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Beschreibung
vor 3 Wochen
In dieser Folge reden Fjalk und Bacon L'Orange über Batman - The
Movie von Ocean Software aus dem Jahre 1989 und klären dabei die
folgenden Fragen:
Ist es eine gelungene Filmumsetzung?
Wie viel Abwechslung und Level braucht eine Filmumsetzung?
Gibt es hier ein Paradebeispiel für ein überflüssiges Level?
Wer ist unser lieblings Batman? -Und warum das Michael Keaton
ist, für IMMER!
Was hat Ocean sonst noch so gemacht?
In dieser Episode nehmen wir uns die Filmumsetzung Batman: The
Movie von Ocean Software zur Brust und prüfen, ob der Sprung von
der Leinwand auf den Bildschirm gelingt. Dabei gehen wir
zentralen Fragen nach: Wie viel Abwechslung braucht ein gutes
Lizenzspiel? Gibt es überflüssige Level? Und welche
Batman-Interpretation bleibt uns am stärksten im Gedächtnis?
Der Titel erschien für eine ganze Armada an Heimcomputern – vom
Amiga über den Atari ST bis hin zu C64 und ZX Spectrum – und
präsentiert sich als bunte Mischung verschiedener Spielideen. Wir
schlüpfen in die Rolle des Dunklen Ritters und stellen uns dem
Joker in mehreren, lose verbundenen Szenarien.
Schon im ersten Level geht es zur Sache: In einer Chemiefabrik
werfen wir mit Batarangs um uns und kämpfen gegen endlos
nachrückende Gegnerhorden. Die Steuerung ist schnell erlernt,
doch das aggressive Spawn-Verhalten sorgt für knackige
Herausforderungen. Danach wechseln wir ins Batmobil und rasen
durch die Straßen von Gotham – ein Rennspiel-Abschnitt, der zwar
Abwechslung bringt, spielerisch aber nicht ganz überzeugen kann.
Im weiteren Verlauf erwarten uns Puzzle-Einlagen, bei denen wir
Hinweise kombinieren müssen, um den Plan des Jokers zu
durchkreuzen. Zeitdruck und Trial-and-Error stehen hier im
Vordergrund. Später steigen wir sogar ins Bat-Flugzeug und nehmen
bizarre Ballon-Gegner ins Visier – ein weiteres Beispiel für die
große, wenn auch nicht immer stimmige Vielfalt des Spiels.
Atmosphärisch bleibt jedoch ein schaler Beigeschmack: Die
ikonische Musik von Danny Elfman fehlt, und auch filmische
Zwischensequenzen sucht man vergeblich. Die Level wirken eher wie
aneinandergereihte Minispiele als wie eine zusammenhängende
Umsetzung der Vorlage.
Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf die
unterschiedlichen Versionen und ihre Eigenheiten. Unser Fazit
fällt gemischt aus: Trotz ordentlicher Ansätze und nostalgischem
Charme reicht es unterm Strich nur für eine solide 6,5. Für Fans
des Films durchaus einen Blick wert – doch wer eine dichte
Atmosphäre erwartet, könnte enttäuscht werden.
Mehr Informationen zu "Batman: The Movie" findest du auf unserer
Homepage unter https://www.spiele-archaeologen.de
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