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Beschreibung
vor 2 Monaten
Nach weit verbreitetem Glaube befindet sich unsere moderne
Gesellschaft in einem „Zeitalter der Einsamkeit“ – doch war
früher wirklich alles besser? Welche sozialen Gruppen sind am
meisten von Einsamkeit betroffen? Was meinen wir überhaupt, wenn
wir von Einsamkeit sprechen? Wir sprechen mit dem Soziologen Dr.
Janosch Schobin über ein Phänomen, das schwerer zu fassen ist,
als es scheint.
Janosch Schobin forscht an der Universität Göttingen vor allem zu
Freundschaft, sozialer Isolation, Familie, Arbeit und Spiel.
Außerdem berät er die Bundesregierung im Kompetenznetz Einsamkeit
des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Frankfurt
am Main. Dort entwickelt er regelmäßig das Einsamkeitsbarometer
mit.
Bei De Gruyter Brill hat er den Beitrag "All The Lonely People?
Warum uns moderne Gesellschaften (noch) nicht einsamer machen"
veröffentlicht, im Band "Einsamkeit, Sinnsuche, Teilhabe".
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