Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast Archiv
84 Episoden
26 Minuten
Auf dem Residenzplatz bekommen 2027 „Seiler & Speer“ die große Bühne. Das dritte Jahr in Folge machen Männer die Headliner und Frauen machen Platz. Und das ausgerechnet für den umstrittenen Musiker Christopher Seiler. Ist es bei ihm schon Zeit für eine zweite Chance? Und was sagt dieses Line-Up über das kulturelle Selbstverständnis der Stadt aus?
In dieser Werkspost spricht Katja Ilnizki mit Kulturjournalistin, Moderatorin und Stand-Up-Comedienne Larissa Schütz über Haltung in der Unterhaltung.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Wie viel Haltung braucht Bühne – Oder: Wie viel Bühne braucht Haltung?“ von Katja Klnizki lesen.
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Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch.
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Redaktion: Katja Ilnizki
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
In dieser Werkspost spricht Katja Ilnizki mit Kulturjournalistin, Moderatorin und Stand-Up-Comedienne Larissa Schütz über Haltung in der Unterhaltung.
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Redaktion: Katja Ilnizki
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
27 Minuten
Wenn die Sommerregelung hat etwas Entscheidendes eindrücklich gezeigt: Es geht. Zwei Monate lang wurde der Autoverkehr rund um die Altstadt eingeschränkt. Dass sich die Autofahrerparteien ÖVP und FPÖ über die Regelung laut echauffierten ist freilich wenig verwunderlich.
Doch das Fahrverbot in der Salzburger Innenstadt für zwei Monate im Sommer greift zu kurz. Eine autofreie Altstadt ist an der Salzach längst überfällig. Die Stadtregierung ist immer noch zu zurückhaltend bei der Verkehrsberuhigung. Aus dem Versuch sollte endlich eine Entscheidung werden.
Stefanie Ruep spricht in dieser Werkspost mit den Mobilitätsplanerinnen Lina Mosshammer und Ursula Witzmann-Müller
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Autofreie Altstadt das ganze Jahr statt Sommerregelung“ von Stefanie Ruep lesen.
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Redaktion: Stefanie Ruep
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
Doch das Fahrverbot in der Salzburger Innenstadt für zwei Monate im Sommer greift zu kurz. Eine autofreie Altstadt ist an der Salzach längst überfällig. Die Stadtregierung ist immer noch zu zurückhaltend bei der Verkehrsberuhigung. Aus dem Versuch sollte endlich eine Entscheidung werden.
Stefanie Ruep spricht in dieser Werkspost mit den Mobilitätsplanerinnen Lina Mosshammer und Ursula Witzmann-Müller
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Redaktion: Stefanie Ruep
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
25 Minuten
Wer bekommt wie viel Raum in unserer Gesellschaft? Salzburg ist, wie so viele andere Städte auch, von Männern und für Männer gemacht. Aber nicht aus Böswillen. Die autozentrierte Stadtplanung ist ein Ergebnis der Nachkriegszeit. Asphalt und Beton sind historisch gewachsen, weil sie dem Ideal der sogenannten „autogerechten Stadt“ folgen. In den 50er und 60er Jahren haben wir das Wohnen, Arbeiten und Konsumieren klar getrennt. Entsprechend richtet sich auch die Stadtplanung nach den Prototypen der männlichen Vollzeit-Pendler von damals aus.
Beweg dich durch Salzburg und du hast die Antwort in Beton gegossen: breite Straßen und graue Parkplätze. Davon aber viele. Der öffentliche Raum gehört dem Auto und dem, der es fährt. Was diese Idee ignoriert? Die Lebensrealität der mehrheitlichen Bevölkerung von heute. Es ist Zeit, den Gegenentwurf aus der Schublade zu holen. Feministische Stadtplanung schafft Orte, die für alle Menschen funktionieren.
Katja Ilnizki spricht in dieser Episode mit Architektin Ursula Spannberger über Feministische Stadtplanung.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Feministische Stadtplanung“ von Katja Ilnizki lesen.
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Beweg dich durch Salzburg und du hast die Antwort in Beton gegossen: breite Straßen und graue Parkplätze. Davon aber viele. Der öffentliche Raum gehört dem Auto und dem, der es fährt. Was diese Idee ignoriert? Die Lebensrealität der mehrheitlichen Bevölkerung von heute. Es ist Zeit, den Gegenentwurf aus der Schublade zu holen. Feministische Stadtplanung schafft Orte, die für alle Menschen funktionieren.
Katja Ilnizki spricht in dieser Episode mit Architektin Ursula Spannberger über Feministische Stadtplanung.
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Redaktion: Katja Ilnizki
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
24 Minuten
Mit dem geplanten „Gastarbeiter“-Denkmal erhält Salzburg erstmals eine öffentliche Würdigung jener Menschen, die maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufbau Österreichs beigetragen haben. Gleichzeitig setzt das Denkmal ein seltenes Zeichen für die Anerkennung der Leistung arbeitender Menschen. Dass ÖVP und FPÖ das Projekt im Gemeinderat ablehnten, stößt auf Kritik – insbesondere die Haltung der ÖVP wirkt angesichts ihrer eigenen politischen Geschichte widersprüchlich.
Thomas Neuhold spricht in dieser Episode mit Tarik Mete von der SPÖ über Arbeitsmigration und das neue Gastarbeiter:innendenkmal.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Ein Denkmal für Arbeiterinnen und Arbeiter“ von Thomas Neuhold lesen.
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Redaktion: Thomas Neuhold
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
Thomas Neuhold spricht in dieser Episode mit Tarik Mete von der SPÖ über Arbeitsmigration und das neue Gastarbeiter:innendenkmal.
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Redaktion: Thomas Neuhold
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
29 Minuten
Der rasante Gletscherschwund – etwa an der Pasterze und am Kitzsteinhorn – zeigt die Folgen der Klimakrise deutlich. Während Salzburgs Identität eng mit Schnee und Wintersport verbunden ist, führen steigende Temperaturen bereits zu späteren Saisonstarts. Gleichzeitig steht die Landesregierung wegen ihrer Klimapolitik in der Kritik: Neben ökologischen Folgen drohen bei Nichteinhaltung der Klimaziele auch finanzielle Konsequenzen durch mögliche Strafzahlungen der EU.
Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Martina Berthold von den Grünen und Bernhard Salcher von der Universität Salzburg darüber, warum das Gletscherschmelzen symptomatisch für die Klimakrise ist und was die auswirkungen auf die Gesellschaft sind.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Das Ende des ewigen Winters – Salzburgs Gletscher sterben“ von Lukas Oberauerlesen.
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Redaktion: Lukas Oberauer
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Martina Berthold von den Grünen und Bernhard Salcher von der Universität Salzburg darüber, warum das Gletscherschmelzen symptomatisch für die Klimakrise ist und was die auswirkungen auf die Gesellschaft sind.
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Redaktion: Lukas Oberauer
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
24 Minuten
Queeres Leben ist auch am Land präsent, bleibt jedoch oft unsichtbar. Wer nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht fühlt sich im Ort oft beobachtet, allein oder hat Angst vor Ablehnung. Deshalb ist Sichtbarkeit am Land so wichtig. Initiativen wie die Heublumen im Pinzgau schaffen mit Pride-Paraden, einem queeren Volksfest sowie regelmäßigen Treffen wichtige Orte der Sichtbarkeit, Begegnung und Unterstützung. Gerade für junge Menschen sind solche Angebote und sichtbare Vorbilder entscheidend, um die eigene Identität selbstbewusst entwickeln zu können. Sie merken dadurch, dass sie mit ihren Erfahrungen nicht allein sind.
Auch das Projekt „queer durchs Land“ der HOSI Salzburg verstärkt die queere Jugendarbeit in den Salzburger Gauen und bietet gemeinsam mit den Heublumen Beratung sowie Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Vereine.
Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Florian Niederseer, Gründer und Obperson des Vereins Heublume, über Pride Parades, das Heublumenfest und das queere Leben am Land.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Jedes Dorf braucht einen Regenbogen“ von Stefanie Ruep lesen.
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Redaktion: Stefanie Ruep
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Auch das Projekt „queer durchs Land“ der HOSI Salzburg verstärkt die queere Jugendarbeit in den Salzburger Gauen und bietet gemeinsam mit den Heublumen Beratung sowie Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Vereine.
Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Florian Niederseer, Gründer und Obperson des Vereins Heublume, über Pride Parades, das Heublumenfest und das queere Leben am Land.
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Redaktion: Stefanie Ruep
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
23 Minuten
Wenn Universitäten sparen müssen, geraten oft kleine und spezialisierte Studienrichtungen ins Visier. Warum Einrichtungen wie das Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte in Salzburg dennoch unverzichtbar sind und weit mehr leisten als wirtschaftlich verwertbares Wissen zu produzieren, zeigt ein Blick auf ihre gesellschaftliche Bedeutung.
David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Susanne Plietzsch, Professorin für jüdische Kulturgeschichte darüber, warum sogenannte Orchideenfächer wichtig für die Gesellschaft sind.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Die Nische stärken“ von David Mehlhart lesen.
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Redaktion: David Mehlhart
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Susanne Plietzsch, Professorin für jüdische Kulturgeschichte darüber, warum sogenannte Orchideenfächer wichtig für die Gesellschaft sind.
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Redaktion: David Mehlhart
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
25 Minuten
Boomer und Zoomer sind zwei Generationen, aufgewachsen in völlig unterschiedlichen Welten. Die Wertvorstellungen lagen selten weiter auseinander. Die Baby-Boomer dominieren noch die Politik. Als bevölkerungsstärkste Generation bestimmen sie die Wahlurnen. Was beiderseits fehlt, sind Verständnis und Verständigung. Dafür braucht es verlässliche Daten, Sachargumente und eine Portion Kompromissbereitschaft.
Diese Werkspost taucht in die Generationenforschung ein. Sie versucht zu verstehen, warum vor allem zwischen zwei Generationen die Luft brennt. Und, warum es insbesondere in der Verkehrspolitik um mehr geht als das eigene Auto.
Katja Ilnizki spricht in dieser Episode mit Generationenübersetzerin Susanne Vietz darüber, wie Generationen (wieder) ins Gespräch kommen und dabei womöglich sogar einen Konsens finden können.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Zwischen Boomern und Zoomern:
Wie Generationen ins Gespräch kommen“ von Katja Ilnitzki lesen.
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Redaktion: Katja Ilnizki
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Diese Werkspost taucht in die Generationenforschung ein. Sie versucht zu verstehen, warum vor allem zwischen zwei Generationen die Luft brennt. Und, warum es insbesondere in der Verkehrspolitik um mehr geht als das eigene Auto.
Katja Ilnizki spricht in dieser Episode mit Generationenübersetzerin Susanne Vietz darüber, wie Generationen (wieder) ins Gespräch kommen und dabei womöglich sogar einen Konsens finden können.
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Wie Generationen ins Gespräch kommen“ von Katja Ilnitzki lesen.
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Redaktion: Katja Ilnizki
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
29 Minuten
Das Motto des diesjährigen Eurovision Song Contest in Wien lautet „United by Music“. Doch wie geeint ist Österreich politisch tatsächlich? Zwischen Stadt und Land, Regierung und Opposition sowie neuen gesellschaftlichen Konfliktlinien zeigen sich deutliche Spannungen.
Während in der Stadtregierung eine rot-rot-grüne Mehrheit regiert, sitzt in der Landesregierung ein schwarz beziehungsweise türkis-blaues Bündnis. Historisch standen sich vor allem die bürgerliche ÖVP und die sozialdemokratische SPÖ gegenüber.
Heute prägen zusätzlich Themen wie Migration, Klimawandel, Teuerung, Feminismus oder queere Lebensrealitäten die politische Debatte.
Doch Salzburg ist nicht neu gespalten, aufgrund von neuen Problemen verschieben sich lediglich die Konfliktlinien. Parteien, wie FPÖ, Neos, KPÖ+ und Grüne, decken diese neuen Themen und damit einhergehende Konflikte stärker ab, was sich auch im Wahlverhalten spiegelt.
Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Politikwissenschaftler Reinhard Heinisch von der Uni Salzburg über die politische Polarisierung in Stadt, Land und Bund.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „United by music – oder die altbekannte Spaltung“ von Lukas Oberauer lesen.
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Redaktion: Lukas Oberauer
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Während in der Stadtregierung eine rot-rot-grüne Mehrheit regiert, sitzt in der Landesregierung ein schwarz beziehungsweise türkis-blaues Bündnis. Historisch standen sich vor allem die bürgerliche ÖVP und die sozialdemokratische SPÖ gegenüber.
Heute prägen zusätzlich Themen wie Migration, Klimawandel, Teuerung, Feminismus oder queere Lebensrealitäten die politische Debatte.
Doch Salzburg ist nicht neu gespalten, aufgrund von neuen Problemen verschieben sich lediglich die Konfliktlinien. Parteien, wie FPÖ, Neos, KPÖ+ und Grüne, decken diese neuen Themen und damit einhergehende Konflikte stärker ab, was sich auch im Wahlverhalten spiegelt.
Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Politikwissenschaftler Reinhard Heinisch von der Uni Salzburg über die politische Polarisierung in Stadt, Land und Bund.
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Redaktion: Lukas Oberauer
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
26 Minuten
Mit den beiden präventiven Abschüssen von Wölfen inszeniert sich Jagd- und Naturschutzlandesrätin Marlene Svazek (FPÖ) als Kämpferin für die Anliegen der Almbauern. Doch mit der neuen Wolfsverordnung macht die FPÖ-Chefin den Landwirten nur falsche Hoffnungen. Denn zwei Wölfe im Innergebirg abzuschießen, wird nicht zu weniger Rissen von Ziegen und Schafen führen. Die präsentierte Verschärfung ist nichts als populistische Symbolpolitik, um den Betroffenen zu vermitteln, dass irgendetwas getan wird.
Anstatt den betroffenen Bauern vorzugaukeln, die beiden präventiven Abschüsse würden etwas bringen, sollten in Salzburg endlich wirkliche Präventivmaßnahmen ergriffen werden. Die Herden können mit Zäune, Hunde und Hirten geschützt werden. Statt pauschal zu sagen, das geht in unserer kleinräumigen Landwirtschaft nicht. Was nicht heißt, dass es gar keine Abschüsse geben soll. Nähert sich ein Wolf trotz der Herdenschutzmaßnahmen mehrfach einer Weide oder reißt Tiere, sollte er geschossen werden.
Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Lukas Ende vom Naturschutzbund über die präventiven Wolfsabschüsse im Land Salzburg.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Präventive Wolfsabschüsse werden keine Schafe schützen“ von Stefanie Ruep lesen.
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Redaktion: Stefanie Ruep
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Anstatt den betroffenen Bauern vorzugaukeln, die beiden präventiven Abschüsse würden etwas bringen, sollten in Salzburg endlich wirkliche Präventivmaßnahmen ergriffen werden. Die Herden können mit Zäune, Hunde und Hirten geschützt werden. Statt pauschal zu sagen, das geht in unserer kleinräumigen Landwirtschaft nicht. Was nicht heißt, dass es gar keine Abschüsse geben soll. Nähert sich ein Wolf trotz der Herdenschutzmaßnahmen mehrfach einer Weide oder reißt Tiere, sollte er geschossen werden.
Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Lukas Ende vom Naturschutzbund über die präventiven Wolfsabschüsse im Land Salzburg.
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Redaktion: Stefanie Ruep
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
24 Minuten
Seit Anfang April ist der Salzburger Hauptbahnhof in den Medien dauerpräsent. Über Drogenhandel, Gewalt, verwahrlosten Zustände bis hin zu sexueller Gewalt prägen wurde berichtet. Während nachhaltig Lösungen viel Zeit und Geld erfordern, wittern einige Politiker die Chance, sich als Hardliner in Szene zu setzen.
Das Sicherheitsempfinden der Anwohner*innen schwindet. Die Spitze des Eisbergs: Die Salzburger Nachrichten recherchierten den fassungslosmachenden Fall eines 14-jährigen Mädchens, das mit dem Versprechen nach Drogen in Wohnungen gelockt worden sei und dort massiven sexuellen Missbrauch erfahren habe.
Nicht ganz zu Unrecht hat sich deswegen in den Medien und der öffentliche Debatte der Begriff “Brennpunkt” etabliert. Auch wenn etwa der Landespolizeidirektor Bernhard Rausch gegenüber dem ORF angibt, dass es in jüngster Zeit keine “Häufungspunkte” gab. Dass das Thema Bahnhof aber nun wieder heiß diskutiert wird, sollte als Chance begriffen werden. Nur: Eine wirkliche Verbesserung der Situation am Bahnhof und zwar für alle Beteiligten: Anwohner*innen, Reisende und all jene Menschen, auf die man gern abfällig schielt, ist ein politischer Kraftakt.
David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Sozialgeograf und Armutsforscher Andreas Koch von der Uni-Salzburg, über den Bahnhof und öffentliche Räume in Salzburg.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Billige Polit-Punkte auf Gleis 5“ von David Mehlhart lesen.
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Redaktion: David Mehlhart
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Das Sicherheitsempfinden der Anwohner*innen schwindet. Die Spitze des Eisbergs: Die Salzburger Nachrichten recherchierten den fassungslosmachenden Fall eines 14-jährigen Mädchens, das mit dem Versprechen nach Drogen in Wohnungen gelockt worden sei und dort massiven sexuellen Missbrauch erfahren habe.
Nicht ganz zu Unrecht hat sich deswegen in den Medien und der öffentliche Debatte der Begriff “Brennpunkt” etabliert. Auch wenn etwa der Landespolizeidirektor Bernhard Rausch gegenüber dem ORF angibt, dass es in jüngster Zeit keine “Häufungspunkte” gab. Dass das Thema Bahnhof aber nun wieder heiß diskutiert wird, sollte als Chance begriffen werden. Nur: Eine wirkliche Verbesserung der Situation am Bahnhof und zwar für alle Beteiligten: Anwohner*innen, Reisende und all jene Menschen, auf die man gern abfällig schielt, ist ein politischer Kraftakt.
David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Sozialgeograf und Armutsforscher Andreas Koch von der Uni-Salzburg, über den Bahnhof und öffentliche Räume in Salzburg.
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Redaktion: David Mehlhart
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
26 Minuten
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten. Diesmal kommen solche ausgerechnet aus dem ewigen Jammertal der Salzburger Verkehrspolitik. Das Busnetz hat neue Linien bekommen, die Takte werden spürbar verdichtet. Oder anders gesagt: Bei den Öffis ist in der jüngeren Vergangenheit einiges weitergegangen, auch wenn es noch viel Nachholbedarf gibt, wie die unten im Infoteil angehängten Zahlen deutlich machen. Die Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte lassen sich eben nicht mit einem Fingerschnippen aufholen.
Und gleich noch eine gute Nachricht: Läuft alles nach Plan, dann wird die Stadt Salzburg noch heuer mit dem S-Bike ein Leihradsystem bekommen. In der ersten Phase soll es rund 600 Leihräder mit über 60 Stationen geben. Die Kosten von rund 1,66 Millionen Euro pro Jahr teilen sich Land und Stadt Salzburg, der Verkehrsverbund ist als Partner an Bord. Aus Sicht der Verkehrsplanung kann das S-Bike-System vor allem eines bringen: Die letzte Meile von und zu den Haltstellen wird vereinfacht. Schnelle Wege in der Stadt können ebenfalls mit dem Leihrad absolviert werden. Zielgruppe sind damit in erster Linie die Salzburger und Salzburgerinnen.
Thomas Neuhold spricht in dieser Episode mit Stadträtin Anna Schiester, über das S-Bike und den öffentlichen Verkehr.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Das S-Bike ist eine Chance für Salzburg“ von Thomas Neuhold lesen.
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Redaktion: Thomas Neuhold
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
Und gleich noch eine gute Nachricht: Läuft alles nach Plan, dann wird die Stadt Salzburg noch heuer mit dem S-Bike ein Leihradsystem bekommen. In der ersten Phase soll es rund 600 Leihräder mit über 60 Stationen geben. Die Kosten von rund 1,66 Millionen Euro pro Jahr teilen sich Land und Stadt Salzburg, der Verkehrsverbund ist als Partner an Bord. Aus Sicht der Verkehrsplanung kann das S-Bike-System vor allem eines bringen: Die letzte Meile von und zu den Haltstellen wird vereinfacht. Schnelle Wege in der Stadt können ebenfalls mit dem Leihrad absolviert werden. Zielgruppe sind damit in erster Linie die Salzburger und Salzburgerinnen.
Thomas Neuhold spricht in dieser Episode mit Stadträtin Anna Schiester, über das S-Bike und den öffentlichen Verkehr.
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Redaktion: Thomas Neuhold
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24 Minuten
In Salzburg gibt es Betriebe, die gesellschaftliche Verantwortung nicht nur propagieren, sondern sie auch leben: Das Restaurant Schmankerl in der Stadt Salzburg, die Second-Hand Shops Tao oder Anderskompetent mit ihren vielseitigen Projekten. All diese Initiativen geben Menschen, welche auf dem regulären Arbeitsmarkt kaum Chancen hätten, eine Perspektive und zeigen, dass Inklusion nicht von Mitleid, sondern von Mut und echtem Willen zur integrativen Teilhabe lebt.
Diese Initiativen schaffen Selbstständigkeit, Zugehörigkeit und entlasten gleichzeitig das Sozialsystem. Und trotzdem kämpfen genau diese Projekte jedes Jahr ums Überleben, gefangen zwischen befristeten Fördertöpfen und endlosen Anträgen. Wenn soziale Einrichtungen mehr Zeit mit Bürokratie als mit Menschen verbringen, läuft etwas falsch. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass auch die Politik zeigt, was sie kann – mit langfristiger Unterstützung statt kurzfristiger Versprechen.
Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Christian Moik, Geschäftsführer der Soziale Arbeit GmbH, über die Reintegration in den Arbeitsmarkt.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Zwischen Küche, Werkstatt und Secondhand-Läden“ von Lukas Oberauer lesen.
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Redaktion: Lukas Oberauer
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Diese Initiativen schaffen Selbstständigkeit, Zugehörigkeit und entlasten gleichzeitig das Sozialsystem. Und trotzdem kämpfen genau diese Projekte jedes Jahr ums Überleben, gefangen zwischen befristeten Fördertöpfen und endlosen Anträgen. Wenn soziale Einrichtungen mehr Zeit mit Bürokratie als mit Menschen verbringen, läuft etwas falsch. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass auch die Politik zeigt, was sie kann – mit langfristiger Unterstützung statt kurzfristiger Versprechen.
Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Christian Moik, Geschäftsführer der Soziale Arbeit GmbH, über die Reintegration in den Arbeitsmarkt.
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Redaktion: Lukas Oberauer
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
23 Minuten
Milliardäre fühlen sich in Salzburg wohl. Nicht nur, weil sich die Oberen Zehntausend jeden Sommer bei den Salzburger Festspielen treffen, sondern weil man in dieser Stadt als reicher Mensch das Gefühl hat, sich alles kaufen zu können. Die Welterbe-Stadt verkommt zum Spielplatz für die Fantasien der Superreichen.
Die linke Stadtregierung versucht seit zwei Jahren zumindest in einigen Bereichen die Stadt für alle zu gestalten. Mit dem räumlichen Entwicklungskonzept, neu gestalteten Plätzen und der Reduzierung des motorisierten Individualverkehr im Herzen der Stadt.
Die Auswüchse des Betongolds, die Stadtgespräche über Löcher und die weniger ansehnlichen Seiten der touristischen Märchenstadt beleuchtet Alexandra Karner alias Schiaches Salzburg in ihrem Buch „Wie man Salzburg überlebt“.
Im Podcast der Werkspost verrät sie, dass die grantigen Stadtbeobachtungen eigentlich eine Liebeserklärung an ihre Heimatstadt sind. Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Alexandra Karner alias @schiachessalzburg über die schönen und nicht so schönen Seiten der Mozartstadt.
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Redaktion: Stefanie Ruep
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
Die linke Stadtregierung versucht seit zwei Jahren zumindest in einigen Bereichen die Stadt für alle zu gestalten. Mit dem räumlichen Entwicklungskonzept, neu gestalteten Plätzen und der Reduzierung des motorisierten Individualverkehr im Herzen der Stadt.
Die Auswüchse des Betongolds, die Stadtgespräche über Löcher und die weniger ansehnlichen Seiten der touristischen Märchenstadt beleuchtet Alexandra Karner alias Schiaches Salzburg in ihrem Buch „Wie man Salzburg überlebt“.
Im Podcast der Werkspost verrät sie, dass die grantigen Stadtbeobachtungen eigentlich eine Liebeserklärung an ihre Heimatstadt sind. Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Alexandra Karner alias @schiachessalzburg über die schönen und nicht so schönen Seiten der Mozartstadt.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Salzburg darf nicht zum Spielplatz für die Fantasien von Superreichen verkommen“ von Stefanie Ruep lesen.
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Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch.
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Redaktion: Stefanie Ruep
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
25 Minuten
Das ist schnell gegangen: Im Oktober vergangenen Jahres wurde bekannt, dass der Gründer der SOS-Kinderdörfer, Hermann Gmeiner, wiederholt minderjährige Buben missbraucht haben soll. Die Hermann-Gmeiner-Straße wurde im Eiltempo umbenannt. Bei den Nazi-Straßen lässt sich die Stadt Salzburg Zeit.
Seit Jahrzehnten diskutiert man in Salzburg die Rücknahme dieser Ehrungen. 2021 hat dann endlich eine Historikerkommission 13 besonders schwer belastete Namen für eine Umbenennung gelistet. Einst waren es zwar 66 Straßen und Plätze, aber über alle 66 spricht heute ohnehin niemand mehr.
Thomas Neuhold spricht in dieser Episode mit Historikerin Eva Bammer über Gedenkkultur und dem Umgang mit belasteten Straßennamen.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Was, wenn Hermann Gmeiner ein Nazi gewesen wäre? von Thomas Neuhold lesen.
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Redaktion: Thomas Neuhold
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Seit Jahrzehnten diskutiert man in Salzburg die Rücknahme dieser Ehrungen. 2021 hat dann endlich eine Historikerkommission 13 besonders schwer belastete Namen für eine Umbenennung gelistet. Einst waren es zwar 66 Straßen und Plätze, aber über alle 66 spricht heute ohnehin niemand mehr.
Thomas Neuhold spricht in dieser Episode mit Historikerin Eva Bammer über Gedenkkultur und dem Umgang mit belasteten Straßennamen.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Was, wenn Hermann Gmeiner ein Nazi gewesen wäre? von Thomas Neuhold lesen.
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Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer