Sprechstunde am Uniklinikum

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# 91| Muttermal oder schwarzer Hautkrebs?
14.07.2026
17 Minuten
„Eine Hautstelle, die ich nicht kenne, die neu ist, und die wächst und – und im schlimmsten Fall noch knotig ist: Das ist ein Warnsignal!“, sagt Univ.-Prof. in Dr. in Teresa Maria Kränke, Leiterin des Hautkrebszentrums am Uniklinikum Graz.


Jedes Jahr erhalten in der Steiermark rund 300 bis 400 Menschen die Diagnose schwarzer Hautkrebs. Trotz großer Fortschritte in der Behandlung ist das maligne Melanom nach wie vor die gefährlichste Form des Hautkrebses und für den Großteil der hautkrebsbedingten Todesfälle verantwortlich.


Doch woran erkennt man schwarzen Hautkrebs?


Welche Veränderungen an Muttermalen sollten aufmerksam machen?


Und wann ist es Zeit für einen Termin bei der Hautärztin oder beim Hautarzt?


In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ erklärt Dermatologin Teresa Maria Kränke, welche Menschen ein besonders hohes Risiko haben, an Hautkrebs zu erkranken, warum die Früherkennung entscheidend ist und worauf man bei Muttermalen achten sollte. Außerdem spricht sie über moderne Behandlungsmöglichkeiten sowie über die Chancen und Grenzen von Apps und Künstlicher Intelligenz bei der Hautkrebsfrüherkennung.


Eine Folge mit wertvollen Tipps für Ihre Hautgesundheit – denn beim schwarzen Hautkrebs gilt: Je früher er erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.


Q&A:


Warum ist es so wichtig, Hautkrebs früh zu erkennen?





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# 90| Bernd Leinich, unser neuer Betriebsdirektor
24.06.2026
13 Minuten
Seit 22. Juni 2026 verstärkt Dr. Bernd Leinich das Direktorium des LKH-Univ. Klinikum Graz als neuer Betriebsdirektor. Der gebürtige Grazer lernte das Uniklinikum erstmals mit 14 Jahren als Patient kennen. Sein weiterer Weg führte ihn über ein Jus- und Betriebswirtschaftsstudium, auch in die USA, danach in verantwortungsvolle Führungspositionen im Gesundheitswesen und zuletzt in die des Geschäftsführers des Gesundheitsfonds Steiermarks.


In dieser Folge spricht Bernd Leinich über seinen Führungsstil und die Herausforderungen, die er für das Uniklinikum Graz in den kommenden Jahren sieht. Er setzt dabei auf Zuhören, Verstehen und Gestalten. Bevor Veränderungen angestoßen werden, ist es ihm wichtig, bestehende Projekte kennenzulernen, auf Bewährtem aufzubauen und herauszufinden, wo tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Seine drei zentralen Schwerpunkte skizziert Leinich so: verbesserte Patient*innensteuerung und Nachsorge, Wirtschaftlichkeit und Produktivität als Grundlage einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung sowie Sinnstiftung und Mitarbeiter*innenzufriedenheit als zentrale Erfolgsfaktoren. Denn ein zukunftsfit aufgestelltes Universitätsklinikum braucht für den neuen Betriebsdirektor nicht nur moderne Strukturen, sondern vor allem engagierte Menschen. Einen solchen lernen wir in dieser Podcastfolge mit Bernd Leinich kennen, der erzählt, wo er Ausgleich zum Berufsalltag findet, wie er seine Batterien wieder auflädt und was für ihn persönlich Lebensqualität bedeutet.


Was würden Sie gerne den Betriebsdirektor des Uniklinikum Graz fragen?





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# 89| Von Deo bis Botox: Was hilft gegen Schwitzen?
02.06.2026
25 Minuten
Nach dem ersten richtig heißen Wochenende des Jahres läuft sie wieder auf Hochtouren – unsere körpereigene Klimaanlage. Schweiß ist vielen unangenehm – dabei wäre unser Körper ohne ihn schnell überhitzt. Aber weshalb geraten manche Menschen schon bei kleinen Belastungen ins Schwitzen, während andere kaum einen Tropfen verlieren? Und warum riecht Achselschweiß eigentlich anders als Schweiß an Händen oder Füßen?


Die Antworten auf diese und viele andere Fragen rund um‘s Thema „Schwitzen“ hat Dermatologin Dr. Maria-Lisa Repelnig vom LKH-Univ. Klinikum Graz. So erklärt sie in dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ zum Beispiel, wann starkes Schwitzen noch normal ist und ab wann eine sogenannte Hyperhidrose dahinterstecken kann. Weiters erfahren wir, welche Rolle die Körperhygiene spielt, welchen Einfluss Kleidung und Ernährung aufs Schwitzen haben und worin sich Deo und Antitranspirant unterscheiden – und wie man beides richtig verwendet. Außerdem fragen wir unsere Expertin, ob Hausmittel wie Salbei wirken und wann Behandlungen wie Botox oder die Iontophorese gegen übermäßiges Schwitzen eingesetzt werden können.





Was tun Sie gegen Achselschweiß?








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# 88| Erste Hilfe bei Kindern: Zwischen Pflaster und Notaufnahme
12.05.2026
20 Minuten
Ein aufgeschlagenes Knie, eine Platzwunde am Kopf, ein eingezwickter Finger in der Autotür oder eine Murmel im Nasenloch: Mit Kindern kann im Alltag immer etwas passieren. Umso wichtiger ist es, in solchen Situationen ruhig zu bleiben und zu wissen, was zu tun ist – ob ein Pflaster für die Wundversorgung reicht oder man mit dem Nachwuchs gleich in die Notaufnahme fahren sollte.


In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ erklärt Kinderchirurg Dr. Uwe Weitzer, vielen auch als „Ninja-Doc“ bekannt, wie Eltern Verletzungen und Notfälle richtig einschätzen, welche Maßnahmen sie selbst ergreifen können und wann ein Arztbesuch notwendig ist. Man erfährt zudem, woran man eine „echte“ Gehirnerschütterung erkennt und warum die Erdnuss das am häufigsten unterschätze Teil ist, wenn’s ums Verschlucken geht.


Apropos verschlucken: Grundsätzlich gilt, was über die „richtige“ Röhre, sprich die Speiseröhre, in den Magen-Darm-Trakt gelangt, kommt ein bis drei Tage später auch auf natürlichem Wege wieder heraus. Egal, ob Legostein,


Glassplitter, Nagel oder andere kleine Gegenstände. Absolute Vorsicht ist laut Weitzer geboten, wenn Knopfbatterien oder Magnete verschluckt werden, da sie schwere inneren Verletzungen verursachen können. Auch, wenn der Nachwuchs Putzmittel getrunken hat, sollte sofort das Spital aufgesucht werden. „Am besten die Flüssigkeit oder die Flasche mit ins Krankenhaus bringen, das erleichtert die Behandlung“, so der Kinderchirurg.





Q&A:


Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen Sie?





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# 87| „Gehen Sie zur Darmkrebs- Vorsorge!“
21.04.2026
40 Minuten
Darmkrebs-Vorsorge rettet Leben!


„Seien Sie klug egoistisch, gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge und fordern Sie auch Ihre Lieben dazu auf, hinzugehen“, appelliert Peter Fickert, Leiter der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie des Uniklinikum Graz, besonderes an Menschen ab 45 Jahren. Der Grund: Darmkrebs gehört zu den wenigen Krebsarten, deren Vorstufen bei einer Vorsorgeuntersuchung (Darmspiegelung/Koloskopie) erkannt und sofort entfernt werden können. Dadurch wird die Krebserkrankung verhindert. Zwar haben in Österreich seit 2005 alle zwischen 45 und 75 Jahren Anspruch auf diese Untersuchung, doch das Angebot wird zu wenig genutzt. Deshalb werden Personen dieser Altersgruppe künftig direkt zur Untersuchung einladen. Die Steiermark ist dabei eine der Pilotregionen in Österreich. Im Podcast klärt Fickert die Mythen rund um die Koloskopie und informiert über den FIT-Test, bei dem verstecktes Blut im Stuhl nachgewiesen werden kann und der daher ebenfalls im Rahmen der Darmkrebsvorsorge zum Einsatz kommt. Zudem beschreibt der Internist die individuellen Behandlungsmöglichkeiten im Falle einer Krebsdiagnose.





Q&A:


Warum sollte man ab 45 Jahren mindestens alle zehn Jahre zur Darmkrebsvorsorge gehen?





Auf https://zertifikat.oeggh.at/  findet man die Institute/Niedergelassenen Ärzt*innen, die die Untersuchung nach dem „Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge“ durchführen.





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Über diesen Podcast

“Sprechstunde am Uniklinikum”, der Podcast, der das LKH-Univ. Klinikum Graz hörbar macht. Alle zwei Wochen sprechen wir mit Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Fachbereichen über spannende Themen aus dem (Spitals-)Alltag, der Forschung sowie der Gesundheitspolitik. Wir geben Ihnen exklusive Einblicke in unsere tägliche Arbeit und stellen Ihnen das Klinikum Graz näher vor – von den einzelnen Abteilungen bis hin zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Medizin, Pflege und Verwaltung. Website: https://www.uniklinikumgraz.at/sprechstunde
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# 87| „Gehen Sie zur Darmkrebs- Vorsorge!“
# 87| „Gehen Sie zur Darmkrebs- Vorsorge!“

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