Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Woche
Wenn Arbeitnehmer Dienst nach Vorschrift leisten, dann gibt es zu
wenig Vertrauen und zu viel Kontrolle. In der Arbeitswelt
entwickeln wir uns gerade von linearen, kontrollierbaren Strukturen
zu multidimensionalen, komplexen Systemen mit Remote-Arbeit und
verteilten Teams. Und das erzeugt Druck! Rückwärtsgerichtete
Führung antwortet auf diese Komplexität mit mehr Kontrolle,
Bürokratie und Überwachung, was unsichere Situationen noch mehr
anspannt. Die Lösung, um Komplexität zu reduzieren, ist:
psychologische Sicherheit als Führungshebel und Vertrauen als
entwickelbare Fähigkeit. Denn gerade in Krisenzeiten mit
wirtschaftlichen Restrukturierungen und Personalabbau ist das
menschliche Bedürfnis nach psychologischer Sicherheit und innerer
Stabilität hoch. Mit Karin Lausch, Spiegel Bestsellerautorin von
"Trust Me" und "Feel Safe. Be Brave" spreche ich darüber, wie in
unsicheren Zeiten Vertrauen und sichere Beziehungen zu essentiellen
Faktoren werden. Teams leiden heute nicht an Einsatz und mangelnden
Ideen, sondern an Angst, Unsicherheit und Misstrauen. Warum fällt
es so schwer, Vertrauen zu schenken und sich verletzlich zu zeigen?
Weil in der Vergangenheit souveräne Führung mit „Antworten haben“
gleichgesetzt wurde. Moderne Führung erfordert jedoch
Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen statt Alleinverantwortung und
fordert uns auf, bewusst Unsicherheiten zeigen und nicht den
Anspruch zu haben, alles zu wissen und zu kennen. Zukunftsfähige
Führung lässt sich auf eine einzige Frage zurückführen: ob und wie
wir einander vertrauen. Vertrauen ist dabei keine
Persönlichkeitseigenschaft, sondern eine bewusste, tägliche
Entscheidung, wie Führung gestaltet wird. Drei Faktoren bauen
Vertrauen und psychologische Sicherheit ganz gezielt auf:
-Integrität, -Verletzlichkeit, -Transparenz und offene
Kommunikation. Menschen sind evolutionär darauf geprägt,
Widersprüche zu erkennen. Intransparenz und Widersprüchlichkeit
zwischen Worten und Handlungen von Führungskräften schüren
Misstrauen und zerstören Vertrauen. Die Lösung ist, sich auf den
eigenen Einflussbereich zu konzentrieren und täglich kleine
Entscheidungen für Vertrauen zu treffen. Im Team können
Führungskräfte durch offene Kommunikation, echtes Interesse an
Meinungen und Anerkennung für unbequeme Wahrheiten psychologische
Sicherheit zu schaffen. Vertrauensvolle Führung und
Leistungsorientierung schließen sich nicht aus: psychologische
Sicherheit ist sogar die Grundvoraussetzung für hohe Leistung und
emotionale Mitarbeiterbindung. Nur in sicheren Umgebungen können
Menschen ihr volles Potenzial entfalten. Die zukünftigen
Generationen brauchen Vertrauen, Sicherheit und persönliche
Entfaltung, für die großen Herausforderungen, denen sie
gegenüberstehen. Ganz besonders hat es mich gefreut, einen
umfangreichen Einblick hinter die Kulissen von Karin‘s Buchprozess
zu bekommen. Wir sprechen darüber, wie sie das Bücher schreiben
erlebt und organisiert hat, und was die Bücher wirtschaftlich für
ihr Business gemacht haben. In unserem Gespräch hörst Du: - weshalb
Vertrauen kein weiches Konzept ist, sondern ein harter
Wirtschaftsfaktor, - wie wir durch frühe Prägungen lernen, Gefühle
zu unterdrücken und zu funktionieren, - warum Vertrauen zuerst ein
Einsatz ohne Sicherheitsgarantie, doch mit potentiell großen
Gewinnen ist, - was der Unterschied ist zwischen Vertrauen und
Vertrautheit in Organisationen.
wenig Vertrauen und zu viel Kontrolle. In der Arbeitswelt
entwickeln wir uns gerade von linearen, kontrollierbaren Strukturen
zu multidimensionalen, komplexen Systemen mit Remote-Arbeit und
verteilten Teams. Und das erzeugt Druck! Rückwärtsgerichtete
Führung antwortet auf diese Komplexität mit mehr Kontrolle,
Bürokratie und Überwachung, was unsichere Situationen noch mehr
anspannt. Die Lösung, um Komplexität zu reduzieren, ist:
psychologische Sicherheit als Führungshebel und Vertrauen als
entwickelbare Fähigkeit. Denn gerade in Krisenzeiten mit
wirtschaftlichen Restrukturierungen und Personalabbau ist das
menschliche Bedürfnis nach psychologischer Sicherheit und innerer
Stabilität hoch. Mit Karin Lausch, Spiegel Bestsellerautorin von
"Trust Me" und "Feel Safe. Be Brave" spreche ich darüber, wie in
unsicheren Zeiten Vertrauen und sichere Beziehungen zu essentiellen
Faktoren werden. Teams leiden heute nicht an Einsatz und mangelnden
Ideen, sondern an Angst, Unsicherheit und Misstrauen. Warum fällt
es so schwer, Vertrauen zu schenken und sich verletzlich zu zeigen?
Weil in der Vergangenheit souveräne Führung mit „Antworten haben“
gleichgesetzt wurde. Moderne Führung erfordert jedoch
Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen statt Alleinverantwortung und
fordert uns auf, bewusst Unsicherheiten zeigen und nicht den
Anspruch zu haben, alles zu wissen und zu kennen. Zukunftsfähige
Führung lässt sich auf eine einzige Frage zurückführen: ob und wie
wir einander vertrauen. Vertrauen ist dabei keine
Persönlichkeitseigenschaft, sondern eine bewusste, tägliche
Entscheidung, wie Führung gestaltet wird. Drei Faktoren bauen
Vertrauen und psychologische Sicherheit ganz gezielt auf:
-Integrität, -Verletzlichkeit, -Transparenz und offene
Kommunikation. Menschen sind evolutionär darauf geprägt,
Widersprüche zu erkennen. Intransparenz und Widersprüchlichkeit
zwischen Worten und Handlungen von Führungskräften schüren
Misstrauen und zerstören Vertrauen. Die Lösung ist, sich auf den
eigenen Einflussbereich zu konzentrieren und täglich kleine
Entscheidungen für Vertrauen zu treffen. Im Team können
Führungskräfte durch offene Kommunikation, echtes Interesse an
Meinungen und Anerkennung für unbequeme Wahrheiten psychologische
Sicherheit zu schaffen. Vertrauensvolle Führung und
Leistungsorientierung schließen sich nicht aus: psychologische
Sicherheit ist sogar die Grundvoraussetzung für hohe Leistung und
emotionale Mitarbeiterbindung. Nur in sicheren Umgebungen können
Menschen ihr volles Potenzial entfalten. Die zukünftigen
Generationen brauchen Vertrauen, Sicherheit und persönliche
Entfaltung, für die großen Herausforderungen, denen sie
gegenüberstehen. Ganz besonders hat es mich gefreut, einen
umfangreichen Einblick hinter die Kulissen von Karin‘s Buchprozess
zu bekommen. Wir sprechen darüber, wie sie das Bücher schreiben
erlebt und organisiert hat, und was die Bücher wirtschaftlich für
ihr Business gemacht haben. In unserem Gespräch hörst Du: - weshalb
Vertrauen kein weiches Konzept ist, sondern ein harter
Wirtschaftsfaktor, - wie wir durch frühe Prägungen lernen, Gefühle
zu unterdrücken und zu funktionieren, - warum Vertrauen zuerst ein
Einsatz ohne Sicherheitsgarantie, doch mit potentiell großen
Gewinnen ist, - was der Unterschied ist zwischen Vertrauen und
Vertrautheit in Organisationen.
Weitere Episoden
53 Minuten
vor 1 Monat
55 Minuten
vor 2 Monaten
1 Stunde 12 Minuten
vor 2 Monaten
47 Minuten
vor 3 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.