Vom ersten Mal und dem ungelebten Leben
vor 2 Wochen
Was prägt ein Leben: der erste Kuss, das Tattoo, das bleibt, oder
die Midlife-Krise, in der plötzlich alles infrage steht? Der
Kognitionswissenschaftler Fritz Breithaupt sagt: Nicht die
Ereignisse selbst formen unser Leben, sondern die Art und Weise,
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Was prägt ein Leben: der erste Kuss, das Tattoo, das bleibt, oder
die Midlife-Krise, in der plötzlich alles infrage steht? Der
Kognitionswissenschaftler Fritz Breithaupt sagt: Nicht die
Ereignisse selbst formen unser Leben, sondern die Art und Weise,
wie wir sie zu Erfahrungen machen. Warum werden manche Momente zu
Wendepunkten, während andere spurlos vergehen? Wie verwandelt sich
ein peinlicher Augenblick in eine Geschichte, die wir immer wieder
erzählen – oder in eine innere Narbe, an der wir festhalten? Und
was geschieht mit unseren Erinnerungen, wenn wir Erlebnisse ständig
wiederholen, durchdenken oder im Kopf alternative Lebensverläufe
entwerfen? Fritz Breithaupt, Professor für Germanistik und
Kognitionswissenschaft an der University of Pennsylvania, hat mit
seinem Buch «Einmal, zweimal, keinmal. Wie wir Erfahrungen machen»
eine Theorie des Erfahrungslebens vorgelegt. In der Sternstunde
Philosophie spricht er mit Olivia Röllin über die Faszination des
Neuen, die Macht der Wiederholung – und darüber, wie es gelingen
kann, auch in Zeiten permanenter Reizüberflutung mit Social Media
oder künstlicher Intelligenz zu tiefen, sinnstiftenden Erfahrungen
zu kommen, statt sich von Ereignis zu Ereignis treiben zu lassen.
die Midlife-Krise, in der plötzlich alles infrage steht? Der
Kognitionswissenschaftler Fritz Breithaupt sagt: Nicht die
Ereignisse selbst formen unser Leben, sondern die Art und Weise,
wie wir sie zu Erfahrungen machen. Warum werden manche Momente zu
Wendepunkten, während andere spurlos vergehen? Wie verwandelt sich
ein peinlicher Augenblick in eine Geschichte, die wir immer wieder
erzählen – oder in eine innere Narbe, an der wir festhalten? Und
was geschieht mit unseren Erinnerungen, wenn wir Erlebnisse ständig
wiederholen, durchdenken oder im Kopf alternative Lebensverläufe
entwerfen? Fritz Breithaupt, Professor für Germanistik und
Kognitionswissenschaft an der University of Pennsylvania, hat mit
seinem Buch «Einmal, zweimal, keinmal. Wie wir Erfahrungen machen»
eine Theorie des Erfahrungslebens vorgelegt. In der Sternstunde
Philosophie spricht er mit Olivia Röllin über die Faszination des
Neuen, die Macht der Wiederholung – und darüber, wie es gelingen
kann, auch in Zeiten permanenter Reizüberflutung mit Social Media
oder künstlicher Intelligenz zu tiefen, sinnstiftenden Erfahrungen
zu kommen, statt sich von Ereignis zu Ereignis treiben zu lassen.
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