Beschreibung

vor 1 Tag
Hilflosigkeit – wenn du das Gefühl hast, nichts tun zu können
Hilflosigkeit ist ein Gefühl, mit dem viele Menschen ungern in
Kontakt kommen. Und doch gibt es diese Momente: Situationen, in
denen wir feststecken, keinen Ausweg sehen und das Gefühl haben,
keine Kontrolle zu haben. Tanja beschreibt, dass sie durch ihre
starke Selbstwirksamkeit selten in Resonanz mit Hilflosigkeit geht
– und trotzdem kennt auch sie diese Zustände. Birgit erlebt
Hilflosigkeit vor allem im Kontakt mit anderen: Menschen, die sie
früher stark in die Fürsorge gebracht haben. In dieser Folge
sprechen Tanja und Birgit darüber: - Warum Hilflosigkeit ein
zutiefst subjektives Gefühl ist – und selten eine objektive
Tatsache - Was hinter dem Konzept der „erlernten Hilflosigkeit“
steckt - Wie manche Menschen dauerhaft in einer Art innerem Freeze
leben - Warum Hilflosigkeit oft mit dem Gefühl von „Ohnmacht“
verbunden ist – also dem Erleben, keine Macht zu haben - Wieso
diese Haltung manchmal sogar unbewusst „bequem“ sein kann - Und
warum es fast immer Menschen, Wege oder Unterstützung gibt – auch
wenn wir sie gerade nicht sehen Zentrale Erkenntnis: Nur weil es
sich gerade so anfühlt, heißt das nicht, dass du wirklich nichts
verändern kannst. Was dir helfen kann: Hilflosigkeit lässt sich
Schritt für Schritt hinterfragen – und auch durch kleine bewusste
Entscheidungen verändern. Zum Beispiel: Ein bewusstes „Ja“, obwohl
ein Teil von dir Angst hat Oder ein klares „Nein“, obwohl du sonst
automatisch zustimmen würdest ️ Fazit der Folge: Hilflosigkeit ist
kein Endzustand. Sie hat Gründe – aber sie muss nicht bleiben.
Weiterführende Studie: Martin Seligman – [Learned
Helplessness](https://www.simplypsychology.org/learned-helplessness.html):
Was du mitnimmst: Vielleicht die Erkenntnis, dass du mehr
Handlungsspielraum hast, als du gerade denkst. Und dass jeder
kleine Schritt ein Weg raus sein kann.
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