Sprechstunde am Uniklinikum

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Episoden

# 86| Glatze = viel Testosteron?
31.03.2026
24 Minuten
Die überraschende Wahrheit über das Männerhormon


Wussten Sie, dass die Glatze eines Mannes auch ein Zeichen für einen hohen Testosteronspiegel sein kann? Oder, dass der Testosteronspiegel immer in der Früh und in nüchternem Zustand gemessen werden sollte, weil er sinkt, sobald etwas gegessen wird?


Das sind nur zwei der – für viele überraschenden – Fakten, die Assoz.-Prof. PD Dr. Stefan Pilz von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie des Uniklinikum Graz in dieser Podcastfolge zum Thema Testosteron auf Lager hat. Der Facharzt vermittelt darüberhinaus alles Wissenswerte über das Hormon, dass man nicht auf seine Rolle als männliches Sexualhormon reduzieren sollte. Denn Testosteron beeinflusst u. a. Energiehaushalt, Muskelmasse, Knochengesundheit und Stoffwechsel – und zwar sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Hat man(n) zu wenig Testosteron, kann ein sogenannter Hypogonadismus dahinterstecken. Alles zu Symptomen, Ursachen und Behandlung gibt’s ebenfalls in dieser Folge.


Q&A:


Warum sollte man von Anabolika die Finger lassen?


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# 85| Kryokonservierung: Fruchtbarkeit auf Eis gelegt
11.03.2026
24 Minuten
Wann ist der „richtige“ Zeitpunkt für ein Kind? Zwischen Karriereplänen, Partnerschaft, Gesundheit und persönlichen Lebensplänen wird diese Entscheidung für viele Frauen zunehmend komplex. Die Kryokonservierung von Eizellen kann eine Möglichkeit für Frauen sein, die Fruchtbarkeit für einen späteren Zeitpunkt zu erhalten.


Derzeit ist das Einfrieren von Eizellen und Eierstockgewebe in Österreich nur aus medizinischen Gründen erlaubt, etwa bei einer Krebserkrankung oder anderen fruchtbarkeitsschädigenden Therapien. Ab dem 1. April 2027 wird jedoch auch sogenanntes Social Egg Freezing – also das Einfrieren von Eizellen ohne medizinische Indikation – zulässig sein.


In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ erklärt Research-Prof. PD DDr. Martina Kollmann, Expertin für Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin an der Univ.-Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, wie das Einfrieren von Eizellen abläuft, welche Faktoren die Fruchtbarkeit besonders beeinflussen und mit welchen Kosten diese Behandlung verbunden ist. Eine Folge über medizinische Möglichkeiten, persönliche Entscheidungen – und die Frage, welche Erwartungen beim Thema Kinderwunsch realistisch sind.





Q&A:


Wie lange kann man eine Eizelle einfrieren?





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# 84| Beckenboden: Training, Fakten und Mythen
18.02.2026
30 Minuten
Bürosessel-Salsa, Rückenschmerzen und gute Orgasmen – was das alles mit unserem Beckenboden zu tun hat, erklären in dieser Podcastfolge unsere Physiotherapeutinnen Nina Eller – sie ist auf der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe tätig – und Brigitta Gräßl von der Universitätsklinik für Urologie.


Ein geschwächter Beckenboden kann tatsächlich zu Rückenschmerzen oder zu Inkontinenz führen. Natürlich geht es auch um die Frage, ob und wie man den Beckenboden trainieren kann und wie digitale Trainings-Apps dabei helfen können. Für viele kann das eine niederschwellige und motivierende Möglichkeit sein, regelmäßig zu üben. Gleichzeitig betonen unsere Gesprächspartnerinnen, dass eine individuelle Anleitung durch spezialisierte Physiotherapeut*innen besonders bei Beschwerden oder Unsicherheiten sinnvoll und notwendig ist. Außerhalb des Uniklinikum Graz finden Sie alle Physiotherapeut*innen, die individuelle Diagnostik und maßgeschneiderte Trainingskonzepte für den Beckenboden anbieten, hier!





Liste der freiberufliche Physiotherapeut*Innen mit Spezialisierung auf Beckenboden: https://docs.google.com/document/u/0/d/1v3MddL5Gf7I8B5e1VWIffMwySF0xk3DF/mobilebasic





Q&A:


Wie trainieren Sie Ihren Beckenboden?





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#83 | Neue Alzheimertherapie – ein echter Gamechanger?
27.01.2026
33 Minuten
Alzheimer galt lange als Erkrankung, deren Verlauf kaum beeinflussbar ist. Doch das hat sich geändert: Seit dem vergangenen Herbst stehen auch in Österreich zwei neue medikamentöse Therapien zur Verfügung, die den Krankheitsverlauf im frühen Stadium um rund 30 Prozent verlangsamen können. Das entspricht etwa sechs bis sieben Monaten gewonnener Zeit.


Die Wirkstoffe Lecanemab und Donanemab greifen direkt in den Krankheitsprozess von Alzheimer ein und zählen damit zu den ersten Therapien, die den Verlauf der Erkrankung tatsächlich verzögern können.


In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Univ.-Ass. Dr. Stephan Seiler, Leiter der Demenzambulanz an der Univ.-Klinik für Neurologie, darüber, warum diese neuen Medikamente als echter Gamechanger in der Alzheimerbehandlung gelten und was dieser Fortschritt konkret für Betroffene und Angehörige bedeutet. Weiters erklärt Dr. Seiler, warum eine frühe Diagnose entscheidend für den Einsatz der neuen Therapien ist und welche Risiken es gibt. Auch wenn eine Behandlung mit einem der beiden neuen Medikamente nicht infrage kommt, gibt es viele verschiedene Therapien, um mit der Erkrankung lange gut zu leben.


Denn ein nachlassendes Gedächtnis muss nicht zwangsläufig sofort mit dem Verlust von Lebensqualität oder Selbstbestimmung einhergehen. Eines betont Seiler: So groß der Fortschritt auch ist – eine Heilung der Alzheimer-Erkrankung ist nach wie vor nicht möglich.





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#82 | Fettleber: Was hilft wirklich dagegen?
07.01.2026
27 Minuten
Die gute Nachricht vorweg: Eine Fettleber ist in vielen Fällen reversibel. Wer seine Leber entlastet – etwa durch Verzicht auf Alkohol, regelmäßige Bewegung und eine mediterrane Ernährung – kann die Erkrankung oft rasch in den Griff bekommen.


Warum Lebensstiländerungen die Therapie Nummer Eins bei der unterschätzten Volkskrankheit Fettleber sind, erklärt Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Martin Wagner, Facharzt für Innere Medizin an der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der Univ.- Klinik für Innere Medizin am Uniklinikum Graz.


In dieser Sprechstunde geht es außerdem um verbreitete Mythen und überraschende Fakten: Warum bis zu vier Tassen Kaffee pro Tag dem regenerationsfreudigsten Organ unseres Körpers guttun können, die Mariendistel ihrem Ruf als pflanzliches Wundermittel jedoch nicht gerecht wird und was es mit der Social-Media-Diagnose „Cortisol-Belly“ wirklich auf sich hat.


Dass diese Episode als erste „Sprechstunde am Uniklinikum“ im neuen Jahr erscheint, ist kein Zufall: Seit 2012 steht der Januar weltweit im Zeichen des „Dry January“ – ein Monat ohne Alkohol als bewusster Start in ein gesünderes Jahr. Davon profitiert nicht nur eine erkrankte Leber.





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Über diesen Podcast

“Sprechstunde am Uniklinikum”, der Podcast, der das LKH-Univ. Klinikum Graz hörbar macht. Alle zwei Wochen sprechen wir mit Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Fachbereichen über spannende Themen aus dem (Spitals-)Alltag, der Forschung sowie der Gesundheitspolitik. Wir geben Ihnen exklusive Einblicke in unsere tägliche Arbeit und stellen Ihnen das Klinikum Graz näher vor – von den einzelnen Abteilungen bis hin zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Medizin, Pflege und Verwaltung. Website: https://www.uniklinikumgraz.at/sprechstunde
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