindern kann im Alltag immer etwas passieren. Umso wichtiger ist es, in solchen Situationen ruhig zu bleiben und zu wissen, was zu tun ist – ob ein Pflaster für die Wundversorgung reicht oder man mit dem Nachwuchs gleich in die Notaufnahme fahren sollte.

In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ erklärt Kinderchirurg Dr. Uwe Weitzer, vielen auch als „Ninja-Doc“ bekannt, wie Eltern Verletzungen und Notfälle richtig einschätzen, welche Maßnahmen sie selbst ergreifen können und wann ein Arztbesuch notwendig ist. Man erfährt zudem, woran man eine „echte“ Gehirnerschütterung erkennt und warum die Erdnuss das am häufigsten unterschätze Teil ist, wenn’s ums Verschlucken geht.

Apropos verschlucken: Grundsätzlich gilt, was über die „richtige“ Röhre, sprich die Speiseröhre, in den Magen-Darm-Trakt gelangt, kommt ein bis drei Tage später auch auf natürlichem Wege wieder heraus. Egal, ob Legostein,

Glassplitter, Nagel oder andere kleine Gegenstände. Absolute Vorsicht ist laut Weitzer geboten, wenn Knopfbatterien oder Magnete verschluckt werden, da sie schwere inneren Verletzungen verursachen können. Auch, wenn der Nachwuchs Putzmittel getrunken hat, sollte sofort das Spital aufgesucht werden. „Am besten die Flüssigkeit oder die Flasche mit ins Krankenhaus bringen, das erleichtert die Behandlung“, so der Kinderchirurg.

Q&A:

Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen Sie?

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40 Minuten
Darmkrebs-Vorsorge rettet Leben!

„Seien Sie klug egoistisch, gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge und fordern Sie auch Ihre Lieben dazu auf, hinzugehen“, appelliert Peter Fickert, Leiter der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie des Uniklinikum Graz, besonderes an Menschen ab 45 Jahren. Der Grund: Darmkrebs gehört zu den wenigen Krebsarten, deren Vorstufen bei einer Vorsorgeuntersuchung (Darmspiegelung/Koloskopie) erkannt und sofort entfernt werden können. Dadurch wird die Krebserkrankung verhindert. Zwar haben in Österreich seit 2005 alle zwischen 45 und 75 Jahren Anspruch auf diese Untersuchung, doch das Angebot wird zu wenig genutzt. Deshalb werden Personen dieser Altersgruppe künftig direkt zur Untersuchung einladen. Die Steiermark ist dabei eine der Pilotregionen in Österreich. Im Podcast klärt Fickert die Mythen rund um die Koloskopie und informiert über den FIT-Test, bei dem verstecktes Blut im Stuhl nachgewiesen werden kann und der daher ebenfalls im Rahmen der Darmkrebsvorsorge zum Einsatz kommt. Zudem beschreibt der Internist die individuellen Behandlungsmöglichkeiten im Falle einer Krebsdiagnose.

Q&A:

Warum sollte man ab 45 Jahren mindestens alle zehn Jahre zur Darmkrebsvorsorge gehen?

Auf https://zertifikat.oeggh.at/  findet man die Institute/Niedergelassenen Ärzt*innen, die die Untersuchung nach dem „Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge“ durchführen.

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24 Minuten
Die überraschende Wahrheit über das Männerhormon

Wussten Sie, dass die Glatze eines Mannes auch ein Zeichen für einen hohen Testosteronspiegel sein kann? Oder, dass der Testosteronspiegel immer in der Früh und in nüchternem Zustand gemessen werden sollte, weil er sinkt, sobald etwas gegessen wird?

Das sind nur zwei der – für viele überraschenden – Fakten, die Assoz.-Prof. PD Dr. Stefan Pilz von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie des Uniklinikum Graz in dieser Podcastfolge zum Thema Testosteron auf Lager hat. Der Facharzt vermittelt darüberhinaus alles Wissenswerte über das Hormon, dass man nicht auf seine Rolle als männliches Sexualhormon reduzieren sollte. Denn Testosteron beeinflusst u. a. Energiehaushalt, Muskelmasse, Knochengesundheit und Stoffwechsel – und zwar sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Hat man(n) zu wenig Testosteron, kann ein sogenannter Hypogonadismus dahinterstecken. Alles zu Symptomen, Ursachen und Behandlung gibt’s ebenfalls in dieser Folge.

Q&A:

Warum sollte man von Anabolika die Finger lassen?

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24 Minuten
Wann ist der „richtige“ Zeitpunkt für ein Kind? Zwischen Karriereplänen, Partnerschaft, Gesundheit und persönlichen Lebensplänen wird diese Entscheidung für viele Frauen zunehmend komplex. Die Kryokonservierung von Eizellen kann eine Möglichkeit für Frauen sein, die Fruchtbarkeit für einen späteren Zeitpunkt zu erhalten.

Derzeit ist das Einfrieren von Eizellen und Eierstockgewebe in Österreich nur aus medizinischen Gründen erlaubt, etwa bei einer Krebserkrankung oder anderen fruchtbarkeitsschädigenden Therapien. Ab dem 1. April 2027 wird jedoch auch sogenanntes Social Egg Freezing – also das Einfrieren von Eizellen ohne medizinische Indikation – zulässig sein.

In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ erklärt Research-Prof. PD DDr. Martina Kollmann, Expertin für Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin an der Univ.-Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, wie das Einfrieren von Eizellen abläuft, welche Faktoren die Fruchtbarkeit besonders beeinflussen und mit welchen Kosten diese Behandlung verbunden ist. Eine Folge über medizinische Möglichkeiten, persönliche Entscheidungen – und die Frage, welche Erwartungen beim Thema Kinderwunsch realistisch sind.

Q&A:

Wie lange kann man eine Eizelle einfrieren?

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30 Minuten
Bürosessel-Salsa, Rückenschmerzen und gute Orgasmen – was das alles mit unserem Beckenboden zu tun hat, erklären in dieser Podcastfolge unsere Physiotherapeutinnen Nina Eller – sie ist auf der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe tätig – und Brigitta Gräßl von der Universitätsklinik für Urologie.

Ein geschwächter Beckenboden kann tatsächlich zu Rückenschmerzen oder zu Inkontinenz führen. Natürlich geht es auch um die Frage, ob und wie man den Beckenboden trainieren kann und wie digitale Trainings-Apps dabei helfen können. Für viele kann das eine niederschwellige und motivierende Möglichkeit sein, regelmäßig zu üben. Gleichzeitig betonen unsere Gesprächspartnerinnen, dass eine individuelle Anleitung durch spezialisierte Physiotherapeut*innen besonders bei Beschwerden oder Unsicherheiten sinnvoll und notwendig ist. Außerhalb des Uniklinikum Graz finden Sie alle Physiotherapeut*innen, die individuelle Diagnostik und maßgeschneiderte Trainingskonzepte für den Beckenboden anbieten, hier!

Liste der freiberufliche Physiotherapeut*Innen mit Spezialisierung auf Beckenboden: https://docs.google.com/document/u/0/d/1v3MddL5Gf7I8B5e1VWIffMwySF0xk3DF/mobilebasic

Q&A:

Wie trainieren Sie Ihren Beckenboden?

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33 Minuten
Alzheimer galt lange als Erkrankung, deren Verlauf kaum beeinflussbar ist. Doch das hat sich geändert: Seit dem vergangenen Herbst stehen auch in Österreich zwei neue medikamentöse Therapien zur Verfügung, die den Krankheitsverlauf im frühen Stadium um rund 30 Prozent verlangsamen können. Das entspricht etwa sechs bis sieben Monaten gewonnener Zeit.

Die Wirkstoffe Lecanemab und Donanemab greifen direkt in den Krankheitsprozess von Alzheimer ein und zählen damit zu den ersten Therapien, die den Verlauf der Erkrankung tatsächlich verzögern können.

In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Univ.-Ass. Dr. Stephan Seiler, Leiter der Demenzambulanz an der Univ.-Klinik für Neurologie, darüber, warum diese neuen Medikamente als echter Gamechanger in der Alzheimerbehandlung gelten und was dieser Fortschritt konkret für Betroffene und Angehörige bedeutet. Weiters erklärt Dr. Seiler, warum eine frühe Diagnose entscheidend für den Einsatz der neuen Therapien ist und welche Risiken es gibt. Auch wenn eine Behandlung mit einem der beiden neuen Medikamente nicht infrage kommt, gibt es viele verschiedene Therapien, um mit der Erkrankung lange gut zu leben.

Denn ein nachlassendes Gedächtnis muss nicht zwangsläufig sofort mit dem Verlust von Lebensqualität oder Selbstbestimmung einhergehen. Eines betont Seiler: So groß der Fortschritt auch ist – eine Heilung der Alzheimer-Erkrankung ist nach wie vor nicht möglich.

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27 Minuten
Die gute Nachricht vorweg: Eine Fettleber ist in vielen Fällen reversibel. Wer seine Leber entlastet – etwa durch Verzicht auf Alkohol, regelmäßige Bewegung und eine mediterrane Ernährung – kann die Erkrankung oft rasch in den Griff bekommen.

Warum Lebensstiländerungen die Therapie Nummer Eins bei der unterschätzten Volkskrankheit Fettleber sind, erklärt Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Martin Wagner, Facharzt für Innere Medizin an der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der Univ.- Klinik für Innere Medizin am Uniklinikum Graz.

In dieser Sprechstunde geht es außerdem um verbreitete Mythen und überraschende Fakten: Warum bis zu vier Tassen Kaffee pro Tag dem regenerationsfreudigsten Organ unseres Körpers guttun können, die Mariendistel ihrem Ruf als pflanzliches Wundermittel jedoch nicht gerecht wird und was es mit der Social-Media-Diagnose „Cortisol-Belly“ wirklich auf sich hat.

Dass diese Episode als erste „Sprechstunde am Uniklinikum“ im neuen Jahr erscheint, ist kein Zufall: Seit 2012 steht der Januar weltweit im Zeichen des „Dry January“ – ein Monat ohne Alkohol als bewusster Start in ein gesünderes Jahr. Davon profitiert nicht nur eine erkrankte Leber.

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27 Minuten
Ein kleiner Stolperer – und schon ist ein Knochen gebrochen. Was nach Pech aussieht, kann ein Warnsignal für Osteoporose sein. Rund 90.000 Brüche gehen in Österreich pro Jahr auf Osteoporose zurück.

Damit zählt Österreich zu den Ländern mit den höchsten Raten an Knochenbrüchen. Betroffen sei etwa jede zweite Frau über 50, bei Männern jeder Fünfte, erklärt Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Dimai von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie am Uniklinikum Graz in dieser Podcastfolge.

Besonders problematisch sind Wirbelkörperbrüche: Rund 70 Prozent bleiben zunächst unbemerkt, da sie oft ohne akute Schmerzen entstehen. Weiters spricht Dimai über das Risikoberechnungstool „FRAX“, neue Therapien und was jede*r selbst für die Knochengesundheit tun kann – etwa durch regelmäßigen Kraftsport.

Frei nach dem Motto: „Alles, was den Knochen belastet, tut ihm gut.“ Hören Sie rein, Ihrer Knochengesundheit zuliebe!

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24 Minuten
Die meisten von uns kennen Pilze in zwei Varianten: als köstliche Schwammerl auf dem Teller oder als unliebsame Schimmelpilze, die sich über Marmelade & Co. hermachen. Doch was verbindet essbare Pilze mit den Schimmelpilzen aus dem Kühlschrank Und: Können wir Menschen tatsächlich von innen verschimmeln?

Univ.-Prof. Dr. Robert Krause, Leiter der Klinischen Abteilung für Infektiologie am Uniklinikum Graz, nimmt uns in dieser Podcastfolge mit in die faszinierende Welt der Pilze. Er erklärt, warum Pilze nicht nur kulinarisch und biologisch spannend sind, sondern auch in der Medizin eine zentrale Rolle spielen.

Wir sprechen darüber, warum wir Menschen Pilzen zellentechnisch erstaunlich ähnlich sind, welche Pilzinfektionen im Alltag besonders häufig auftreten, etwa Nagel- oder Fußpilz, und wie ausgerechnet Schimmelpilze die moderne Medizin revolutioniert haben.

Hören Sie also hinein in diese Folge, in der die Erkenntnisse über Pilze und Pilzinfektionen sprichwörtlich wie die Schwammerl aus dem Boden – oder besser gesagt: aus dem Äther – wachsen.

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26 Minuten
Kurz vor ihrem 26. Geburtstag bekommt Olivia Knauß die Diagnose Akute Myeloische Leukämie (AML) – eine aggressive Form von Blutkrebs. Im zweiten Teil dieser „Sprechstunde am Uniklinikum“ geht es um Olivias Therapie, wie sie die Zeit als Patientin auf „ihrer alten“ Station erlebt hat und ob eine Stammzellentransplantation bei AML die letzte Behandlungsoption ist.

Gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Annkristin Heine, Leiterin der Klinischen Abteilung für Hämatologie am Uniklinikum Graz, erzählt Olivia von den langen Wochen der Therapie, was es auf der Station alles zur Ablenkung gibt und darüber, wie man es schafft, sich wieder ein großes Stück Lebensqualität zurückzuholen.

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