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Beschreibung
vor 2 Wochen
Dominique und Tim sprechen in dieser Folge über Product Portfolio
Management (auch: Produktportfolio Management oder PPM) und nehmen
dabei eine Perspektive ein, die viele aus ihrem Alltag sofort
wiedererkennen: Du sitzt im Refinement für dein Produkt,
verteidigst Prioritäten und versuchst, dein Team auf die nächsten
Schritte auszurichten. Gleichzeitig weißt du, dass neben dir andere
Produktteams an anderen Themen arbeiten, aber auf die gleichen
Ressourcen zugreifen müssen. Genau in diesen Situationen zeigt
sich, ob ein Produktportfolio wirklich aktiv gesteuert wird oder ob
Produkte einfach nebeneinander existieren und sich gegenseitig
ausbremsen bzw. um Ressourcen konkurrieren. Ein Produktportfolio
entsteht nicht erst durch eine bewusste Entscheidung. Es ist in
vielen Organisationen schlicht die Realität, sobald mehrere
Produkte parallel entwickelt werden. Spannend wird es erst bei der
Frage, wie bewusst damit umgegangen wird. Häufig bleibt jedes
Produkt für sich optimiert, während die übergreifende Perspektive
fehlt. Teams verbessern Features, Product Owner treiben ihre
Backlogs voran und trotzdem bleibt unklar, ob die
Gesamtorganisation ihre Ressourcen sinnvoll einsetzt. Genau hier
beginnt Product Portfolio Management, weil es die Brücke zwischen
Unternehmensstrategie und den einzelnen Produktentscheidungen
schlägt. In der Praxis zeigt sich schnell ein typisches Muster.
Ohne klares Product Portfolio Management entscheiden nicht Wirkung
und Strategie, sondern Lautstärke, Hierarchie und
Durchsetzungsfähigkeit von Einzelpersonen. Das Produkt mit den
meisten (oder stäksten) Stakeholdern gewinnt Aufmerksamkeit,
während andere Themen liegen bleiben. Diese Dynamik führt dazu,
dass Organisationen zwar viel entwickeln, aber nicht unbedingt das,
was sie wirklich voranbringt. Ein Produktportfolio braucht daher
mehr als eine Liste von Produkten. Es braucht eine gemeinsame
Richtung, in die bewusst gesteuert wird und aktive Entscheidungen
wo Zeit, Budget und Energie eingesetzt werden. Besonders greifbar
wird das, wenn man den Blick auf die eigene Organisation richtet.
Auch kleinere Setups mit wenigen Angeboten stehen ständig vor der
Entscheidung, worauf sie ihren Fokus legen. Zeit fließt in
bestimmte Formate, andere Themen werden bewusst zurückgestellt.
Diese Entscheidungen passieren nicht zufällig, sondern sind
Ausdruck eines Produktportfolio Denkens, selbst wenn es nicht
explizit so benannt wird. Für Product Owner und Produktmanager
entsteht hier oft ein Spannungsfeld. Sie sehen das Potenzial ihres
eigenen Produkts, stoßen aber an Grenzen, weil die Organisation an
anderer Stelle bewusst investiert. Hierdurch wird deutlich, warum
Product Portfolio Management mehr ist als ein theoretisches
Konzept. Es beeinflusst ganz konkret, welche Ideen umgesetzt werden
und welche liegen bleiben. Für dich als Produktverantwortliche oder
Produktverantwortlicher bedeutet das, nicht nur dein eigenes
Produkt im Blick zu haben. Du brauchst ein Verständnis dafür, wie
dein Produkt in das gesamte Produktportfolio passt und welchen
Beitrag es zur strategischen Ausrichtung leistet. Ohne diesen Blick
bleibt viel Energie in lokalen Optimierungen stecken, während die
eigentliche Wirkung auf Organisationsebene ausbleibt und ein
globales Suboptimum entsteht. Folgende ältere Episoden wurden im
Gespräch erwähnt: - Product Owner im skalierten Umfeld - Mit
mehreren Product Roadmaps arbeiten? - Product Principles Wie
bewusst wird bei euch entschieden, in welche Produkte ihr
investiert und welche Themen ihr liegen lasst? Habt ihr Situationen
erlebt in denen gutes oder schlecht Product Portfolio Management
einen echten Unterschied gemacht hat? Teilt eure Geschichten und
Erfahrungen doch mit uns und der Community. Hinterlasse gerne einen
Kommentar unter dem Blog-Artikels auf unserer Website oder auf
unserem Produktwerker LinkedIn-Beitrag.
Management (auch: Produktportfolio Management oder PPM) und nehmen
dabei eine Perspektive ein, die viele aus ihrem Alltag sofort
wiedererkennen: Du sitzt im Refinement für dein Produkt,
verteidigst Prioritäten und versuchst, dein Team auf die nächsten
Schritte auszurichten. Gleichzeitig weißt du, dass neben dir andere
Produktteams an anderen Themen arbeiten, aber auf die gleichen
Ressourcen zugreifen müssen. Genau in diesen Situationen zeigt
sich, ob ein Produktportfolio wirklich aktiv gesteuert wird oder ob
Produkte einfach nebeneinander existieren und sich gegenseitig
ausbremsen bzw. um Ressourcen konkurrieren. Ein Produktportfolio
entsteht nicht erst durch eine bewusste Entscheidung. Es ist in
vielen Organisationen schlicht die Realität, sobald mehrere
Produkte parallel entwickelt werden. Spannend wird es erst bei der
Frage, wie bewusst damit umgegangen wird. Häufig bleibt jedes
Produkt für sich optimiert, während die übergreifende Perspektive
fehlt. Teams verbessern Features, Product Owner treiben ihre
Backlogs voran und trotzdem bleibt unklar, ob die
Gesamtorganisation ihre Ressourcen sinnvoll einsetzt. Genau hier
beginnt Product Portfolio Management, weil es die Brücke zwischen
Unternehmensstrategie und den einzelnen Produktentscheidungen
schlägt. In der Praxis zeigt sich schnell ein typisches Muster.
Ohne klares Product Portfolio Management entscheiden nicht Wirkung
und Strategie, sondern Lautstärke, Hierarchie und
Durchsetzungsfähigkeit von Einzelpersonen. Das Produkt mit den
meisten (oder stäksten) Stakeholdern gewinnt Aufmerksamkeit,
während andere Themen liegen bleiben. Diese Dynamik führt dazu,
dass Organisationen zwar viel entwickeln, aber nicht unbedingt das,
was sie wirklich voranbringt. Ein Produktportfolio braucht daher
mehr als eine Liste von Produkten. Es braucht eine gemeinsame
Richtung, in die bewusst gesteuert wird und aktive Entscheidungen
wo Zeit, Budget und Energie eingesetzt werden. Besonders greifbar
wird das, wenn man den Blick auf die eigene Organisation richtet.
Auch kleinere Setups mit wenigen Angeboten stehen ständig vor der
Entscheidung, worauf sie ihren Fokus legen. Zeit fließt in
bestimmte Formate, andere Themen werden bewusst zurückgestellt.
Diese Entscheidungen passieren nicht zufällig, sondern sind
Ausdruck eines Produktportfolio Denkens, selbst wenn es nicht
explizit so benannt wird. Für Product Owner und Produktmanager
entsteht hier oft ein Spannungsfeld. Sie sehen das Potenzial ihres
eigenen Produkts, stoßen aber an Grenzen, weil die Organisation an
anderer Stelle bewusst investiert. Hierdurch wird deutlich, warum
Product Portfolio Management mehr ist als ein theoretisches
Konzept. Es beeinflusst ganz konkret, welche Ideen umgesetzt werden
und welche liegen bleiben. Für dich als Produktverantwortliche oder
Produktverantwortlicher bedeutet das, nicht nur dein eigenes
Produkt im Blick zu haben. Du brauchst ein Verständnis dafür, wie
dein Produkt in das gesamte Produktportfolio passt und welchen
Beitrag es zur strategischen Ausrichtung leistet. Ohne diesen Blick
bleibt viel Energie in lokalen Optimierungen stecken, während die
eigentliche Wirkung auf Organisationsebene ausbleibt und ein
globales Suboptimum entsteht. Folgende ältere Episoden wurden im
Gespräch erwähnt: - Product Owner im skalierten Umfeld - Mit
mehreren Product Roadmaps arbeiten? - Product Principles Wie
bewusst wird bei euch entschieden, in welche Produkte ihr
investiert und welche Themen ihr liegen lasst? Habt ihr Situationen
erlebt in denen gutes oder schlecht Product Portfolio Management
einen echten Unterschied gemacht hat? Teilt eure Geschichten und
Erfahrungen doch mit uns und der Community. Hinterlasse gerne einen
Kommentar unter dem Blog-Artikels auf unserer Website oder auf
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