Warum Drohnen-Software über unsere Sicherheit entscheidet
vor 2 Tagen
Die Überlegenheit bei Drohnen entscheidet sich in den Codezeilen
der Software
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 2 Tagen
Drohnen gelten traditionell als Hardware-Geschäft, doch die wahre
geopolitische Aufholjagd des Westens entscheidet sich bei der
Software. Über diese These diskutierten wir auf dem F.A.Z.-Kongress
unter dem Leitmotiv „Zukunft gestalten“ im Frankfurter Kap Europa
mit Lorenz Meier. Der Co-Gründer und CEO des deutsch-amerikanischen
Softwareunternehmens Auterion, der jüngst schon einmal Gast im
Digitalwirtschaft-Podcast war, verdeutlichte in dem Panel zum Thema
„Drohnen für unsere Sicherheit?“, warum ein gemeinsamer
Technologie-Standard für westliche Demokratien unerlässlich ist. In
dem Gespräch, das als Video bereits auf YouTube verfügbar ist und
nun in voller Länge als Audio-Premiere im F.A.Z.
Digitalwirtschaft-Podcast gesendet wird, räumt Meier mit dem
Missverständnis auf, die militärische und zivile Überlegenheit im
Drohnenbereich sei eine reine Materialschlacht. Vielmehr entscheide
die Intelligenz der Systeme über Erfolg und Sicherheit. Der Westen
müsse den Fokus zwingend auf flexibel skalierbare und sichere
Software legen, die schnelle Anpassungen an neue Bedrohungen
erlaube, statt sich in einer fragmentierten Hardware-Landschaft zu
verlieren. Meier, dessen technologische Wurzeln an der ETH Zürich
liegen und der als Architekt der modernen Drohnensteuerung gilt,
erläutert in diesem Kontext die Bedeutung des von ihm
mitentwickelten „PX4“-Standards. Dieser hat sich mittlerweile als
führende Open-Source-Lösung für Autopiloten etabliert. Darauf
aufbauend hat Auterion ein Betriebssystem entwickelt, das in der
Branche oft als das „Android der Lüfte“ bezeichnet wird und als
universelle Schnittstelle zwischen unterschiedlichsten
Hardware-Plattformen und den darauf laufenden Anwendungen fungiert.
Meier argumentiert in der neuen Podcast-Episode eindringlich für
herstellerübergreifende Kompatibilität. Nur durch einen gemeinsamen
Software-Standard und die Möglichkeit, Drohnenflotten durch simple
„Over-the-Air“-Updates kontinuierlich zu verbessern, könnten die
Handlungsfähigkeit und technologische Souveränität gewahrt werden.
So bietet der Mitschnitt den Zuhörern profunde Einblicke an der
Schnittstelle von Deep-Tech, Verteidigungspolitik sowie innovativer
Softwareentwicklung und macht anschaulich begreifbar, warum die
Sicherheit von morgen untrennbar mit den Codezeilen von heute
verbunden ist.
geopolitische Aufholjagd des Westens entscheidet sich bei der
Software. Über diese These diskutierten wir auf dem F.A.Z.-Kongress
unter dem Leitmotiv „Zukunft gestalten“ im Frankfurter Kap Europa
mit Lorenz Meier. Der Co-Gründer und CEO des deutsch-amerikanischen
Softwareunternehmens Auterion, der jüngst schon einmal Gast im
Digitalwirtschaft-Podcast war, verdeutlichte in dem Panel zum Thema
„Drohnen für unsere Sicherheit?“, warum ein gemeinsamer
Technologie-Standard für westliche Demokratien unerlässlich ist. In
dem Gespräch, das als Video bereits auf YouTube verfügbar ist und
nun in voller Länge als Audio-Premiere im F.A.Z.
Digitalwirtschaft-Podcast gesendet wird, räumt Meier mit dem
Missverständnis auf, die militärische und zivile Überlegenheit im
Drohnenbereich sei eine reine Materialschlacht. Vielmehr entscheide
die Intelligenz der Systeme über Erfolg und Sicherheit. Der Westen
müsse den Fokus zwingend auf flexibel skalierbare und sichere
Software legen, die schnelle Anpassungen an neue Bedrohungen
erlaube, statt sich in einer fragmentierten Hardware-Landschaft zu
verlieren. Meier, dessen technologische Wurzeln an der ETH Zürich
liegen und der als Architekt der modernen Drohnensteuerung gilt,
erläutert in diesem Kontext die Bedeutung des von ihm
mitentwickelten „PX4“-Standards. Dieser hat sich mittlerweile als
führende Open-Source-Lösung für Autopiloten etabliert. Darauf
aufbauend hat Auterion ein Betriebssystem entwickelt, das in der
Branche oft als das „Android der Lüfte“ bezeichnet wird und als
universelle Schnittstelle zwischen unterschiedlichsten
Hardware-Plattformen und den darauf laufenden Anwendungen fungiert.
Meier argumentiert in der neuen Podcast-Episode eindringlich für
herstellerübergreifende Kompatibilität. Nur durch einen gemeinsamen
Software-Standard und die Möglichkeit, Drohnenflotten durch simple
„Over-the-Air“-Updates kontinuierlich zu verbessern, könnten die
Handlungsfähigkeit und technologische Souveränität gewahrt werden.
So bietet der Mitschnitt den Zuhörern profunde Einblicke an der
Schnittstelle von Deep-Tech, Verteidigungspolitik sowie innovativer
Softwareentwicklung und macht anschaulich begreifbar, warum die
Sicherheit von morgen untrennbar mit den Codezeilen von heute
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