Billige Polit-Punkte auf Gleis 5

Billige Polit-Punkte auf Gleis 5

vor 15 Stunden
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Beschreibung

vor 15 Stunden

Seit Anfang April ist der Salzburger Hauptbahnhof in den Medien
dauerpräsent. Über Drogenhandel, Gewalt, verwahrlosten Zustände
bis hin zu sexueller Gewalt prägen wurde berichtet. Während
nachhaltig Lösungen viel Zeit und Geld erfordern, wittern einige
Politiker die Chance, sich als Hardliner in Szene zu setzen.


Das Sicherheitsempfinden der Anwohner*innen schwindet. Die Spitze
des Eisbergs: Die Salzburger Nachrichten recherchierten den
fassungslosmachenden Fall eines 14-jährigen Mädchens, das mit dem
Versprechen nach Drogen in Wohnungen gelockt worden sei und dort
massiven sexuellen Missbrauch erfahren habe.


Nicht ganz zu Unrecht hat sich deswegen in den Medien und der
öffentliche Debatte der Begriff “Brennpunkt” etabliert. Auch wenn
etwa der Landespolizeidirektor Bernhard Rausch gegenüber dem ORF
angibt, dass es in jüngster Zeit keine “Häufungspunkte” gab. Dass
das Thema Bahnhof aber nun wieder heiß diskutiert wird, sollte
als Chance begriffen werden. Nur: Eine wirkliche Verbesserung der
Situation am Bahnhof und zwar für alle Beteiligten:
Anwohner*innen, Reisende und all jene Menschen, auf die man gern
abfällig schielt, ist ein politischer Kraftakt.


David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Sozialgeograf und
Armutsforscher Andreas Koch von der Uni-Salzburg, über den
Bahnhof und öffentliche Räume in Salzburg.


Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Billige Polit-Punkte
auf Gleis 5“ von David Mehlhart lesen.





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Redaktion: David Mehlhart


Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
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