Beschreibung
vor 1 Monat
Was wäre, wenn alles, was man dir in der Schule über politischen
Fortschritt beigebracht hat, nicht ganz dem entspräche, was
behauptet wird? Wenn der Weg von der Aristokratie über die
Monarchie zur Demokratie keine Erfolgsgeschichte ist – sondern
eine Geschichte des Verfalls?
Genau das behauptet Hans-Hermann Hoppe in seinem Essay „Von der
Aristokratie zur Monarchie zur Demokratie". Der Ökonom und
Philosoph dreht die gängige Geschichtserzählung komplett um – und
seine Argumente sind unbequem undprovokant.
Hoppes Ausgangspunkt: Menschen streiten sich über knappe Güter.
Vernünftige Menschen lösen das über klare Eigentumsregeln und
wenden sich an natürliche Autoritäten – an Persönlichkeiten, die
durch Leistung und Weisheit Ansehen erworben haben, den
Aristokraten. Das europäische Mittelalter kam diesem Ideal
erstaunlich nahe: Der König stand unter dem Recht, Besteuerung
brauchte Zustimmung, und jeder freie Mann war auf seinem Land
souverän.
Dann kam der Sündenfall. Der erste feudale König riss ein
Gewaltmonopol an sich – unterstützt vom Neid der Massen und von
Hofintellektuellen, die den Mythos eines Gesellschaftsvertrags
erfanden. Die Verfassung? Schützte nicht das Volk vor dem König –
sondern den König vor dem Volk. Sie formalisierte seine Macht zu
besteuern und Gesetze zu erlassen.
Und die Demokratie? Sie ersetzt den erblichen Eigentümer des
Staates durch wechselnde Verwalter, die kein Interesse am
langfristigen Wohl haben. Jeder kann jetzt am Privileg der
Besteuerung und Umverteilung teilhaben. Das
Ergebnis:explodierende Staatsschulden, Gesetzesflut, ein
militärisch-industrieller Komplex – und demokratische Wahlen, die
laut Hoppe zwangsläufig irgendwann skrupellose Demagogen nach
oben spülen, während Plutokraten im Hintergrund die Fädenziehen.
Klingt übertrieben? Dann schau dir die Welt um dich herum an. Was
davon ist Realität?
In dieser Folge besprechen wir Hoppes radikale Gegenerzählung.
Hier kannst du das Buch downloaden:
Hans-Hermann Hoppe - From Aristocracy to Monarchy to Democracy: A
Tale of Moral and Economic Folly and Decay
weitere Bücher zum Thema:
Amilcare Puviani – Theorie der sanften Plünderung
Herbert Spencer - Mensch gegen Staat
Lysander Spooner - Die Verfassung hat keine Autorität
Ludwig von Mises – Der allmächtige Staat
Walther Borgius - Die Ideenwelt des Anarchismus
Gustave de Molinari – Vom Kriege
Hans-Hermann Hoppe – Eigentum, Anarchie und Staat
Frédéric Bastiat - Der Staat & Das Gesetz
Franz Oppenheimer - Der Staat
Andreas Tiedkte – Die Erlöser
Albert Jay Nock – Unser Feind, der Staat
Für mehr Literatur zur individuellen Freiheit und
Wirtschaftsgeschichte klicke hier (oeconimus.com)
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